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Analyse: Fenster ins Dunkle All

Analyse: Fenster ins Dunkle All Ring frei für die größte Forschungsmaschine der Welt: Der Teilchenbeschleuniger LHC (Large Hadron Collider) soll Physikern den Urknall näher bringen als jemals zuvor. Mit unerreichter... zum Artikel 10.09.2008, 10:03Verstoß melden

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langschlaefer19 Persönliche Nachricht schicken | 349 Beiträge

wißt ihr was passiert wenn man mit den füßen vorraus in ein schwarzes loch gerät.
die füße beschleunigen um ein millionen vielfaches schneller als der kopf!!!
das wird wohl ein recht langes vergnügen

Wulle Persönliche Nachricht schicken | 289 Beiträge

Commander36: Dann verkaufe aber am Besten auch gleich deinen PC und baue von dem Geld einen Brunnen in Afrika. Denn dein PC ist auch ein Kind von so einem dummen Experiment.

Solch dämliche Heuchelei, wie von deinesgleichen, finde ich widerlich. Nichts sonst...

Simon12345 Persönliche Nachricht schicken | 55 Beiträge

Vorteil: Wenn sich mini-"schwarze löcher" erzeugen lassen, dann ist dies die bisher beste bestätigung der string-theorie, das es "versteckte-dimensionen" gibt.

sicherheit: wie auch schon in dem Artikel steht: Dasselbe passiert jeden tag in der Erdatmosphäre und wir leben noch. Falls überhaupt schwarze löcher entstehen, zerstrahlen die innerhalb weniger ns wieder. Wenn es seit millionen jahren in der atmosphäre gut geht, wieso sollte es dann im teilchenbeschleuniger schief gehen?

Per 225 Beiträge

Mist doch nichts mit Dachterasse. @Commander36: schon mal was über die Folgen von Brunnenbau in Afrika gelesen? Wieder so ein kurzsichtiger Wir-müssen-allen-Menschen-helfen Aktionismus, der kurzfristig erleichtert aber langfristig eine Katastrophe heraufbeschwört. Eine die viiiel greifbarer ist als ein Schweizer Loch!

holzapfel Persönliche Nachricht schicken | 174 Beiträge

Ausserdem ist das Weltuntergangsszenario sehr beliebt bei (psychisch gestörten) Leuten, die sich Gehör veschaffen wollen, wie zB Uriella oder andere Messiasse (oder eben "Physiker"), irgendwelche Leute, die meinen, sie WISSEN es.

Weihnachtsbaum Persönliche Nachricht schicken | 270 Beiträge

@Nikioko:

Oh nein, fühlen wir uns jetzt persönlich angegriffen? Das sollte so nicht sein.
Es ging mir darum zu zeigen, dass offenbar genügend Leute herumlaufen, die hier die Nase sehr hoch tragen, weil sie IN EINEM FELD überdurchschnittliche Kenntnisse besitzen.
Im Übrigen: Wenn ich etwas kaufen will, führt mir der „Beratende“ nicht unbedingt genau das vor, was ich haben will, sondern dass, was ich seiner Meinung nach kaufen sollte. Ihm liegt ja nicht an erster Stelle meine Zufriedenheit, sondern die des Gewinns für sich.
Noch etwas: Ich selbst bin im Wissenschaftsbetrieb tätig und weiß daher sehr gut, dass a) die meisten nur mit Wasser kochen, b) das meiste nur halb so warm gegessen wird, wie es gekocht wird (klar: Ball flachhalten) und c) Entscheidungen nicht objektiv-wissenschaftlich gefällt werden, sondern dem Willen dessen folgen, der zahlt. Letzteres nebenbei bemerkt einer der Gründe, warum seit Jahren in bestimmten Bereichen Fortschritt langsamer von Statten geht, als es möglich wäre.

JackAubrey Persönliche Nachricht schicken | 1896 Beiträge

Schon Christobal Columbus, James Cook, Isaac Newton, Tom Edison, Ferdinand Röntgen, Ernest Shackleton - die Liste der Namen ließe sich beliebig verlängern - wurden von manchen ihrer Zeitgenossen als Verrückte abgetan als Spinner, als Geldverschwender, oder sogar als gefährlich. Und das praktisch immer aufgrund eines vagen Gefühls, als vielmehr praktischer, fassbarer Gründe wegen.

Es gibt Menschen, die dem Forscherdrang folgen und sehr viel Zeit und Mühe, manchmal auch persönliche Gefahren, auf sich nehmen, um die Welt besser zu verstehen. Es gibt Menschen, die diesen Forschungen interessiert gegenüberstehen. Und es gibt Menschen, die Angst haben vor Forschung und Forschern. Die Ursache dafür ist für gewöhnlich Unkenntnis.

Diese Angst ist bei so vielen komplexen Gebieten nur allzu verständlich. Dramatisch wird es aber dann, wenn ganze Forschungszweige abgelehnt und als "unnötig" abgetan werden, obwohl man keinerlei Ahnung hat (und auch gar nicht haben möchte), worum es eigentlich geht.

Forschung hat viel mit der Zukunft zu tun, naturgemäß, aber wissenschaftliche Bemühungen mit der Begründung, sie sei "gefährlich", abzulehnen, weil man keinen unmittelbaren, sofortigen Nutzen erkennen kann, ist sehr kleingeistig und alles andere als durchdacht.

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