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Menschen produzieren riesigen digitalen Schatten

Menschen produzieren riesigen digitalen Schatten Bits über Bits: Jeder Mausklick, jeder Einkauf und jeder Anruf erzeugt Datensätze, die gespeichert werden. Nach Berechnungen von Marktforschern brauchen diese Nutzerdaten doppelt so viel Speicherplatz wie Digitalfotos, E-Mails oder Texte, die ein Mensch pro Tag abspeichert. zum Artikel 25.03.2008, 14:48Verstoß melden

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acwac Persönliche Nachricht schicken | 40 Beiträge

45 GB pro Person, da braucht ein Datenspion mindestens 2 Tage, bis er alles grob gesichtet hätte, das Meiste davon völlig uninteressant. Ich arbeite beruflich im Bereich PC-Sevice und benötige fast 4 Stunden für ein komplettes Backup mit 50 GB. Dann ist das aber noch nicht gesichtet. Da reinzuschauen, welche privaten Daten interessant sind, wäre so, als würde ein Tapezierer oder Malermeister anfangen, die Zeitungen zu lesen, mit denen er den Fußboden ausgelegt hat. Der würde mit seiner Arbeit NIE fertig. Und nicht einmal der Staat hat genug Personal, das zu schaffen.

TotaleNiete 48 Beiträge

@ekabismut

Hatte das *PRUUUUUUST* vergessen!

Die Bibel hat ca. 800000 Zeichen und mit normalem Ascii passen ca. 900000 Zeichen in 1 MB rein.

TotaleNiete 48 Beiträge

@acwac

Na deswegen nehmen Profis dafür ja auch sogenannte "forensiche Tools" ala Encase...

die nehmen den Datenbankbasiert die Arbeit der Sichtung ab...

Datenbank erstellen mit ein paar keywords, und schon weist Du während deine 50GB Sicherung läuft (wobei ich frage ob Du dabei DJ spielst oder warum das bei Dir 4 Stunden dauert) ob es sich lohnt da mal genauer reinzuschauen und noch dazu bekommst Du noch genau gesagt wo Du schauen musst.

aggo Persönliche Nachricht schicken | 1 Beitrag

also ich find 45 gb realistisch von mia aus gsehn i glab ic h speicher noch mehr ab^^

2craC Persönliche Nachricht schicken | 28 Beiträge

@ TotaleNiete:
wie meinst du denn das mit den gesendeten Paketen, die auf einmal mehr werden? Versteh nur Bahnhof. Bitte klär mich auf

Delta12 Persönliche Nachricht schicken | 25 Beiträge

Eine erstaunliche Zahl. Aber das ist erst der Anfang. Die Datenflut wird weiter anwachsen.

wegwerfwelt Persönliche Nachricht schicken | 7 Beiträge

Hallo,

der Vergleich mit dem Maler geht anders: es wäre so, als ob eine sehr gute Soft- und Hardwaremaschine alle Zeitungen aller Maler überall und immer (und alle Zeitungen von nicht-Malern dazu) blitzschnell einscannt und, vielleicht schon parallel dazu, die gescannten Daten auf ein paar hundert (tausend, hunderttausend, Millionen ...) Stichworte, Strukturen (Schreibfehler ebenso wie Namen etc.) untersucht.

Und nach dem Speichern immer wieder auf Zusammenhänge untersucht, filtert, untersucht, filtert, 24 Stunden täglich, 365 Tage jährlich, immer wieder ...

Es gibt für neue Ideen, mit welchen Algorithmen Textberge durchsucht werden können, vermutlich keine Grenze, niemals. Es wird immer feiner gesiebt, zusammengestellt, der Computer lernt, zu vermuten, sichert, filtert, vergleicht, filtert ...

Die eigentliche Arbeit ist es, die Programme und Algorithmen zu schreiben, und dafür werden vermutlich sehr viele Menschen sehr gut bezahlt.

Und irgendwann wird Software dazu in der Lage sein, verwertbare von unverwertbarer information so gut zu trennen, dass es dann eine Art Restmüll geben wird. Nicht verwertbare Information. Aber, vielleicht schon 10 Jahre später, ist dem nicht mehr so. Neue Software, neues Glück bei der Suche.

Und eine Schnittstelle, vielleicht per Webbrowser, alles ganz sicher, sicher, Name rein, raus: alle Verlinkungen mit Anzeige eines Wahrscheinlichkeitwertes für die vom Computer vermutete Relevanz einer Verknüpfung, und noch eine Verknüpfung, und noch eine Verknüpfung ...

So lassen sich aber auch z.B. Tendenzen im Web (politische, z.B. Skandale von Politikern, die kurz davor stehen, aufgedeckt zu werden) erkennen und sogar bekämpfen (dafür gibt es bereits Firmen).

Ob es dabei Ziel oder Nebenprodukt ist, dass diese Daten missbraucht werden können und die Bürger
immer genauer verfolgt werden können, wissen wahrscheinlich nicht viele.

Wenn diese Daten irgendwann z.B. dazu benutzt werden, Menschen in extrem engen Rahmen zu halten, zu manipulieren, zu konditionieren, sich anbahnende Revolutions-Bewegungen zu unterdrücken oder was auch immer ...

... zusammen mit Medizin, Psychologie, Biologie, Fernsehen und allem, was so zur Manipulation genutzt werden könnte (ich hatte mal einen Comic, da mussten die Menschen jeden Tag eine Tablette nehmen), dann...

...nutzen/überwachen nicht viele die Daten von allen und nutzen/überwachen/manipulieren somit die Menschen, die zu diesen Daten gehören.

Wenn es clever läuft, so, das diese Menschen das nicht merken. Bis auf ein paar. Die bekommen dann Hilfe ...

Aber schon nach zwei Generationen ist all das vergessen. Tralala. Ist das nicht mal eine gute Botschaft. Unseren Kindern wird es gut gehen. Vielleicht sind´s keine Menschen mehr in der Art, was wir uns darunter vorstellen. Aber uns wird es dann nicht mehr geben.


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