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Perspective 314 Beiträge

VW vermutet Sabotage - Wie kam Jörg Haider ums Leben?

Der Sprecher des Volkswagenkonzerns Peter Thul äußert sich in der britischen Zeitung "Sun" über den tödlichen Unfall von Jörg Haider.
Laut Thul sei der VW Phaeton einer der sichersten Wagen der Welt und die Straßenlage am Unfallort hätte trotz der Geschwindigkeit für das Fahrzeug kein Problem sein dürfen.
Der Sprecher stellt Überlegungen an, dass jemand mit Zugriff auf Haiders Fahrzeugschlüssel das Auto hätte manipulieren können. Volkswagen möchte nun ein eigenes Expertenteam zur Klärung der Umstände zum Autowrack schicken.

Außerdem: Zeugen: Haider hatte keinen Alkhohol getrunken

Ist es denkbar, dass sich ein Ministerpräsident, im österreichischen Fall ein Landeshauptmann, volltrunken in der Öffentlichkeit bewegt? Laut den österreichischen Behörden ja – sie behaupten, der Kärtner Landeshauptmann Jörg Haider habe bei seinem Unfall in der Unfall-Nacht zum 11. Oktober 1,8 Promille Alkohol im Blut gehabt. Laut Zeugen ist das eher unwahrscheinlich. Freunde und Besucher des Lokals, in dem Haider den größten Teil seines letzten Abends verbracht hatte, erklärten, der Landeshauptmann habe keinen Alkohol getrunken.
"Haider hatte am Freitagabend ab 21 Uhr abends auf der Party des Kärntner Szene-Magazins Blitzlicht Revue gefeiert. Wie viel er getrunken hatte?" – Die Münchner tz ist ganz schlau und "fragte am Rechtsmedizinischen Institut der Universität München nach: Wenn man davon ausgeht, dass Haider rund vier Stunden lang feierte, errechnet sich unter Schätzung eines Körpergewichts von 80 Kilo und einer Körpergröße von 1,79 Metern, dass der Politiker ungefähr sechs bis acht Halbe Liter Bier oder sechs bis acht Gläser Wein à 0,2 Liter intus hatte!"

Das würde also bis zu eine halbe Bier oder ein Glas Wein pro halbe Stunde bedeuten – ganz schön viel.

Blenden wir zurück:

Laut oe24.at erscheint Haider am 10. Oktober kurz nach 21.00 Uhr überraschend in der Veldener Nobel-Discothek Le Cabaret, um an der Vorstellung eines neuen Magazins namens Blitzlicht Revue teilzunehmen: "Haider trägt eine beiges Sakko und Jeans mit braunem Ledergürtel, dazu ein rosa Hemd, der oberste Knopf ist lässig geöffnet. Der BZÖ-Chef ist, wie immer, prächtig gelaunt, unterhält sich mit Bekannten, klopft so manchem Besucher auf die Schulter, schüttelt Hände, wird fotographiert."

Gegen 21.30 Uhr habe es ein Foto-Shooting gegeben: "Haider trinkt keinen Alkohol, stößt nur kurz einmal mit Champagner an", berichtet oe24.at. Weitere Quellen bestätigen das. Die eine sind die Vorarlberger Nachrichten vom 12. Oktober. Die eigentliche Seite ist bereits gelöscht, aber in den Google-Suchergebnissen findet man die Stelle noch: "Zeugen in dem Lokal, in dem Haider seinen letzten Abend verbrachte, sagten, dass Haider keinen Alkohol getrunken habe."

Das stimmt überein mit den Schilderungen von Haiders Sprecher und designiertem Nachfolger als BZÖ-Chef, Stefan Petzner. Er war mit Haider an dem Abend des 10. Oktober im Le Cabaret. Mit ihm führte die Kleine Zeitung am heutigen 15. Oktober ein Interview. Haider habe das Lokal gegen Mitternacht verlassen, also eine gute Stunde vor dem Unfall, sagt Petzner. Obwohl Petzner eine Trunkenheit Haiders strikt von sich weist, überschreibt die Kleine Zeitung den Artikel mit "Ich habe es nicht verhindern können" – ganz so, als habe Petzner den angeblich alkoholisierten Zustand Haiders bemerkt, ihn aber nicht davon abhalten können, Auto zu fahren.

