Deutscher Hacker zockte viele Webkunden ab
Windows ist nicht per se unsicherer oder sicherer als irgendein anderes Betriebssystem, es ist nur weiter verbreitet, was es zum bevorzugten Angriffsziel macht, weil die Wahrscheinlichkeit, dass ein Angreifer eines unbekannten Hosts Windows vor sich hat, entsprechend groß ist.
Umgekehrt heißt das aber auch, dass es die größte Auswahl an Dokumentation und Software zum Schutz gibt! Ich arbeite z.B. schon seit 10 Jahren mit Windows und hatte noch nie einen Virus auf dem PC. Man muss sich halt ein bisserl auskennen, entsprechenden Schutz haben und vorsichtig sein.
Ich habe eher Angst vor Open Source und Linux-Derivaten, weil da sehr viele Leute mitarbeiten, die das System wirklich von innen nach außen kennen, aber keinerlei rechtliche Verpflichtung gegenüber einem Arbeitgeber oder Kunden haben! Natürlich gibt es hier die Kontrolle durch die "Community", aber funktioniert die auch wirklich immer?
Übrigens: Es ist ein Irrglaube, dass ein Straftäter bloß seine Strafe absitzen müsste, und das wäre es dann. Natürlich ist jeder Straftäter auch zusätzlich zivilrechtlich schadenersatzpflichtig! (Die Rechnung: Bei 3 Monaten Haft gibt das 300 Euro Stundenlohn, geht also nicht auf. Es kann gut sein, dass der Schadenersatz dann im Endeffekt höher ist als die "Einnahmen" durch das Verbrechen.)
Na endlich schreibt mal jemand, dass nicht W** das böse Betriebssystem ist, sondern wegen seiner Verbreitung den kranken Hirnen *sry, konnte mich nicht zurückhalten* die Plattform bietet, ihre Machenschaften am wirkungsvollsten einzusetzen. Andere System - auch Linux - sind auch betroffen, man hört nur nicht so viel davon.
Ich nutze seit 1994 das Internet, MS Betriebssysteme noch viel länger: seit MS-D*S 3.2 mit GEM bzw. W**d*ws 2.0. Ich hatte noch nie einen Virus. Nur ein Rootkit von S***y, weil ich eine Audio-CD hören wollte :-(. Seitdem weiß ich aber auch, wie ich mich davor schützen kann. Man darf seinen Rechner nicht als sicher ansehen. Wer sich im Auto nicht anschnallt oder beim Motorradfahren keinen Helm trägt, geht hohe Risiken ein. Genauso verhält es sich mit einem Rechner ohne Firewall und sonstiger Sicherheitssoftware. Der Rechner steht zwar meistens in den eigenen 4 Wänden, was normalerweise ein Sicherheitsgefühl gibt, aber der Rechner ist OFFEN und ERZÄHLFREUDIG, wenn er an das Internet angeschlossen ist. Leider beachten das zu wenige.
Und mit OpenSource muss ich c1x111 auch zustimmen.
Es kommt auf die USER an, also auf uns, wie sicher unser System / unsere Daten sind. Wer trotz der vielen Warnungen und Sicherheitsmeldungen sein System nicht schützt, ist selber schuld.
Und das Internet ist schon mal gar nicht sicher. Durch bestimmte Mechanismen kann ein hoher Grad von Schutz erreicht werden. Aber sicher .... nein.
Und übrigens: Hier schrieb jemand was von einem P**P*l-Konto .... ich glaube, um so eine Dienstleistung ging es hier bei diesem Hacker: "Er spürte gezielt Kreditkartendaten und Passwörter für Bezahlsysteme auf." - so verstehe ich diesen Satz zumindest.
Und zum Schluss - ja wirklich ;-)) - noch was aus dem Bereich des Nicht-Elekronik: Betrüger klebten eine Tüte in den Briefkasten einer Bank. Bevor er geleert wurde, nahmen sie die Tüte raus und hatten so auf den eingeworfenen Überweisungsformularen alles was sie brauchten: Name, Bankverbindung und die Unterschrift. Den Rest brauche ich nicht zu weiter zu beschreiben. Steltl sich die Frage: Was ist sicher????
Dem muss ich teilweise Widersprechen.
Ein einfaches Beispiel:
Hand aufs Herz?
Wer von Euch benutzt Benutzerkonten ohne Administratorrechte?
Bei Windows-Nutzern ist es nicht so weit verbreitet, auf Administratorrechte zu verzichten, da es oft Probleme mit Programmen anderer Hersteller, usw. gibt.
Anders bei Linux und anderen Unix-ähnlichen Systemen.
Zitat von C1x111:
"Ich habe eher Angst vor Open Source und Linux-Derivaten, weil da sehr viele Leute mitarbeiten, die das System wirklich von innen nach außen kennen, aber keinerlei rechtliche Verpflichtung gegenüber einem Arbeitgeber oder Kunden haben! Natürlich gibt es hier die Kontrolle durch die "Community", aber funktioniert die auch wirklich immer?"
Wer so etwas behauptet hat keine Ahnung, wovon Sie/Er spricht.
Gerade bei OpenSource-Software fallen Manipulationen eher auf.
Bei Linux darf man auch nicht vergessen, dass Linux an sich nur der Kernel ist und da herrscht sehr wohl eine gewisse Kontrolle, was in den Kernel kommt und was nicht.
Die Linux-Distributoren protokollieren ebenso alles, was sie in Ihre Distributionen aufnehmen.
Und aus Erfahrung kann ich sagen: OpenSource-Software ist besser Dokumentiert als proprietäre Software.
Aber nach deiner Definition ist proprietäre Software wohl automatisch sicherer, weil niemand sehen kann, was der Hersteller da alles "eingebaut" hat?
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