Umfassender Streik bei Bahn frühestens Mittwoch
Also ich muß ganz ehrlich sagen, seid mein Betrieb privatisiert wurde und an der Börse ist,steht mein Gehalt mit der Arbeitsleistumg in keinem Verhältnis. So mußte ich bis vor Kurzem 100 % Leistung erbringen und alles war okay aber jetzt muß ich 150% erbringen und das reicht noch nicht. Im Vergleich ist mein Gehalt nur um 2% gestiegen. Mir bleiben Netto 1400 €. Immerhin, das ist viel Geld und ich kann damit leben. Aber eigentlich müßten viel mehr Leute auf die Straße gehen und streiken. Denkt nur mal an die Billigjobs usw. Da sind auch viele Angestellte unterwegs und leisten harte Arbeit. Bei keinem steht das Gehalt mehr im Verhältnis. Also lebe GDL,bleibt hart und hoffentlich schließen sich andere Berufsgruppen mit gleichen Problemen auch an.
@black haze
es ist wirklich bemerkenswert, welch eine realitätsverlustige einstellung du hast. es scheint tatsächlich so als wärest du mindestens ein A14 oder drüber bei der Stadt oder beim Land. Und wenn nicht, dann scheint es so zu sein, dass du aus irgendwelchen Gründen (Opa oder Oma) genug Geld hast um nicht zu wissen, wie man mit etwa 1300 € netto eine Familie ernähren soll.
Ausser einen weiteren weltfremden Kommentar wird jetzt wohl wieder nichts kommen. :-)
hi, ich bin wie "jorinde" der meinung: es reicht!! letztlich sind nur diejenigen die dummen, die arbeiten, die etwas erwirtschaften und die dann auch noch, gleich welcher art, abgezockt werden: beim benzinpreis, bei den beiträgen zu x-beliebigen verträgen oder den ach so übermächtigen engergieversorgern, ... toll, weiter so, jetzt auch die bahn, die hier ein RIESEN-foul an der deutschen wirtschaft begeht! aber, - vielleicht geht es ja dem "deutschen michel" noch immer zu gut...
Die grundsätzliche Forderung nach einer vielleicht auch deutlichen Lohnerhöhung unterstütze ich in jedem Fall.
Eine Lohnerhöhung wie sie die Deutsche Bahn AG im Moment anbietet, bezieht sich lediglich auf die Lokführer, für die die GdL auch die Lohnerhöhung fordert. Das Zugbegleitpersonal, das zum Teil auch Mitglied in dieser Gewerkschaft ist, wird von dieser Lohnerhöhung nicht einen Cent sehen. Dieses sollte man sich ebenfalls vor Augen halten!
Wenn zwischenzeitlich schon der stellvertretende Vorstand einer anderen Bahngewerkschaft sagt, daß Herr Schell mit seiner Forderung nach einem eigenen Tarifvertrag für die GDL den falschen Weg geht, ist meiner Ansicht nach schon alles zum Thema eigener Tarifvertag gesagt!
Meine Meinung ist, daß die GDL ihre Macht als Gewerkschaft um jeden Preis demonstrieren muß. Der eigentliche Grund des Streiks ist denen doch schon lange abhanden gekommen. Es ist der GDL sogar egal, ob die Wirtschaft aufgrund solcher Maßnahmen kaputt geht.
Natürlich ist auch die enorme Erhöhung der Bezüge der höheren Bahnbediensteten usw. ein untragbarer Zustand, gerade in der Zeit eines Streiks. Es sollte ein unabhängiger Schlichter der Regierung die Sache in die Hand nehmen.
Wir sind 50 Jahre damit gut gefahren, dass es für einen Betrieb einen Tarifvertrag und und regelmäßigen Abständen eine Tarifrunde gibt. Abgesehen von einer berichtigten Gehaltserhöhung für Lokführer - die 30% Forderung bezieht sich ja nur auf das geringe Einstigsgehalt - wäre ein eigenständiger Tarifvertrag das Ende des verläßlichen Logistikunternhmens Bahn. Wenn nach den Lokführern das Bahnhofspersonal, die Servicemitarbeiter, die Stellwerker und am Ende die Verwaltung eine eigene Gewerkschaft gründen, können wir die Container aus dem Hamburger Hafen mit Eselskarren abholen.
Komisch, aus wievielen hier nur Neid und Egoismus sprechen - und traurig vor allem .....
Wenn nicht endlich zumindest eine Gewerkschaft, eine Berufsgruppe mal aufwacht und für sich und ihre Belange eintritt, sind wir bald nur noch ein Volk von dummen Sklaven - die Armut steigt, auf dem besten Wege dahin sind wir ja schon. Also seit alle froh, das ihr überhaupt arbeiten dürft, egal ob es noch zum Lebensunterhalt reicht, von Lebensqualität ganz zu schweigen!
Statt auf diese "einzuschlagen", könnte man sich vielleicht lieber mal überlegen für sich selbst auch mal einzutreten - mit dem gleichen Recht!
Aber klar: anderen geht´s ja noch schlechter, also kann man ruhig weiter mit sinkendem Realeinkommen , steigenden Arbeitszeiten und schlechteren Arbeitsbedingungen auskommen - und bitte schön auch brav das Maul halten, und anderen bloß keine Ungelegenheiten zumuten ....... mal sehen, wie Ihr Euch damit arrangiert, wenn´s Euch trifft - und das wird es, ist nur eine Frage der Zeit. Und dann könnt Ihr hier nachlesen, wieviel Verständnis man Euch entgegenbringt!
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