Sie haben Jörg Haider als letzte Person in Velden verabschiedet. (Der Chauffeur hat sich laut eigener Aussage um 19.00 Uhr von Haider getrennt; Anmerkung der Redaktion). Warum haben Sie ihn nicht davon abgehalten, so schwer betrunken selbst mit dem Auto zu fahren?

STEFAN PETZNER: Ich würde mir die größten Vorwürfe machen, wenn ich es verhindern hätte können und es nicht getan hätte. Aber ich habe es nicht verhindern können. Zu dem Zeitpunkt war er in keiner Weise alkoholisiert, er war stocknüchtern und fahrtauglich.

In einer Stunde kann man sich doch nicht 1,8 Promille antrinken, wenn Haider die Veranstaltung in Velden gegen Mitternacht verlassen hat.

PETZNER: Velden war sein letzter öffentlicher Termin, da war er nicht alkoholisiert. Der Termin war vor Mitternacht beendet.

Also wann genau?

PETZNER: Velden war sein letzer öffentlicher Termin. Ich gebe als sein Sprecher nur Auskunft über öffentliche Termine. Wann genau der beendet war, weiß ich, sage ich aber nicht. Was danach war, betrifft nur die Privatperson Haider.

Wir wollen nicht pietätlos sein und die Privatsphäre stören. Aber wenn Sie sagen, Sie haben ihn zuletzt verabschiedet, stellt sich die Frage, warum Sie ihn nicht aufgehalten haben?

PETZNER: Das habe ich nie gesagt. Ich bin mit ihm noch ein paar hundert Meter gefahren. Als ich ihn verlassen habe, war er nicht alkoholisiert. Ich weiß, dass es eine zeitliche Lücke gibt. Das betrifft die Privatperson Haider. Was Sie schreiben, haben Sie zu verantworten.

Sogar später habe er noch mit Haider telefoniert, auch da sei er nicht alkoholisiert gewesen, so Petzner. Auch Haiders Bekannter Egon Rutter, ebenfalls im Le Cabaret anwesend, ist der Meinung, dass "Alkohol sicher nicht im Spiel war" (RTL Nachtjournal, 16.10.08) .

Dass Petzner heute bestätigt, "dass Landeshauptmann Jörg Haider zum Unfallzeitpunkt alkoholisiert war" (also über eine Stunde nachdem sich die beiden getrennt hatten), ist da kein Widerspruch. Denn das heißt nur, dass er die Behauptungen der Behörden über Haiders Zustand zum Unfallzeitpunkt übernimmt.

Der zeitliche Spielraum für diese starke Alkoholisierung schrumpft nun aber eindrucksvoll zusammen. Womit wir wieder bei der Münchner tz wären. Hatte die schon über sechs bis acht halbe Bier in vier Stunden gestaunt, so wäre die Trinkgeschwindigkeit von Jörg Haider nun noch weitaus verblüffender. Denn zieht man die Fahrzeit von Velden am Wörthersee (wo Haider nüchtern war) bis zum Unfallort in Lambichl ab (wo er angeblich 1,8 Promille hatte), blieb Haider netto nur etwa eine Stunde, um die sechs bis acht halbe Bier oder Wein zu vertilgen. Oder – anderen Angaben zufolge – zehn doppelte Schnäpse.

Kurz und gut: Der nüchterne Haider müsste also für eine Stunde in die Rolle einer Kampftrinkers geschlüpft sein und diese Stunde hauptsächlich damit verbracht haben, Ströme von Alkohol in sich hineinzugießen. Wo und wie könnte er das gemacht haben? Laut Kleine Zeitung war Haider nach dem Verlassen des Veldener Lokals noch "in einem Szene-Lokal in der Klagenfurter Innenstadt". Dort hätten Gäste einen betrunkenen Haider erlebt. Namen nennt die Zeitung jedoch nicht – weder von Gästen, noch den von dem Lokal.


