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SPD fällt in Wählergunst auf historisches Tief

SPD fällt in Wählergunst auf historisches Tief Die SPD ist laut einer Umfrage nach der heftigen Debatte über den Umgang mit der Linken in der Wählergunst auf ein historisches Tief gefallen.... zum Artikel 12.03.2008, 08:38Verstoß melden

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Jaime Persönliche Nachricht schicken | 106 Beiträge


"die spd will es doch selbst mit der linken
und wenn sie sich da intern zerfleischt selber schuld..
da brauchst du nicht die schuld bei andere suchen."

@Mirko

Ich suche nach gar keiner Schuld. Ich ärgere mich nur darüber, daß die SPD nicht in der Lage ist, ihre Politik auch mal umzusetzen. Das ist nicht allein Frau Metzgers Schuld. Das haben sie zusammen verbockt. Aber Metzger eben ganz besonders.

Und zu den wahnsinnigen Gedankengängen:

Daß Koch Geldwäsche und schwarze Konten nicht für verwerflich hält, für deren Deckung auch gerne mal lügt und stattdessen was von "jüdischen Vermächtnis" schwafelt, das alles hat man in der CDU-Spendenaffäre gesehen. Schon vergessen?

Er hat das politisch überstanden, aber er wäre ja schön blöd, wenn er nicht alle Mittel nutzen würde, um an der Macht zu bleiben, nachdem das bisher so gut geklappt hat. Aber du hast recht, bei den Millionen, die von Kohl und Kanter noch übrigbleiben, könnten auch 50.000 fließen.

Im Übrigen brauche ich keine Beweise, für Dinge, die ich nicht behauptet habe. Ich habe nur gesagt, daß Metzger mit ihrem Verhalten ihrer eigenen Partei geschadet hat und Koch genutzt hat und daß es mich nicht wundern würde, wenn die CDU sich dafür recht herzlich bei ihr bedankte.

Lala28 Persönliche Nachricht schicken | 3324 Beiträge

Hallo einSehender,
Wenn die SPD moralisch denken und handeln soll, dann gilt das auch für alle anderen Parteien.
Es ist nicht nur heute so, es ist seit Menschgedenken so, dass Politk unmoralisch ist, auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen. Wir sind gezwungen die Realität zu akzeptieren.
Wir spielen uns als Moralaposteln auf, dort wo es keine Moral geben kann. Einfach absurd!
Grüße Lala

Jaime Persönliche Nachricht schicken | 106 Beiträge


"hallo war es nicht ein wahlversprechen der ganzen Hessischen SPD in keiner weise mit der links partei zu arbeiten oder sich unterstützen zu lassen..."

@Mirko

Wahlverprechen waren aber auch, die Einführung von Studiengebühren rückgängig zu machen und die Einheitsschule umzusetzen. Erklärtes Ziel des ganzen Wahlkampfes war es: Koch zu stürzen.

Was ist da wichtiger?

Dulde ich, daß auch andere meine Spitzenkandidatin wählen und meinen Anträgen zustimmen?

Oder schmeiße ich lieber hin, trete als Vorsitzende zurück und lasse Koch weiter seine Politik machen, weil ich ja gesagt habe, mit der Linken gebe es keine Zusammenarbeit?

Die Antwort muß jeder selbst geben. Daß du als Koch-Fan da zu einem anderen Ergebnis kommst als ich als Grüner, ist nicht weiter verwunderlich...

Jaime Persönliche Nachricht schicken | 106 Beiträge

"Bis Sonntag konnte man auf der HP von Frau Metzger lesen (es stand schon vor der Wahl da) wie Sie denkt und handelt.
Also kann keine Rede davon sein, sie hätte Y. gegen die Wand laufen lassen. "

@einSehender

Willst du damit sagen, Ypsilanti hätte sich doch mal die Webseite von Metzger ankucken sollen und schon hätte sie Bescheid gewusst??? Also bitte...

Es gab eine Fraktionsitzung zu dem Thema und Ypsilanti bekam einstimmige Unterstützung. Wenn ich so eine Sitzung schon schwänze, dann informiere ich mich doch bitteschön zu dem, was vorgefallen ist und hole dann schnellstmöglich meine Hausaufgaben nach!

Außerdem war klar, daß die Sache ein Thema werden würde. Wieso überhaupt in Skiurlaub fahren anstatt sich für eine bessere Lösung einzusetzen?

spaceloop Persönliche Nachricht schicken | 35 Beiträge

Es ist unfassbar das 14 von 100 Menschen tatsächlich diese Stasi-Partei wählen möchten. Das ist nichts besseres als die NPD auf der rechten Seite.
Diese Partei (Linke) ist die Nachfolgepartei der Mauerbauerpartei SED, in Ihrem Auftrag wurden Menschen erschossen, andere die nur Ihre Meinung sagten Jahrelang eingesperrt.
Das Politische Konzept hat sich immer wieder als untragbar und zum Scheitern verurteilt bewiesen.
Siehe eben auch DDR. Dort wo noch Staaten nach dem politischen Konzept der Linken bestehen, werden Menschenrechte mit Füßen getreten (zB. China, Nordkorea).

Die Linke hat noch nicht mal ein Parteiprogramm!

Nur grobe Aussagen darüber was sie wollen... doch jeder mit gesunden Menscheverstand müsste wissen dass diese
Ziele (die vielleicht erst mal nicht schlecht klingen) völlig unfinanzierbar sind und über wenige Jahre in den Total-Bankrott führen.
Die Linke selbst würde es kaum stören, sie haben genug SED-Millionen beiseite geschafft.

Wer diese Partei wählt handelt kurzsichtig und unverantwortlich unserer Nachfolgegeneration gegenüber
und tritt eine bewährte Demokratie mit Füßen.

Jaime Persönliche Nachricht schicken | 106 Beiträge

@Lala

Was ist für dich Moral?

Ich gebe dir recht, daß in der Politik raue Sitten herrschen und Macht Menschen leicht korrumpiert.

Aber der Vorwurf, alle Politiker/-innen seien unmoralisch trifft nicht zu. Warum tun die sich das denn alles an? Haben die keine Ziele? Und ist das nicht auch sehr moralisch, sich für die Durchsetzung der gerechten Sache einzusetzen und zu kämpfen?

Das Problem ist eher, daß jeder etwas anderes als gut und gerecht sieht.

Für mich hat Metzger unmoralisch gehandelt, weil sie persönliche Befindlichkeiten über das Wohl des Landes gestellt hat. Sie hat zwar zu ihrem Wort gestanden, aber Hunderttausende Studenten, Schüler, Migranten und Arbeitslose müssen nun darunter leiden.

Für andere ist das Ziel der sozialen Gerechtigkeit schon unmoralisch, weil sie sagen, die kann es gar nicht geben und deshalb macht man den Menschen etwas vor.

Leichter wird es nicht. Zu sagen, wir müßten uns von der Moral verabschieden, ist zu leicht.

einSehender Persönliche Nachricht schicken | 29 Beiträge

@Jaime

Frau Metzger hat auch innerhalb der Fraktion ihre Meinung kund getan, was sie von der Nachfolgepartei der SED hält.
Als Sie erfahren hatte das Y. sich mit Hilfe der Linken wählen lassen wollte, hat sie sogar aus ihrem Urlaub heraus Y. mitgeteilt das erheblicher Gesprächsbedarf besteht. Nur konnte die es nicht abwarten und wollte Tatsachen schaffen.
Ich hätte an Frau Metzgers Stelle genauso gehandelt.

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