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Mugabe: Gewehre mächtiger als Wahlen

Eineinhalb Wochen vor der Stichwahl ums höchste Amt im Staat in Simbabwe hat Präsident Robert Mugabe seine kriegerischen Äußerungen verstärkt... zum Artikel 17.06.2008, 07:45Verstoß melden

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zacki Persönliche Nachricht schicken | 20 Beiträge

DIESE Äußerung wäre doch vielleicht schon ein Grund für ein militärisches Eingreifen der internationalen Staatengemeinschaft - aber hier geht es ja nicht um Öl.... ich denke, Bush muss sich irgendwann nicht nur an den verursachten, sonden auch an den nicht verhinderten Katastrophen messen lassen.

medi Persönliche Nachricht schicken | 6 Beiträge

wie bist du denn drauf? wenn die staatengemeinschaft jedes land bekriegen würden, in dem keine freien wahlen stattfinden, dann wären wir aber viel beschäftigt.
sicher kann man das keineswegs für gut heißen, aber es kann nicht die aufgabe der nato-länder sein, für gerechtigkeit nach nato-maßstäben auf der ganzen welt zu sorgen.

12Top
roastbrain Persönliche Nachricht schicken | 18 Beiträge

Nein das kann nicht der Sinn der Staatengemeinschaft sein.
Aber der Hochverrat den Mugawe da begeht zu unterbinden, um somit einen (ja fast angekündigten) Bürgerkrieg zu verhindern - meiner Meinung nach, wenn man (wegen einer Diktatur...) im Irak einmarschieren kann, dann muss man, sollte es zu militärischen Ausschreitungen dort kommen, dort für Frieden sorgen.
Oh wartet...
In Simbabwe gibts gar kein Oel?
Mist.

Dionysos Persönliche Nachricht schicken | 56 Beiträge

Das wäre ein Fall für den internationalen Gerichtshof in Den Haag. Man müßte ihn halt nur erwischen...

12Top
elchico Persönliche Nachricht schicken | 108 Beiträge

Ich kann nur zustimmen: der Iran wird weltweit als "Regime" und Schlimmeres verschrien - obwohl der Präsident demokratisch vom Volk gewählt wurde. Und zudem die iranische Regierung sehr wohl am Wohl des Volkes interessiert ist (siehe z.B. vergangene Erdbeben und andere Katastrophen ect.) Trotzdem kennt die Außenpolitik der USA und der Weltsicherheitsrat zur Zeit kein anderes Thema als Säbelrasseln und neue Sanktionen gegen den Iran.

Dagegen werden von Mugabe die Grundfesten von Demokratie und Rechtsstaat verhöhnt - da wird der Wille des Volkes auf einen Kugelschreiber reduziert! Ganz zu schweigen davon wie es in dem Land selbst aussieht und was die Bevölkerung in den letzten Jahrzehnten erdulden musste.

Wenn die USA tatsächlich wie ständig verkündet die Demokratie in die Welt tragen wollten - dann wäre Mugabe mit Abstand Ziel Nr.1, allein um schon ein Exempel zu statuieren. Aber als Reaktion beschränkt man sich stattdessen auf weniger als ein Schulterzucken.

Sollte die Person Mugabe zum Vorbild werden, dann hat man es in Afrika mit mehr als nur einer neuen tickenden Zeitbombe zu tun.

Abschließend könnte man mal die Geschichtsbücher (oder Wikipedia) herauskramen und mal nach Anfang der 90er nach Ruanda blättern - auch hier reagierte die Welt mit demonstrativem Schulterzucken (USA: "Nichteinmischen in Stammeskonflikte") - mit Folgen wie sie verheerender nicht hätten sein können.

10Top
bienchen19 Persönliche Nachricht schicken | 125 Beiträge

also mal erlich wieso machen sie denn ne wahl wenn der Herr Mugabe den "sieger" nicht mal anerkennt? der schmeist das geld für wahlen ja nur so raus.
dabei könnten sie es doch anderweitig sinnvoll nutzten. diese politik soll mal ein normaler mensch verstehen.
hauptsache die nato hält sich da raus, sonst müssen wir die einsätzt ja auch wieder mitfinanzieren.

ostseekueste Persönliche Nachricht schicken | 31 Beiträge

Wenn wirtschaftliche Interessen fehlen, findet die Politik immer eine Begründung für ihr wegschauen. Aber liebe Leute, nicht nur aus den USA ist wenig zu hören, welcher deutsche Politiker hat sich denn zu Wort gemeldet????

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