Merkel plant keine Teilnahme an Olympia-Eröffnung
ich finde das signal unserer politischen führung vollkommen in ordnung an den eröffnungsfeierlichkeiten nicht teilzunehmen,da die olympischen spiele ja auch laut den eigenen i.o.c. statuten eine sportveranstaltung ist und ohne politischer einflussnahme zu erfolgen hat.ich hoffe nur das sich die chinesische seite sich auch daran hält,sonst sind selbst die statuten von olympischen spielen für null und nichtig zu erklären und ein jeder kann sich für sein politischen ziele dieses forums bedienen.
Ich finde die Einstellung der Regierung, die Olympischen Spiele nicht zu boykotieren in ordnung.
Es würde wahrscheinlich eher den politischen Beziehungen schaden, was den Tibetern herzlich wenig helfen würde.
Besser wäre es meiner Meinung nach, wenn die Medien die Ausstrahlung der Spiele zu unterlassen. Die Sportler könnten ihre Leistungen miteinander messen, die Regierungen müssten die Beziehungen zu China nicht beenden und China selbst müsste sich darüber ärgern, ein milliarden teures Sportereignis abgehalten zu haben, von dem niemand auf der Welt etwas gesehen hat.
""Ich bitte die chinesische Führung dringend, sich in Weisheit zu üben und einen bedeutsamen Dialog mit dem tibetischen Volk zu führen", schrieb der Dalai Lama in einem in Neu Delhi veröffentlichten Brief."
--> Das ist einfacher gesagt, als getan....
Ich finde es in Ordnung, wenn die Regierung nicht teil nimmt... Die paar Leute wären so oder so nicht aufgefallen... :)
soissetBenutzer gesperrt
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China hat nun die historische Gelegenheit, Tibet offiziell unter seinem Protektorat zu behalten und der Welt zu zeigen, daß es den Sprung in die Neuzeit geschafft hat.
Friede mit Tibet und Rückkehr des Dalai Lama sind Bedingung für Chinas volle Anerkennung in der Welt.
Die Olympischen Spiele sind nicht nur Einnahmequelle für viele Unternehmen - ich wünschte, der Dalai Lama könnte sie in Peking eröffnen.
Als die olympischen Spiele 2008 an Peking vergeben wurden, war allen klar, dass China kein demokratisches Land ist. Immerhin wurde die Entscheidung damals getroffen in der Hoffnung, dass sich in Bezug auf die Achtung der Menschenrechte in Cbina etwas positiv Verändert. Wenn jetzt die hohe Politik nur "Boykott" im Kopf hat, ist das sehr dünn. Vor allem ist es keine Lösung. Man muss mit den Leuten REDEN. Das kann man nur, wenn man dort ist. Also soll man auch heute zu dieser Entscheidung stehen. Und ein paar Millionen ausländische Gäste zwingen zu wesentlich mehr Rücksichtnahme, bringen unzählige Informationen ins Land, und können nicht einfach ausgewiesen oder eingesperrt werden, wenn sie eine Meinung haben.
Es gibt 55 Minderheiten in China, die alle bestens mit dem Staat zurechtkommen, ja sogar Sonderrechte geniessen. Nur bei Tibet funktioniert es nicht, weil der Dalai Lama geistliche und weltliche Macht darstellt.
Also muss man dafür sorgen, dass zwischen Hu Jintao und dem Dalai Lama ein Dialog beginnt. Das wäre eine vernünftige Aufgabe für unsere Politiker, nicht das schwachsinnige Gerede von Boykott, in welcher Form auch immer.
Übrigens, China begründet seinen Gebietsanspruch auf Tibet auf eine 1000-jährige Zusammengehörigkeit und Landkarten aus dem Mittelalter. Was wäre in Europa los, wenn wir ähnliches täten ????
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