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xine 1519 Beiträge

Nahrung aus der Natur

Ich beschäftige mich seit Jahren mit Pflanzen, die heilen können und entdeckte dabei Pflanzen, die man essen kann. Daß man Spinat, Salat und Suppe aus Brennesseln bereiten kann, wußte ich von meiner Oma, die das am Ende des 2. Weltkrieges verwendet hat. Kürzlich kam ich auf die Idee, das mal zu probieren. Brennesselspinat schmeckt fast so wie der Spinat, den man kennt. Das Buch "Wildwachsende Pflanzen in unserer Ernährung" von A. K. Koschtschejew aus dem VEB-Fachbuchverlag Leipzig bestätigte meine Erfahrungen und führte zu neuen Entdeckungen. Ich würde mich freuen, wenn andere ein paar Rezepte (oder mir Nachrichten) und ihre Erfahrungen damit schreiben. Was gefällt euch an Nahrung aus der Natur? Was kennt ihr? Ich freue mich über jeden Austausch, aber Ärger und Streit, Miesmacherei und Pöbeleien mag ich nicht. In solchen Fällen werde ich bei Entdeckung die Forenaufsicht bitten, entsprechende Posts zu löschen.

03.06.2008, 10:13Verstoß melden

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HasevomLande Persönliche Nachricht schicken | 20 Beiträge

Hi Xine!
So eine Räuberbande hab ich auch im Garten, ich glaube das sind irgendwelche Finken, zumindest hören sie sich so an. Die plündern z.Zt. die Sonnenblumen und schimpfen mich aus, wenn ich es wage in den Garten zu gehen :-)
Hier mal das Rezept für das Kastanienbad:

1 kg Kastanien so lange in Wasser kochen bis die Schalen weich sind. Dann die Schalen entfernen und das Innenleben in 1 l frischem Wasser etwa 1/2 Stunde köcheln.
Etwas abkühlen lassen (ca. 40 °C), abseihen und 2 El Honig untermischen.

Ich weiß nicht, wie lange die Mischung haltbar ist, da sie immer ratz fatz verbraucht ist. Auch bin ich recht großzügig beim Zumischen ins Badewasser, da es mir an Kastanien nicht mangelt. Die plumpsen mir direkt auf die Terrasse. Auf jeden Fall entspannt es total, ist günstig und der Jäger- und Sammlertrieb ist auch befriedigt!
Grüße aus dem Cuxland

xine Persönliche Nachricht schicken | 1519 Beiträge

Wenn ich manche Rezepte so durchdenke, kommt mir die Idee, daß sie aus Zeiten stammen müssen, in denen Kochenergie noch nicht so teuer war. Du hast gar nicht geschrieben, wieviel von der Masse ins Badewasser soll.
Kastanien sind hier, nur keine Terrasse - und die Kastanien tragen immer weniger, weil die Miniermotte hier ist. Das ist aber kein Problem: ein bißchen Rad fahren, dann finde ich genügend Kastanien.
Die kleinen Räuber haben inzwischen die zweite Tagetes hingemacht, die dritte machts auch nicht mehr lange - und alle sehen angefressen aus, blühen aber immer ein bißchen.
Cuxland - liegt das um Cuxhafen rum?
Grüße aus Klein-Pankow in Berlin (meistens nenne ich es Pankow-Pankow, aber das sagt einem Nichtberliner gar nichts. Das eigentliche Pankow ist winzig: halbe Stunde zu Fuß und gemütlich, dann ist man durch. Bis 1920 war es ein Dorf nördlich von Berlin. Berlin war damals flächenmäßig für eine Weltstadt zu klein, also hat man rundum 56 Dörfer, Gemeinden und Gutshöfe eingemeindet. Im Nordosten Berlins ergab sich ein riesiger Bezirk, der ausgerechnet den Namen eines kleinen Dorfes bekam, das an der Panke lag: Pankow. Allerdings fließt die Panke durch einen großen Teil Pankows hindurch. Vor ein paar Jahren wurden Berlins 23 Bezirke zwecks Sparens so zusammengelegt, daß daraus 12 wurden. Pankow wurde mit Weißensee und Prenzlauer Berg zusammen gelegt. Da die CDU sich nicht einigen wollte, wie der Großbezirk - übrigens flächenmäßig der zweitgrößte Bezirk Berlins, nur Treptow-Köpenick im Südosten ist etwas größer - heißen sollte, nannte man ihn - vorübergehend Pankow - und dabei ist es geblieben. Fragt man sich, warum die CDU immer son Aufstand macht, wenn es sie dann gar nicht mehr interessiert? Sparen? Hahahihihoho. Der ganze Spaß wurde teurer, weil man immer neue Gebäude braucht und in Berlin feststellte, daß man Außenstellen einrichten muß, weil die alten Bürger und jungen Mütter vor allem nicht über eine Stunde fahren sollen, bis sie ein Amt erreichen).

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