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Berufstätigkeit tut Müttern gut

Schneller Wiedereinstieg in den Beruf fördert das Wohlbefinden. zum Artikel 19.11.2007, 13:23Verstoß melden

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Michaela 5 Beiträge

Ich habe 2 Kinder im Alter von 8 und 10 Jahren und bin immer arbeiten gegangen. Nicht weil ich es musste, sondern weil ich es wollte. Ich bzw. wir bekommen im April unser 3. Kind und ich werde danach die 8 Wochen zu Hause bleiben und dann 50% arbeiten gehen. In der Zeit, wo ich arbeite, kümmert sich mein Partner um unser Kind und wenn ich dann Feierabend habe, geht er arbeiten.

Ich will das für mich, mit Arbeitskollegen austauschen, mein eigenes Einkommen haben, mich unabhängig fühlen.
Nur Gespräche übers Baby, Windeln, Brei lässt einen verblöden (meine Meinung) und auch meine Erfahrung.

Ich bin nicht weniger Wert, weil ich Mutter bin...sondern bin auch weiterhin eine Frau.

Heimchen am Herd ist für mich blanker Horror.

Trotz arbeiten habe ich die Kinder nie vernachlässigt und wir haben ein tolles Verhältnis, weil wir uns einfach die Zeit am Nachmittag und Wochenende nehmen, die für uns wichtig ist.

snoopy83 Persönliche Nachricht schicken | 13 Beiträge

Das Problem hier ist, wieviele können denn wieder problemlos in das Berufsleben zurückkehren?? Von der Notwendigkeit will ich garnicht erst reden. Es gibt sicher wenige Familien, wo man es sich so einteilen kann, dass einer Vormittags arbeitet und einer am Nachmittag. Viele müssten eigentlich voll arbeiten um Finanziell über die Runden zu kommen, können aber sehr offt nur eingeschränkt gehen, weil sie keine möglichkeit einer Kinderbetreuung haben, oder schlichtweg niemanden finden, der sie einstellt.

dietmar Persönliche Nachricht schicken | 2 Beiträge

Ich habe 2 Kinder von 8 und 9 Jahren,ich habe 3 Monate nach der Geburt meiner ältesten Tochter aufgehört zu arbeiten. Ich bin mittlerweile 47 Jahre alt und ich genieße es nur für meine Töchter da zu sein und ich möchte nicht den gemeinen abwertenden Vorwurf lesen und hören " Heimchen am Herd zu sein". Wir,meine Frau und ich haben damals gemeinsam überlegt was wir machen, und sind zu dem Entschluß gekommen, das ich bei den Kindern bleibe. Ich bin Gott dankbar das er es so gefügt hat und habe es bis heute nicht bereut.Aber der Anfang war schwer, weniger wegen dem kind und dem Haushalt, sondern wegen Anfeindungen..Weichei,Faulpels,lässt seine Frau arbeiten usw.auch aus der Familie .2 Kinder Haus u. Garten sind aber eine menge Arbeit.Ich leite eine Kommuniongruppe,arbeite im Bürgerverein mit und bin im Sportverein.Daher habe ich auch etwas zu erzählen und verblöde auch nicht.Ich weiss das ich insoweit priviligiert bin,das meine Frau (IT-Bereich) sehr gut verdient.

steffi31 Persönliche Nachricht schicken | 53 Beiträge

Die Hausfrauen , die ich kenne sind langweilig, reden nur was es zu essen gibt und über ihre Kinder.Ich will nicht sagen, dass alle so sind.Die Mutter meines Freundes ist immer Hausfrau gewesen.Mütter die nur für die Familie da sind bleiben auf der Strecke. Es ist meiner Schwiegermutter sehr schwer gefallen meinen Freund loszulassen, weil ihre Familie ihr einziger Lebensinhalt ist.Das finde ich traurig.

FranconiaMedici 3935 Beiträge

Bin alleinerziehend und Muter von 3 Kindern (9 - 14 J).
Hab bei den ersten beiden direkt nach dem Mutterschutz wieder angefangen zu arbeiten und mein Mann war im Erziehungsurlaub. Der Grund war schlicht der, daß ich mehr verdient habe als er.
Beim 3. Kind bin ich dann in den Erziehungsurlaub gegangen, da mein Mann sich um nichts gekümmert hat (Haushalt, Kinder in Kindergarten, etc) und sobald ich gekommen bin die die Kneipe verschwunden ist. Es hat ihm damals nicht gepasst wieder arbeiten gehn zu müssen.
Während des Erzeihungsurlaubs habe ich mich dann von meinem Mann getrennt und bin seitdem alleinerziehend.
An meine alte Stelle konnte ich dadurch nicht mehr zurück wegen Schichtdienst und es hat fast 1 Jahr gedauert bis ich eine Stelle mit passablen Arbeitszeiten gefunden habe.
Arbeite dort jetzt seit 6 Jahren und meinen Kinder fehlt es trotzdem an nichts. Auch nicht an meiner Zeit oder Aufmerksamkeit. Ich bin vielmehr der Meinung, daß die Zeit, die wir miteinander wesentlich intensiver ist. Außerdem bin ich seit ich wieder arbeite wesentlich ausgeglichener, was auch meinen Kindern zugute kommt.
Krabbelgruppen oder Müttertreffs waren mir schon immer zuwider, da sich dort alles nur ums Kind und die üblichen Mütter- oder Hausfrauengespräche gedreht hat. Das ist mit der Zeit langweilig und öde und man verblödet dabei nur.
Wenn dieses "was kann denn dein Kind,...aber mein Kind kann dies und das schon..." alles ist worüber sich diese Frauen definieren (können) sind sie in meinen Augen zu bemittleiden.
Natürlich sind nicht alle so, aber ein Großteil von denen, die ich kenne war/ist es leider.

Ich bin zwar Mutter, aber trotzdem auch noch eine Frau und eine eigenständige Person, die sich nicht über das, was ihre Kinder können oder machen definieren muß um von anderen anerkannt zu werden.

steffi31 Persönliche Nachricht schicken | 53 Beiträge

Meine Schwägerin die ich eh nicht ausstehen kann hat zwei Kinder von 6 und vier Jahren. Ihr Mann ist Bankkaufmann.Letzes Jahr fing sie wieder an zu arbeiten für zwei Tage die Woche. Das hat sie vielleicht ca. 2 Monate durchgehalten.Danach hat sie wieder aufgehört, weil sie sich damit überfordert gefühlt hat.Was für ein faules Stück!

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