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FranconiaMedici 3935 Beiträge

Depressionen im Kindesalter

Wer hat Erfahrungen mit Depressionen bei Kindern.
Wie gehe ich als Eltern/Geschwister damit - und dem depressiven Kind - um?
Welche Therapie- und Behandlungsmöglichkeiten gibt es außer der "Chemischen Keule" noch.

Hoffe nicht nur dumme Sprüche hier zu lesen, sondern informative bzw. konstruktive Beiträge.

27.04.2008, 13:58Verstoß melden

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pekoka Persönliche Nachricht schicken | 224 Beiträge

meine das ist doch sehr unterschiedlich und jedes depressive kind hat seinen grund depressiv zu sein.
das wuerde ich wahrscheinlich als erstes versuchen zu verstehen.

FranconiaMedici 3935 Beiträge

@pepkpa
sicher gibt es einen Grund dafür. Aber weder ich noch der Psychologe kommen dahinter. Es gibt zwar eine Vermutung, aber das ist auch alles, da mein Sohn bei allen Versuchen in die Richtung vorzugehen (sei es im Gespräch oder in alternativen Formen) komplett dicht macht und blockt. Er zieht sich dann in sich selbst zurück und ist für keinen Erreichbar.
Schulische Leistungen sind OK und er ist auch beliebt in der Schule mit vielen Freunden.
Zuhause hat er eine fürsorgliche Familie, die jederzeit für ihn da ist und sich um ihn und seine Geschwister kümmert.
Das Problem ist halt, daß sich die Phasen der Niedergeschlagenheit und depressiven Verstimmungen häufen und auch immer länger andauern. Was Anfangs ehr ein "bin nicht gut drauf heut" war, wird zunehmend zu einem abschotten und abkapseln von seiner Umgebung. Und einen Grund dafür keinen wir, wie gesagt, selbst nach 1 Jahr noch nicht. :-/

MickMain Persönliche Nachricht schicken | 93 Beiträge

Franconia..

Ich denke mal, der Junge braucht in der Phase einer beginnden Pubertät Aufgaben an denen er sich wiederfinden und messen kann. Die er nachverfolgen kann und worin er seine Bestätigungen findet.-
Sicherlich ein wenig "theoretisch" und von einem Psychologen bestimmt gleichfalls schon gesagt worden...

Ich würde versuchen ihn auf Aufgaben und Interessengebiete festzulegen um Orientierungshilfen zu geben...

FranconiaMedici 3935 Beiträge

@Mick
die hat er. Spielt Schach im Verein, fährt Kart (auch rennen), geht regelmäßig auf sogenannte "Forschercamps für Kids"...
Aber in den "Downphasen" bekommst du ihn selbst mit diesen Lieblingshobbies nicht aus seinem stillen Kämmerlein.
Und das es eine pupertäre Phase ist hat ein Kinder- und Jugendpsychiater bereits ausgeschlossen :-/

pekoka Persönliche Nachricht schicken | 224 Beiträge

also ist er erst ein jahr depressiv?
vielleicht ist er verfrueht in die pubertaet gekommen?

pekoka Persönliche Nachricht schicken | 224 Beiträge

oops ich haette mickmains meinung vorher auch lesen sollen, wegen thema pubertaet..
jedenfalls denke ich dass man mit ihm nicht dauernd auf seiner depression herumreiten sollte. vielleicht ist das mit ein grund?

LissaLil Persönliche Nachricht schicken | 174 Beiträge

@FrankoniaMed, Depression ist vielleicht ja auch eine tiefe Traurigkeit. Die Traurigkeit würde ich beobachten, viel Zeit haben für den Betroffenen und irgendwie versuchen, durch Zuwendung und viel mit einander reden und ergründen, warum so traurig?

Irgendwie ist traurig sein auch ein für sich zur Ruhe kommen. Man muss nur wieder wach werden, und da braucht es viel Zuhören und Menschen, die auf einen aufpassen.

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