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"Köche-Krieg" in Spanien

"Köche-Krieg" in Spanien Mit Ferran Adrià an der Spitze erlebt die spanische Avantgardeküche seit Jahren einen beispiellosen Boom... zum Artikel 28.05.2008, 09:58Verstoß melden

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scrivano Persönliche Nachricht schicken | 16 Beiträge

Das klingt wie temperamentvolles Sommertheater, dass sich zwei der besten Köche gegenseitig die Löffel um die Ohren hauen.
Ein Glück für Ferran Adrià, dass er nicht in Deutschland kocht. Hier hätte er erst mal irgendeine Behörde an der Hacke, die mit einem 423-seitigen Katalog überprüft, ob seine Kreationen überhaupt noch als Lebensmittel bezeichnet werden dürfen.
Nicht auszudenken, welch einen dicken Wälzer von Speisekarte man auf dem Tisch liegen hätte, möchte man alle "Zusätze" seiner Gerichte aufgelistet haben.
Spaniens Küche hat so viele wunderbare Köstlichkeiten zu bieten, da sollte doch auch ohne großes Gebrüll für jeden Gaumen etwas dabei sein.
Letztenendes entscheidet doch der Gast, ob er lieber an einem mit Finger-Limes-Gelle überzogenen Microchip knabbern oder in einer frisch zubereiteten Paella tradicióna schwelgen möchte!

kingoftf 206 Beiträge

Wir haben hier eine so tolle Küche, da finde ich die "Kreationen" von Ferran und Co schon ziemlich daneben, diese Minikügelchen auf de Teller, mit Stabilisatoren aufgepusteter Krabbenschaum oder ähnliches.

Den Leuten muss echt langweilig sein, immer ein neuer Kick muss her.....

Esst was gesundes, gedünstetes frischen Gemüse und / oder ein richtiges Stück Fleisch, da weiss man, was man sich in den Mund steckt und muss nicht erst den Koch fragen, was denn nun in dem stecknadelkopf-grossen 4-Gänge-Menü drin war....

Aber jedem das seine, Angebot Nachfrage halt.....

alexkommadie Persönliche Nachricht schicken | 285 Beiträge

Hallo?

Warum keine molekulare Experimente-Küche??? Warum nicht etwas neues probieren, wenn es in der heutigen Zeit neue Möglichkeiten gibt?

Viele vergessen vielleicht, dass vor langer Zeit auch "traditionelle Speisen" einmal als neu und innovativ galten und vielleicht auch nicht überall beliebt waren.

Ein Koch erkennt eh sofort an der Nachfrage, was dem Kunden schmeckt und was nicht. Warum sollte man denn immer mit klassischem Küchenwerkzeug arbeiten müssen und nicht mit Chemie und Trockeneis?
Die Leute reden von "gesunden Sachen", aber man nehme nur das populäre Cola, das ist nicht nur SUPERCHEMISCH, sondern auch superungesund.

Bissi toleranter die Herrschaften, bitte :-).

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