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Offenbar Beweise für Kooperation zwischen Venezuela und FARC

Offenbar Beweise für Kooperation zwischen Venezuela und FARC US-Geheimdienstvertreter haben Computerdateien, die angeblich eine enge Verbindung zwischen Venezuelas Präsident Hugo Chávez und den kolumbianischen FARC-Rebellen aufdecken, als authentisch... zum Artikel 09.05.2008, 11:20Verstoß melden

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migge Persönliche Nachricht schicken | 2247 Beiträge

ähhhmm, war da nicht was - USA gegen den kleinen aber grossen Erdölstaat Venezuela ???

wer unterstützt die kolumbianischen drogenkartelle, denke die CIA, .....

alles propaganda, eventuell brauchen die USA Gründe um gegen Venezuela militärisch vorzugehen, die Geschichte wiederholt und wiederholt sich, schade.

einSehender Persönliche Nachricht schicken | 23 Beiträge

Warscheinlich ist von diesen Berichten der "US-Geheimdienstlern" genauso viel zu halten, wie über die angeblichen Massenvernichtungswaffen im Irak.

Jeder weiß das Chávez der USA gehörig in die Suppe gespuckt hat. Es war und ist nur eine Frage der Zeit bis die CIA wieder auf den Plan tritt um die Machtgefüge in Südamerika wieder zu ihren Gunsten zu verändern.

joman Persönliche Nachricht schicken | 129 Beiträge

nu dann mal aufgepaßt, ihr deutschen soldaten. auf, auf, ist die eifel nicht auch in südamerika?

Alienobserver Persönliche Nachricht schicken | 14 Beiträge

Woher hat die CIA denn diese Infos? Damit haben sie sich doch selbst dabei entlarvt, wie sie Venezuela unterwandern und sabotieren!

Und selbst wenn Chavez Kontakt zur FARC hatte - er war der einzige, der sich erfolgreich für die Freilassung von FARC-Geiseln eingesetzt hat. Dafür musste er mit der FARC Kontakt aufnehmen. Ist das etwa schlimm?

Niemand beschwert sich über die Kontakte des US-loyalen kolumbianischen Präsidenten Alvaro Uribe zu Paramilitärs, die das Land seit Jahrzehnten mit Terror übersäen oder zu den Drogenbaronen, von denen einige auf der Gehaltsliste der CIA standen!

Und die FARC sehen sich selbst immer noch als Freiheitskämpfer und nicht als Terroristen. Sie haben weder Bomben gelegt, noch Zivilisten gezielt ermordet. (Was nicht heißt, dass ich die Entführungen gut finde!) Aber der Widerstand der FARC gegen einen faschistischen Machthaber ist ja genauso Terror wie der Kampf der PKK gegen Übergriffe des türkischen Militärs auf die kurdische Zivilbevölkerung.

Aber kolumbianische Gewerkschafter im Auftrag von Coca Cola erschießen - das ist kein Terror!

Wenn die USA nicht in den 2. WK. eingegriffen hätte, während die Resistance und Partisanen, die Europa mit vom Faschismus befreit haben, ebenfalls Terroristen und ich bin mir sicher, dass sie es in den Augen Hitlers auch waren. Man kann nicht die Resistance ehren und die FARC verurteilen. Beide haben die selben Ziele und die FARC im Vergleich noch die milderen Methoden.

Aber Bush macht es sich so einfach wie Göring: "Wer Terrorist ist bestimme ich!"
Dahinter steht die Propaganda eines bereits schon vor Jahren geplanten Krieges zur Sicherung des venezolanischen Erdöls.

Chilango Persönliche Nachricht schicken | 31 Beiträge

„Woher hat die CIA denn diese Infos? Damit haben sie sich doch selbst dabei entlarvt, wie sie Venezuela unterwandern und sabotieren!“

Die Informationen stammen von dem Laptop von Raúl Reyes (zweiter in der Kommandostruktur von der FARC), der bei einen Angriff auf ein Lager der FARC in Ecuador Anfang März getötet wurde.

“Und selbst wenn Chavez Kontakt zur FARC hatte - er war der einzige, der sich erfolgreich für die Freilassung von FARC-Geiseln eingesetzt hat. Dafür musste er mit der FARC Kontakt aufnehmen. Ist das etwa schlimm?“

Das Venezuela die FARC schon seit längeren politisch und finanziel unterstützt ist ein offenes Geheimnis.
FARC benützt, zum Beispiel, Venezuela und Ecuador als sichere Rückzugsgebiete von welchen aus es gegen Kolumbien operiert und beide Regierungen haben bis jetzt nichts dagegen unternommen.
Ein weiteres Indiz dafür ist, daß Venezuela nach dem Angriff auf das FARC-Lager in Ecuador Truppen an die Grenze mit Kolumbien verlegt hat und mit dem Säbel gerasselt hat obwohl Venezuela ja gar nicht angegriffen wurde.

“Niemand beschwert sich über die Kontakte des US-loyalen kolumbianischen Präsidenten Alvaro Uribe zu Paramilitärs, die das Land seit Jahrzehnten mit Terror übersäen oder zu den Drogenbaronen, von denen einige auf der Gehaltsliste der CIA standen!“

Der Unterschied ist hier, daß es sich hierbei um Kolumbianische Gruppen handelt, nicht um Venezuelanische oder Ekuadorianische. Es handelt sich also um eine interne Angelegenheit. Venezuela und Ecuador dagegen unterstützen aktiv die Guerillabewegung eines anderen Landes. Das ist also eine internationale Angelegenheit.
Und was den Drogenhandel angeht, FARC ist hier ebenfalls groß im Geschäft und arbeitet ebenfalls mit diesen Drogenbaronen zusammen.

