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SackArschWilli 2 Beiträge

Droht ein dritter Weltkrieg?

Droht dritter Weltkrieg?

Neutralität als Rettung


Der georgische Präsident Saakaschwili will das von ihm regierte Land an EU und Nato anschließen. Moskau aber betrachtet Georgien wie auch einige andere Territorien der einstigen UdSSR als sein „nahes Ausland“. Man stelle sich einmal vor, die USA zerfielen und eine Reihe ihrer Bundesstaaten erklärten nicht nur ihre Selbständigkeit, sondern erstrebten ein Bündnis mit Moskau.
Manöver eines US-Agenten

Saakaschwili hat als Termin für seine Aggression gegen Südossetien den Beginn der Sommerolympiade in Peking gewählt. Er musste sich verkalkulieren. Denn Russland, das die 75.000 Südosseten, die zu 90 % russische Staatsbürger sind, protegiert, ist immer noch eine Weltmacht mit 150 Millionen Einwohnern. Georgien verfügt über fünf Millionen Einwohner. Und Osseten, einen iranischen Volksstamm, gibt es insgesamt 500.000, wovon die große Mehrheit in Nordossetien lebt.

Die „Argumentation“, eine Abspaltung von Georgien sei rechtswidrig, ist nicht sonderlich überzeugend. Denn Vielvölkerstaaten von der Sowjetunion über die Tschechoslowakei und bis zu Jugoslawien erfahren immer wieder ein solches Schicksal. Und beim Abfall des Kosovo von Serbien waren schließlich die Vereinigten Staaten von Amerika die treibende Kraft.

Das derzeitige georgische Staatsoberhaupt vertritt die Interessen der USA und wird von US-Politikwissenschaftlern wie Daniel Kunin beraten bzw. geführt. Saakaschwili hat in Washington studiert und promoviert und in einer Anwaltssozietät in New York gearbeitet. Seine Brüder Giorgi und Nikolos sind als Filmproduzenten in den USA tätig.

Es geht um Öl und Gas

Als Erstes stürzte Saakaschwili nach seiner Heimkehr aus den USA seinen Gönner Schewardnadse (den Deutschen bekannt durch seine positive Rolle als sowjetischer Außenminister bei der Wiedervereinigung Deutschlands). Bei jeder Gelegenheit betont der Schewardnadse-Nachfolger seine Ausrichtung an den „Werten und Prinzipien Amerikas“. Finanziert werden er und seine Gehilfen der so genannten Rosenrevolution von Washington.

Die große Mehrheit der Georgier vegetiert in großer Armut, während einige Leute steinreich wurden. Georgien spielt eine Schlüsselrolle für die Öl- und Gasversorgung auch des Westens, wobei die gewaltigen Vorkommen nicht mehr über Russland, sondern direkt das Mittelmeer erreichen.

Systematische Einkreisungspolitik

Die georgische Armee ließ Saakaschwili von israelischen Militärexperten auf- und ausbauen. Als Satellit der USA stationierte er 2.000 Mann im Irak und mehrere hundert in Afghanistan.

Moskau fürchtet eine systematische Einkreisung durch die Nato. Das Raketenabwehrsystem in der Tschechei und Polen hat sicher nichts mit einer iranischen Bedrohung zu tun, sondern richtet sich gegen Russland.

Wo aber liegt hier das deutsche Interesse? Nach all den Opfern, die unser Volk in seiner zweitausendjährigen Geschichte bringen musste, brauchen wir nichts mehr als eine Friedenspolitik nach Schweizer Muster. Merkel aber will Deutschland überall für die Interessen der USA und Israels eingreifen lassen, auch wenn sie im Falle Georgiens bemerkenswerte Zurückhaltung übt.

Erfreulicherweise hat in den letzten Monaten seiner Amtszeit Bush keinen weiteren großen Konflikt entfesselt. Die Gefahr für Deutschland aber bleibt, so lange auf unserem Territorium US-Besatzungstruppen stehen und die Bundesrepublik unter US-Oberbefehl der Nato angehört, die sich von dem einstigen Verteidigungsbündnis zu einer imperialistischen Interventionsallianz total gewandelt hat.

