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Bahn verkehrt am Montag auch bei Streik-Absage nach Notplan

Bahn verkehrt am Montag auch bei Streik-Absage nach Notplan Ungeachtet letzter Bemühungen um eine Absage der Bahnstreiks müssen Reisende am Montag mit massiven Einschränkungen im Zugverkehr rechnen. Der aufgestellte Ersatzfahrplan wird auf... zum Artikel 08.03.2008, 18:56Verstoß melden

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vegan666 Persönliche Nachricht schicken | 10 Beiträge

Weiter so GDL! Traurig, dass nur "elitäre" Gewerkschaften wie die GDL, der Marburger Bund oder die Pilotenvereinigung Cockpit erkennen, wie notwendig konsequente Streiks sind. Zudem ist es bedauerlich, auf welch fruchbaren Nährboden die Hasstiraden der Springerpresse innerhalb unserer Bevölkerung treffen. Statt Solidarität mit den Streikenden zu zeigen wird gehetzt. Es ist halt immer einfacher Solidarität vorzuheucheln, solange man nicht selber betroffen ist. Im Kapitalismus bleibt der Streik die Waffe des Arbeiters!

@aufgehtes:
Die Gewerkschaften schaden der dt. Volkswirtschaft?
- BILD MACHT BLÖD!

mapo Persönliche Nachricht schicken | 1 Beitrag

Auja, ist ja was ganz dolles. Die GDL streikt, weil es ihnen ja soooooo schlecht geht und ich kann wahrscheinlich nicht am Montag zu einem wichtigen Bewerbungsgespräch, der für meine Zukunft entscheident ist und ich von der Bahn/GDL abhängig bin. Ich denke, es gibt bestimmt genug arbeitslose Zugführer, die gerne für den aktuellen Lohn arbeiten würden, vielleicht sollte man mal auswechseln. Andere Berufsgruppen müssen auch schauen, wie sie über die Runden kommen. Meiner Meinung nach, sollte sich die Regierung mal einschalten!

enessa Persönliche Nachricht schicken | 101 Beiträge

@mapo

Du hast echt nix verstanden oder? Die Lokführer streiken nicht weil ihnen soooooo schlecht geht, sondern weil Mehdorn mal wieder meint, er könnte alle austricksen. Die Lokführer wollen sich von dem nicht verarschen lassen und das ist auch ihr gutes recht.
Ausserdem schon mal was von flexibilität gehört?
Wenn Du nen wichtigen Termin hast und schon weisst, dass wahrscheinlich gestreikt wird, such Dir noch ne andere Möglichkeit um zum Ziel zu kommen. Andere schaffens auch.

Und wenns anderen Berufsgruppen schlecht geht, warum tun sie dann nix dagegen?
Muss es deswegen allen in Deutschland schlechtgehen nur damit sich keiner benachteiligt fühlt? Blödsinn!!!

Biochemist Persönliche Nachricht schicken | 5 Beiträge

weil manche berufsgruppen keine möglichkeit haben etwas dagegen zu tun. wen würde es interessieren wenn die forscher streiken oder die bäcker.
daher würde sich auch garnichts ändern, da weder bevölkerung noch wirtschaft auf den ersten blick betroffen sind.
ausgetragen wird das auf dem rücken der leute die nichts dafür können und bezahlen tun es alle.
iam anfang hatte ich verständnis dafür aber jetzt würde ich alle entlassen und für 20% weniger lohn einstellen.

mifizi Persönliche Nachricht schicken | 908 Beiträge

Dem GDL Vorsitzenden gehört einen Orden.Wenn nicht sogar einen Oskar.
Endlich mal einer der seinen Mann steht und keine Pfeiffen!

gatto Persönliche Nachricht schicken | 258 Beiträge

an saerdna51:"Bei der Bahn kann man wunderbar arbeiten, den Leuten im Büro geht es dort richtig gut. Sie sind die Mehrheit und stellen die meisten Betriebsräte. Und natürlich die meisten Gewerkschaftsmitglieder. Das Fahrpersonal ist die Minderheit - zu dumm, daß die Bahn diese Leute braucht. Jahrelang sind die Lokführer in schönster Zusammenarbeit des Bahnvorstands und der großen DGB-Gewerkschaften benachteiligt worden. Immer neue Belastungen für die Lokführer wurden vom Betriebsrat genehmigt, der - siehe oben - von Schreibtischpersonal dominiert wird. Deshalb will die GDL einen eigenen Tarifvertrag. Und der wird nun wieder hintenrum ausgetrickst. Wieder wirken DGB-Gewerkschaften und Bahnvorstand einträchtig zusammen, um den bereits ausgehandelten Vertrag durch die Hintertür wieder rückgängig zu machen. Er wird einfach nicht unterschrieben. Der Herr Mehdorn ist einfach kein seriöser Verhandlungspartner. So sieht es aus. Wie lange wird sich dem ein sozialdemokratischer Verkehrsminister unbeteiligt zuschauen? Achso: das mit den angeblichen Millionengehältern der GDL-Funktionäre ist ziemlicher Humbug."Dein Beitrag weist auf ein wesentliches traditionelles Problem der Eisenbahner hin: Das Vorhandensein mehrerer Gewerkschaften. Die größte ist die Transnet, die aber viel zu angepaßt ist, denn deren Vorsitzender Herr Hansen sitzt im Aufsichtsrat und gibt dort nicht gerade das Bild eines Tigers ab. Die GDL ist die kleinste aller Gewerkschaften und das mag auch teilweise eine Erklärung für das Verhalten sein, aber es geht eher darum, daß die Bahn nach der rechtlichen Privatisierung nun an die Börse geht (oder gehen will) und verständlicherweise keinem Mitarbeiter daran gelegen ist, als winziger Teil eines riesigen Kuchens , den es zu verteilen (sprich aufzukaufen) gilt, gesehen zu werden. Die Deutsche Bahn AG ist das zweitgrößte Transportunternehmen der Welt (nach Aufkauf von Speditionen etc.) , also als Übernahmekandidat interessant. Mit einer aufsässigen Gewerkschaft sinkt das Risiko der Übernahme aber. Und wie lange dem ein sozialdemokratischer Verkehrsminister zusieht? Noch lange, denn außer Mehdorn war und ist keiner verrückt genug, den Posten zu übernehmen...Was die angesprochenen Gehälter der GDL angeht, so ist das wirklich Humbug. Der Vorsitzende ist Beamter (bin mir jedenfalls ziemlich sicher..), verdient als solcher sicher nicht schlecht, aber bei Beamten gibt es keine Millionen. Da sollte man eher mal einen Blick auf den angesprochenen Herrn Hansen werfen - vielleicht keine Millionen, aber er kriegt nicht viel weniger.

ill Persönliche Nachricht schicken | 1765 Beiträge

@webschreck

Eines solch dusselige Äußerung, wie Sie am 8.3. getan haben tut schon weh.
Klar streikt so lange, bis alle Betriebe pleite sind und dann geht es euch gut.
Zurück zu einem Volk von Ackerbauern, jeder wird sich selbst versorgen. Bitte Gehirn für Beiträge einschalten.

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