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Bton 1416 Beiträge

Ist Deutschland Familien Feindlich?

Streit in der EU um längeren Mutterschutz
Brüssel will 18 Wochen, Berlin will 14

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen spricht im Bundestag (Foto: AP) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Lehnt die Verlängerung ab: Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen. ]
Das Bundesfamilienministerium lehnt Pläne der EU- Kommission zur Verlängerung des Mutterschaftsurlaubes von bisher 14 auf 18 Wochen ab. Der EU-Vorschlag könne für Frauen zum Bumerang werden, teilte das von Ursula von der Leyen geführte Ministerium mit. Er erhöhe die finanziellen Risiken für Arbeitgeber, die junge Frauen beschäftigen. Das bedeute höhere Lohnnebenkosten und damit ein Hindernis für Arbeitsplätze in Deutschland.

Deutschland sei mit seinen Regelungen im europäischen Vergleich sehr gut aufgestellt, erklärte das Ministerium weiter. Es bestehe ein sehr guter Schutz für Mütter bei der Länge des Mutterschutzes, dem Kündigungsschutz und der finanziellen Absicherung. Der Mutterschutz in Deutschland gehe in weiten Teilen über das hinaus, was die EU-Kommission nun erreichen wolle.
In Tschchien derzeit 28 Wochen üblich

Mutter und Kleinkind (Foto: AP) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: In Deutschland gilt derzeit ein Mutterschutz von 14 Wochen. ]
In Deutschland haben Mütter bisher ein Recht auf 14 Wochen Mutterschaftsurlaub. Nach dem Willen der EU-Kommission sollen Frauen europaweit vor und nach der Geburt insgesamt 18 Wochen zu Hause bleiben können. Entsprechende Pläne will die EU-Kommission am Freitag in Brüssel beschließen und vorstellen. In einigen EU-Staaten ist schon jetzt ein längerer Mutterschutz üblich. In Großbritannien und Irland sind es 26 Wochen, in Tschechien 28. In Frankreich haben Frauen bei Zwillingsgeburten sogar Anspruch auf 34 Wochen Pause.
Auch Änderungen beim Kündigungsschutz geplant

Einen Anspruch auf Mutterschaftsurlaub sollen dem EU-Plan zufolge auch selbstständige Frauen oder im Betrieb des Mannes mitarbeitende Ehepartnerinnen bekommen. Sie könnten sich demnach zwischen einer Geldleistung oder einer zeitlich befristeten Vertretung während des Mutterschaftsurlaubes entscheiden. Die Pläne der EU-Kommission sehen zudem eine Verschärfung des Kündigungsschutzes vor. Keine Frau soll während des Mutterschutzes entlassen werden dürfen. Die EU-Staaten und das Europa-Parlament müssen den Vorschlägen der Kommission zustimmen, damit die Regelung in Kraft treten kann.

03.10.2008, 08:05Verstoß melden

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anonym71 Persönliche Nachricht schicken | 133 Beiträge

(Ja) mehr sag ich nicht dazu..

deimos70 Persönliche Nachricht schicken | 586 Beiträge

soziale Kompetenz lernen Kinder noch immer am besten in einer Gruppe und nicht von Mutti und Vati.

Der Lohn richtet sich nach Qualifikation, Leistung, Angebot und Nachfrage und nicht danach, wieviel Kinder man hat.

Aber in Deutschland hat sich eine Mentalität breit gemacht, dass immer der Staat (letztendlich also die anderen Steuerzahler) dafür finanziell aufkommen sollen, wenn das eigene Geld, warum auch immer, nicht reicht.

nick64 466 Beiträge

@deimos

du unterstellst hier das leute mit kindern sozialscmarotzer sind? oh weh

macaniel Persönliche Nachricht schicken | 218 Beiträge

Ja Deutschland ist Familienfeindlich und nicht nur Deutschland, die gesamte EU. Familien werden beruflich, sozial, steuermaessig, rentenmaessig .... benachteiligt und diskriminiert.

Fuer Erfolg und Foerderung muss man weiblich, alleistehend (Katze erlaubt), kinderlos und unter 30 sein.

Alles mit Familie, Stress mit Kindern, usw, richtig im Leben stehend ist nicht zeitgemaess. Frauen, die ein Familienleben waehlen sind besonders diskriminiert, obwohl sie sich um die wirtschaftliche und soziale Zukunft der Gesellschaft kuemmern.

Es wird Zeit, dass sich die Familien wehren.

fanni Persönliche Nachricht schicken | 85 Beiträge

nick64

--ohne kids wäre es in diesem land schnell vorbei

mag sein. bloß braucht ihr niemandem erzählen das euch die zukunft der menschheit dabei so sehr am herzen liegt und ihr deshalb kinder auf die welt gesetzt habt. den guten samarither könnt ihr bitte steckenlassen.

diejenigen die sich gegen familie und kinder entschieden haben, arbeiten genug und zahlen immens viele steuern dafür. es gibt keinen grund, auf sie mit dem finger zu zeigen - denn jeder hat die wahl wie er sein leben führen möchte.







pillepalle00 Persönliche Nachricht schicken | 1083 Beiträge

Es ist schon etwas komisch. Dass man Arbeitslose dazu zwingt arebeit an zu nehmen indem man ihnen so wenig Geld wie möglich gibt, Eltern aber Geld gibt obwohl die Leistung ja erbracht ist!
Nicht gahz ernst gemeint!!
Doch ich halte es durchaus für überlegenswert Paare mit Sondersteuern zu belegen die keine Kinder haben und Paaren die Kinder haben aber beide arbeit haben und mehr als z.B. 2.500€ Netto haben bekommen zumindest keine staatlichen Zuschüsse mehr.
Ok ein recht rohes Modell und nicht ausgegohren. Doch warum nicht mal darüber nachdenken?

Schluchteline Persönliche Nachricht schicken | 5607 Beiträge

Ich finde es unmöglich als Sozialschmarotzer hingestellt zu werden den das hat nichts mit dem Thema zu tun........mein Kind bezahlt Dir immerhin noch ein Teil Deiner Rente.............
So und nun zum Thema der Staat nimmt uns Zeit und Geld für die Familie armes Deutschland.............

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