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Zeitung: Viele Gewerkschaftsmitglieder unzufrieden

Zeitung: Viele Gewerkschaftsmitglieder unzufrieden Eine DGB-Studie bescheinigt den Gewerkschaften laut einem Zeitungsbericht eine massive Unzufriedenheit vieler Mitglieder. Dies betreffe mehr als eine Million Gewerkschafter, berichtet... zum Artikel 10.05.2008, 12:46Verstoß melden

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stefmex Persönliche Nachricht schicken | 573 Beiträge

Da sieht man mal wieder daß auch die Gewerkschaften unter der "Fuchtel" des Kapitals stehen!
Geld regiert die Welt, kann ich nur sagen.
Der Arbeiter ist der Leidtragende der ganzen Aktion!
Wenn die Gewerkschaft nicht so mitzieht wie es die Arbeitgeber wollen, müssen die einzelnen Gewerkschaftsfunktionäre über ihren Posten "trauern"!
D. h. dann, wieder normal (wie ein Arbeitnehmer) zu arbeiten, auch wenn es im unregelmäßigen Schichtdienst ist! Egal, auch wenn Frau und Kinder da sind!
Das schöne "Regelmäßige Arbeiten" ist dann sofort hinfällig!
Und das will keiner freiwillig aufgeben!

Ich rede aus Erfahrung,

habe selber im öffentlichen Dienst 4 Jahre als Busfaher im Linienverkehr in einer Großstadt gearbeitet!
Damals war ich solo und hatte keine sonstigen Verpflichtungen gegenüber einer eigenen Familie.
Heute als Familienvater ist diese unregelmäßige Arbeitszeit absolut Familienschädigend!!!!
Die Bezahlung für diesen Schichtdienst war damals sehr gering und ist heute als "Alleinernährer einer Familie" nicht mehr tragbar!!!
Und da wundert sich die Gewerkschaft daß die Mitgliederzahl abnimmt?
Ps. denn von dem niedrigen Lohn kassiert die Gewerkschaft auch noch den regelmäßigen Beitrag für die "Mitgliedschaft".

zicke232 319 Beiträge

Ich bin zwar kein gewerkschaftsmitglied aber wenn man das handeln der gewerkschaften sieht, kann ich die mitglieder sehr gut verstehen, die herrschaften lasssen sich genau wie unsere politiker vom kapital dirigieren, zur zeit hat keiner von denen den biß forderungen durchzustehen, bananenstaat deutschland

Benhond Persönliche Nachricht schicken | 110 Beiträge

Ach ne warum wohl? Weil die meisten eh kein Tarifvertrag. Wenns doch nur ne Gewerkschaft gebe die die Verträge von denen Aushandlet... BOOM Zeitarbeit ist dann Teuerer oder genauso Teuer und schlechter und vielleicht wenn die Politik es nicht verhindert werden mehr Leute fest Angestellt die Arbeitslosigkeit sinkt. Wie gesagt wenn die Politik es nicht verhindern weiß...

horridoBenutzer gesperrt

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Hammerschlag 401 Beiträge

Ich kann die Unzufriedenheit sehr gut verstehen.
Siehe das jüngste Beispiel: > Herr Hansen< von "Transnet" - jahrelang Gewerkschaftsführer, nun bei Herrn Mehdorn "im Bett"; - ist das nicht nett ?
Obwohl Herr Hansen noch nicht "im Amt" , verkündet er dass künftig Stellenabbau, - ei verdammt! Er greift auch
die ehemaligen Kollegen von Transnet an, die sollten mehr leisten zum Nutzen der Bahn. So handeln Personen, die kein Rückgrat, haben, sondern nur eine (ver-) biegsame Wirbelsäule.

kurparker Persönliche Nachricht schicken | 93 Beiträge

Ich bin kein traditioneller Gewerkschafts-Anhänger -
ABER.:
Die gewiss notwendigen Arbeitnehmer-Vertreter,die noch in den 60er und 70er Jahren mächtig Oberwasser hatten...
(Zitat.: Es muß ein zweistelliges Ergebnis sein.)
...sind in den Jahren nach 1989 aus den verschiedensten Gründen heraus richtig niedergemacht worden.
Sie hatten auch keine Führung,die dieser Herausforderung hätten begegnen können...
Die Gewerkschaftsführer der letzten Jahre waren einfach nicht qualifiziert genug.
Schaut sie Euch doch an...und ihre Nicht-Qualifikation ist eine Folge ihres Werdegangs und des Auswahl-Verfahrens...wie sie nach oben kamen.
~~~~~~~~~~~
Doch.:
WAS tun...wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist.?
Als Gegner der linken Welle und der Gewerkschaften der 60er und 70er Jahre...
...bin ich heute gleichermaßen ein Gegner des heutigen Turbo-Kapitalismus.
Beides halte ich für schlimme Übertreibungen.

Hammerschlag 401 Beiträge

@kurparker >Die Gewerkschaftsführer der letzten Jahre waren einfach nicht qualifiziert genug<.
Manche sind es auch heute noch nicht ! Sie haben sich hoch- "gedient", und waren dann irgendwann "dran". Gleiches gilt für manche Vertreter - Entschuldigung, ich meine Manager - auf der Arbeitgeberseite.

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