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UNESCO gewährt Dresden "letzte Gnadenfrist"

Das Dresdner Elbtal darf trotz aller Befürchtungen seinen Titel als Welterbe vorerst behalten.... zum Artikel 04.07.2008, 10:07Verstoß melden

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Superfee Persönliche Nachricht schicken | 104 Beiträge

Nein, ich finde es weder gut noch schlecht.
Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, wenn ich keine Ahnung habe von einer Stadt. Welche Entbehrungen die Menschen dort haben oder Interessen, so mische ich mich auch nicht ein.
Das Beispiel war nur, dass mir das Gebäude an sich nicht gefällt, aber trotzdem würde ich mich als Tourist nicht daran stoßen, da Interessen, Geschmäcker und Meinungen bekanntlich auseinander gehen.

NW90 Persönliche Nachricht schicken | 148 Beiträge

@Nikioko und alle Tunnelbefürworter

"Fakt ist, dass ein Tunnel eine vollwertige Alternative zur Brücke ist"

Genau das ist aber falsch!

Dazu empfehle ich UNBEDINGT mal auf die folgende Internetseite zu schauen:

http://www.pro-waldschloesschenbruecke.de/tunnel/tunnel.htm

Superfee Persönliche Nachricht schicken | 104 Beiträge

Ich verstehe nur nicht, warum sich alle an diesem unesco Welterbe aufreiben, das ganze gelaber von denen kam doch erst lange Zeit - ich glaube sogar Jahre ins spiel, nachdem die Brücke bereits geplant wurde.

schneggchen Persönliche Nachricht schicken | 29 Beiträge

@nikioko:
Ich bezweilfe stark, dass unsere Vorfahren, als sie all die Brücken bauten, dachten "Machen wir mal was Historisches". Damals war die jeweilige Brücke so neu wie die Waldschlößchenbrücke es jetzt sein wird.
Und diese Brücken hatten damals wohl denselben Zweck, den jetzt die Waldschlößchenbrücke haben soll: Dass man von einem Ufer zum anderen kommt.
Die einzige Daseinsberechtigung einer Brücke also daraus herzuleiten, dass sie alt ist und den Nutzen für den Verkehr nicht gelten zu lassen, ist ja wohl absurd. Dann dürfte ja nie wieder wo ne Brücke gebaut werden. Nicht auszudenken, wenn unsere Vorfahren schon so gedacht hätten, dann gäbs gar keine Brücken.

Nikioko Persönliche Nachricht schicken | 1890 Beiträge

@Superfee: Ich empfehle Dir, Dich in Köln mal auf die Domplatte zu stellen und Dich ein wenig umzusehen, wie hässlich alles aussieht. Ein derartiges Panorama haben einige Städte, die von Kriegszerstörungen verschont wurden, sich freiwillig selbst eingerichtet. Und es wird immer noch praktiziert: Wenn genug Geld fließt, kann jedes denkmalgeschützte Gebäude mit dem Bulldozer bearbeitet werden. Prominentestes Beispiel: der Lehrter Bahnhof in Berlin, der dem neuen Hauptbahnhof weichen durfte.

drake81 Persönliche Nachricht schicken | 1 Beitrag

Hallo zusammen
Ich denke das diese Brücke in erster Linie die Leute was angeht die da wohnen. Ich glaube nicht das die Dresdner es sich nicht gut überlegt haben für was sie sich entscheiden. Was ich schade finde sind die teilweise abstrusen Brückenentwürfe. Muß immer alles futuristisch und megainovativ sein? Man sollte dort dem Wunsch der Mehrheit der Dresdner nachgeben und eine Brücke bauen, aber eine die wenigstens etwas in Stadtbild passt. Wäre sicher auch günstiger.
Bei einem Tunnelbau werden sicherlich auch Flora und Fauna gestört, von daher ist das für mich kein Argument. Die Fledermäuse oder was man da auch immer vorgeschoben hat werden sich auch bei Tunnelarbeiten verziehen.
Zum Thema Wahl - wer nicht hingeht der kann nachher auch nicht jammern das seine Meinung nicht berücksichtigt wurde.
Also bitte baut eine schöne Brücke und beendet das Thema. Ich denke gegen eine schöne, passende Brücke hat auch die UNESCO nichts.
Ich bin in Dresden geboren und wohne nun im schönen BW. Bei Besuchen graust es mir immer vor dem Verkehrschaos. Eine Entlastung wäre super und nötig.

Nikioko Persönliche Nachricht schicken | 1890 Beiträge

@schneggchen: Willst Du es nicht verstehen, oder was ist los? Natürlich waren die Brücken mal neu, und zwar genau so neu wie die Gebäude um sie herum. Was sie aber besonders gamacht hat ist die Tatsache, dass sie zu einer Zeit entstanden, als Brücken über große Flüsse noch sehr schwierig zu bauen waren und sie lange Zeit die einzige feste Flussquerung darstellten. Hinzu kommt, dass sie ohne regelmäßige Sanierungsarbeiten jahrhundertelang der Strömung des Flusses trotzten. Die heutigen Brücken, das kann ich Dir jetzt schon mal sagen, werden nicht so haltbar sein und eine begrenzte Nutzbarkeit haben und so niemals alt werden. Zudem passen sie architektonisch nicht zu den Gebäuden, die sie umgeben. Ich kann in eine historische Altstadt kein Schandmal der Moderne setzen.
Also: Früher waren Brücken was besonderes, heute sind sie alltäglich und verschandeln in ihrer heutigen Form alte Schätze.
@NW90: Dass es Leute gibt, die mit an den Haaren herbei gezogenen "Argumenten" gegen mögliche Alternativen ihre Wunschvorstellung als die einzig gangbare Lösung darstellen wollen, ist nichts Neues und so alt wie die Menschheit.

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