Dr. Gerhard Frey




16.08.2008, 17:01Verstoß melden

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hurridoBenutzer gesperrt

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boykotteur Persönliche Nachricht schicken | 1075 Beiträge

Seit den Zerfall der UdSSR wird Russland systematisch immer weiter zurückgedrängt.
Zuerst Osteuropa, dann die ehemaligen Republiken,
dann der Verbündete Serbien, immer wieder Tschtschenien. Endlos wird es nicht weiter gehen können. Irgendwann kommt man an eine Grenze, wo wirklich Rssland beginnt, ohne kleine separatistische Völker. Dann wird es nicht mehr gehen.
Denn dieses Land ist unbesiegbar. So schlecht es auch in Afghanistan ausgesehen haben mag, das war eine dumme Invasion in ein fremdes Land. Die o. g. Unbesiegbarkeit beruht nicht auf eine so perfekte Armee, ganz im Gegenteil. Sie beruht einfach schon auf der Größe dieses Landes. Jeder, der Russland besiegen will, muss nicht nur militärische Erfolge vorweisen, sondern auch das Territorium halten und kontrollieren können. Und dazu fehlt es jeder anderen Großmacht (ausser evt. China, das aus dem gleichen Grunde auch unbesiegbar ist, sprich dauerhaft uneroberbar ist) einfach die personelle Stärke. Deswegen haben sich an Russland nicht nur die Tataren, Napleon und Hitler die Zähne ausgebissen.
Russland und China zu besiegen, würde heissen, sie mit Hightechwaffen flächendeckend zu vernichten. Das mag zwar technisch vielleicht möglich sein, doch
dann müssen das Waffen sein, die selektiv nur die Bevölkerung vernichten, ohne die eigentliche "Beute" (das Land mit seinen Schätzen) mit zu zerstören. Und vor allem ungefährlich und risikolos für den Angreifer selbst sein.
Ich hoffe, diese Einsicht wird vielleicht irgend wann verhindern, dass Russland wie zum gegenwärtigen Zeitpunkt immer mehr in die Enge getrieben und damit zu militärischen Gegenmaßnahmen provoziert wird.

Vergessen wir nicht: eins der grössten Zeichen von Stärke ist die fehlende Notwendigkeit zur Aggression.

Hoffen wir also das Beste und erwarten das Schlimmste.

albert60 Persönliche Nachricht schicken | 626 Beiträge

Russland hat keineswegs kriegerische Absichten – ganz im Gegensatz zu den USA. Hinter den Kriegsplanungen der USA steckt unzweideutig Zbigniew Brzezinski, der von pathologischem Hass gegen Russland angetrieben wird. Von Brzezinski stammt auch das Buch: «The Grand Chessboard» in dem Brzezinski darlegt, wie man vorgehen müsse, um Russland zu zerstören.
Jetzt sind als Ziele ausgemacht die mit China verbündeten Länder Sudan (Darfur) und Zimbabwe. Erhält China nicht mehr das Öl aus dem Sudan, dann könnte sich China gegen Russland wenden, um in den Besitz der Sibirischen Ölfelder gelangen. China selbst wurde mit dem von Brzezinski inszenierten Theater mit dem Dalai Lama und Tibet entsprechend unter Druck gesetzt. Das Angriffsziel sind die Staaten der SCO – der Shanghai Cooperation Organisation: Russland, China und die anderen SCO-Staaten. Es sind diese Staaten, die bis dato der „Eine-Welt-Regierung“ trotzen, die noch Garant für eine bislang noch verbleibende Hoffnung auf Freiheit für die Menschheit darstellen.
Damit dies jedoch nicht von der Westbevölkerung wahrgenommen wird, unterliegen die Bürger im Westen einer Dauergehirnwäsche durch die NWO-kontrollierten Medien und dem immer wieder erneut dümmlich labernden Merkel, daß z.B. ein Georgien in die NATO aufgenommen werden müsse.
Mann oh Mann manipulation wohin man schaut - selbst für Insider kaum mehr verifizierbar.

An Boykottuer
Super Beitrag

oberlemming Persönliche Nachricht schicken | 3334 Beiträge

Kriege sind immer ein Mittel zur Durchsetzung nationaler oder sonstiger politischer Interessen. Aus bekannten Gründen beschränkt man sich darauf, diese an den Börsenplätzen auszutragen. Der angerichtete Schaden ist aber deswegen kaum wirklich geringer!

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