“Und die FARC sehen sich selbst immer noch als Freiheitskämpfer und nicht als Terroristen. Sie haben weder Bomben gelegt, noch Zivilisten gezielt ermordet. (Was nicht heißt, dass ich die Entführungen gut finde!)“

Nun ja, daß ist wohl pures Wunschdenken. FARC und ELN haben, genauso wie die Paramilitärs, keinerlei Hemmungen Bomben zu legen und Morde und Massaker zu verüben. Wahrscheinlich sind die Paramilitärs für mehr Morde verantwortlich, aber wer in diesen Bürgerkrieg mehr Leute ermordet hat dürfte wohl (wie bei ziemlich allen Bürgerkriegen) unmöglich zu klären sein.
Das die FARC sich als Freiheitskämpfer sieht ist wohl logisch. Sie wären wahrscheinlich die erste Guerrilabewegung, die sich selber als Terroristen und nicht als Freiheitskämpfer bezeichnet.

„Aber der Widerstand der FARC gegen einen faschistischen Machthaber ist ja genauso Terror wie der Kampf der PKK gegen Übergriffe des türkischen Militärs auf die kurdische Zivilbevölkerung.“

Der fachsistische Machthaber wurde vom Kolumbianischen Volk gewählt um den 60 Jahre alten Bürgerkrieg endlich zu beenden.

“Wenn die USA nicht in den 2. WK. eingegriffen hätte, während die Resistance und Partisanen, die Europa mit vom Faschismus befreit haben, ebenfalls Terroristen und ich bin mir sicher, dass sie es in den Augen Hitlers auch waren. Man kann nicht die Resistance ehren und die FARC verurteilen. Beide haben die selben Ziele und die FARC im Vergleich noch die milderen Methoden.“

Das ist wohl ebenfalls Wunschdenken und noch dazu muß man hier berücksichtigen, daß nicht alle Partisanenbewegungen in Europa gleich waren. Aber natürlich waren alle Partisanenbewegungen in den Augen des Dritten Reichs Terroristen.

“Aber Bush macht es sich so einfach wie Göring: "Wer Terrorist ist bestimme ich!"“

Das ist nicht nur die Politik von Bush, sondern generel so (Chávez nimmt ja hinsichtlich der FARC für sich das gleiche „Recht“ in Anspruch). Des einen Freiheitskämpfers ist des anderen Terroristen. Das wichtigste ist halt, daß man am Ende gewinnt. Dann war man auf alle Fälle ein Freiheitskämpfer.

“Dahinter steht die Propaganda eines bereits schon vor Jahren geplanten Krieges zur Sicherung des venezolanischen Erdöls“

Hauptkunde von Venezuela’s Öl ist übrigens die U.S.A. und außerdem ist die U.S.A. der wichtigste Handelspartner Venezuelas.
Es besteht also gar keine Notwendigkeit das venezolanische Öl zu sichern und für einen regulären Krieg (mit anschließender Besetzung) gegen Venezuela hat die U.S.A. weder die militärischen Kräfte, noch finanziellen Mittel zur Verfügung.

GarySeven Persönliche Nachricht schicken | 262 Beiträge

@Chilango: Das mit dem Computer von Rexes war zumindest mir bekannt. Dazu muss man aber sagen, dass Chavez mit Reyes gerade über die Freilassung von Betanacourt verhandelte, als Uribe ihn auslöschen ließ.

1. Musste also Material über Chavez auf der Festplatte sein, 2. ist die Verhandlung über die Freilassung von Geiseln kein Verbrechen, sondern begrüßenswert, wenn man sich mal deren Gesundheitszustand vor Augen führt und 3. Hat Uribe das mit Absicht getan, um Betanacourts Freilassung zu vereiteln. Er hat schon mehrfach Angebote der FARC, Geiseln freizulassen abgelehnt und Übergabeorte bombardieren lassen. Er will gar nicht, dass die Geiseln freikommen, denn wenn er anfängt mit der FARC zu verhandeln, muss er deren Terroristenstatus aufgeben und die FARC würde obendrein in ein besseres Licht gerückt.

Zum Thema Unterstützung der FARC: Natürlich unterstützt Chavez die FARC! Das hat auch damit zu tun, dass Uribe immer wieder Paramilitärs in venezolanischer Uniform über die Grenze schickt, um durch Massaker an Zivilisten Stimmung gegen Chavez zu machen.

Bei diesem Verhalten ist es doch kein Wunder, dass Chavez die FARC gegen Uribe unterstützt. Zudem sind deren Methoden weitaus weniger brutal, als das der Paramilitärs. So besteht Chavez im Gegenzug für die Hilfe auf die Freilassung der Geiseln. Terror gegen Zivilisten würde Chavez dagegen nie unterstützen. Schon allein aus dem Grund, weil er versucht, die Massen für seinen Sozialismus des 21. Jh. zu mobilisieren. Das schafft er nicht, indem er sie umbringen lässt. So viel Logik und auch Rücksicht sollte man Chavez schon zugestehen.

GarySeven Persönliche Nachricht schicken | 262 Beiträge

Reyes ... verdammte Tippfehler

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