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Bauernproteste gegen Billig-Milch

Bauernproteste gegen Billig-Milch Die Bauern gehen weiter auf die Barrikaden gegen billigere Milch. Am Dienstag protestierten in Bayern mehr als tausend Milchbauern gegen Preissenkungen der Lebensmittel-Ketten bei... zum Artikel 30.05.2008, 16:02Verstoß melden

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SauserBenutzer gesperrt

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Reica Persönliche Nachricht schicken | 84 Beiträge

Ich kann dir sagen, wo der Rest des Geldes bleibt. Ehe die Milch in die Regale kommt muss diese ja wohl erst einmal aufbereitet werden.Verpackt.Zu den Geschäften transportiert werden.Ja und das machen Leute und die wollen doch wohl auch bezahlt werden.
Ja und da wäre dann noch die MwSt.

Hippo007 Persönliche Nachricht schicken | 264 Beiträge

1,05 € für einen Liter Milch? Ich habe 99 Pfennige für einen Liter Milch bezahlt und jetzt sind es 54 Cent. Ein fairer Preis, wenn man die Infaltion berücksichtigt.

vonthuleBenutzer gesperrt

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Fontys Persönliche Nachricht schicken | 4 Beiträge

Die Bauern in Deutschland können einem Leid tun!

Nicht nur das sie schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu kämpfen haben - jetzt werden sie auch noch von ihrem Vertreter -dem Bauernpräsidenten Gerd Sonnleitner- regelrecht betrogen und belogen!

Wenn Herr Sonnleitener die Entscheidung des Discounters Lidls; als erstes Handelsunternehmen den höheren Preis zu akzeptieren; als gesamtwirtschaftliche Verantwortung bezeichnet, dann frage ich mich als Außenstehender tatsächlich, ob er noch alle beisammen hat. Das mag sich sicherlich im ersten Moment sehr hart anhören, aber ich glaube man sollte die Milchpreisdiskussion etwas ganzheitlicher betrachten.

Das Lidl den höheren Milchpreis akzeptiert, hat nicht soviel mit gesamtwirtschaftlicher Verantwortung zu tun. Lidl hatte durch die Überwachungsaffäre der letzten Wochen ein ernsthaftes Imageproblem und der Milchpreis -das öffentliche Thema der letzten Wochen schlechthin- war eine ideale Möglichkeit der Schadensbegrenzung. Das jetzt die anderen Handelsunternehmen nachziehen scheint logisch, denn wer will am Ende schon gerne den schwarzen Peter haben und als "Ausbeuter der heimischen Landwirte" dastehen.

Der Präsident des deutschen Bauernverbandes belügt somit die kleinen und "einfachen" Bauern. Der höhere Milchpreis ist nur ein kurzfristiger "Sieg" der Bauern. Der deutsche LEH hat kein Geld zu schenken und die Discounter erst recht nicht! Weder heute noch morgen. Der Milchpreis wird in 4-5 Monaten wieder das "alte" günistge Niveau erreichen, das hängt mit den EU Förderquoten und Angebot & Nachfrage zusammen. Wir reden ja schließlich nicht von einem Mindestpreis, der in einer freien Marktwirtschaft auch nichts zu suchen hätte, sondern einer freiwilligen Erklärung der Handelsunternehmen.

Doch das eigentlich verwerfliche an Herr Sonnleitners Darstellung eines "Sieges" der Bauern ist folgendes: Er spielt hier mit Existenzen von Familien!

Der Handel wird den Preis langfristig wieder senken. Doch jeder der die deutschen Discounter kennt und nicht gerade mit dem Vorschlaghammer gekämmt ist, weiß, dass diese in den nächsten Wochen ihren zulieferern, den Molkereien, neue Knebelverträge vorlegen werden. Wer nicht liefert, fliegt raus!

Und die Molkereien werden diese Bedingungen wiederum an ihre Zulieferer ,die Bauern, durchsetzen müssen. Der "Bauer" denkt, dass er gewonnen hat und wird die neuen Bedingungen der Molkereien akzeptieren, er hat ja eigentlich auch keine andere Wahl, und wird sich zur Lieferung verpflichten.

Warum sollte nach so einem Sieg der Milchpreis auch wieder sinken?.:)

Nur genau dann hängen sie am Fliegenfänger der Discounter und haben langfristig verloren. Und dann werden viele Existenzen bei drauf gehen! Mal schauen, ob Herr Sonnleitner dann immer noch so in die Kameras der Nachrichtensender strahlt und von einer gesamtwirtschaftlichen Verantwortung spricht.



nordfriese2008Benutzer gesperrt

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oberlemming Persönliche Nachricht schicken | 3334 Beiträge

Die Ansprüche der Bauern auf angemessene Bezahlung ihrer Produkte und Leistungen wage ich nicht anzuzweifeln. Was ich aber stark anzweifle ist die Art und Weise, wie man sich hier "Gehör" verschafft hat. - Anderswo verhungern tagtäglich Tausende und Abertausende an Menschen und diese sauberen Herrn vernichten das Lebensmittel Milch, das dort zum Leben dringend benötigt wird.

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