17.10.2008, 19:32Verstoß melden

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heidekatze1 Persönliche Nachricht schicken | 14371 Beiträge

Ob das nun wieder eine Verschwörungstheorie wird?

nuxxen Persönliche Nachricht schicken | 9 Beiträge

Merkwürdig,diese Häufung von Unfällen intelligenter Rechter,wie Leichsenring,Möllemann und jetzt Haider.
es stinkt gewaltig !!

redinand Persönliche Nachricht schicken | 182 Beiträge

rechtspopulist hin oder her, er wurde ermordet!

Perspective Persönliche Nachricht schicken | 314 Beiträge

@ DanyGiusto, hammondorgel, heidekatze1, nuxxen, redinand

Danke für eure Beiträge!

Hier ist auf jedenfall etwas oberfaul!! Haider hat einfach zu viel Wahrheit ausgesprochen, das ist ihm wahrscheinlich zum Verhängnis geworden.

außerdem:

Wie die ungarische Janvo in seiner englischen Online-Ausgabe berichtet, soll der Sprecher von Volkswagen, ein Herr Peter Thul behauptet haben, Haider wurde ermordet. Er bestätigte auch in der Zeitung The Sun, das am Wagen manipuliert wurde. Damit dürfte klar werden, das Jörg Haider, Landeshauptmann von Kärnten umgebracht worden sein muß.

Peter Thul (VW) bestätigte nochmals, das der Wagen in der Kurve, in der Jörg Haider verunglückte, nicht solche Verletzungen hätte hervorrufen können, da der Phaeton, das Auto mit dem Herr Haider fuhr, für genau solche Problematiken konstruiert wurde.

Der Barkeeper, der Haider bewirtet hat, behauptete, das er nüchtern gewesen sei, als er zum Wagen ging. Und sogar Stefan Petzner sagte anfangs, das Haider nüchtern gewesen sei.

Haider hatte in einem seiner letzten Interviews von einer Banken-Mafia geredet. Das dürfte wohl auch der Grund gewesen sein, warum man ihn umgebracht hat. Angesichts der Tatsache, das es auch in der öffentlichen Berichterstattung zum Unfallhergang immer wieder Ungereimtheiten gibt, wirke die Staatsanwaltschaft unglaubwürdig.

Deutsche und österreichische Medien haben sich nicht gerade damit hervorgetan, eine seriöse Berichterstattung zu liefern. Aber wenn man weiß, das gerade auf deutschem Gebiet, die Medienhoheit laut geheimer Kanzlerakte bis 2099 noch immer bei den Alliierten liegt, braucht man sich über solche verlogenen Angriffe und pietätlosen Schweinereien nicht wundern. Schließlich wollte Haider mit diesem ganzen aufräumen.



Perspective Persönliche Nachricht schicken | 314 Beiträge

Es sei schlicht falsch zu berichten, dass Haider keinen Alkohol im Blut gehabt habe bei seinem tödlichen Unfall ? Die Medien berichteten doch alle, er habe einen Blutalkoholgehalt von 1,8 Promille gehabt ? Das erscheint aber umso zweifelhafter, je mehr man das nachprüft.

Nicht nur hat die am Unfallort eingetroffene Notärztin und der leitende Krankenhausarzt keinen Alkohol im Blut Haiders feststellen können. Auch Freunde und Zeugen sagen, dass er keinen Alkohol zu sich genommen habe. Teilweise werden diese Freunde und Zeugen aber in den Medien bewusst falsch zitiert oder ihre Aussagen ins Gegenteil verkehrt.


So war beispielsweise der Sprecher und Nachfolger Haiders, Stefan Petzner an dem ganzen Abend mit Haider zusammen. Die „Kleine Zeitung“ titelt mit aber mit einem Zitat Petzners: „Ich habe es nicht verhindern können“ und berichtet so, als habe Petzner den alkoholisierten Haider nicht davon abhalten können mit seinem Auto zu fahren. Das Gegenteil ist richtig.


Petzner stellt ganz klar fest, dass Haider in seinem Beisein keinen Alkohol getrunken habe, und dass dieses Zitat das Gegenteil dessen bedeutet, was er ausgesagt habe. Petzner berichtet: „Der Termin in Velden war sein letzter öffentlicher Termin, da war er nicht alkoholisiert, er war stocknüchtern und fahrtauglich“. Sogar später habe er noch mit Haider telefoniert, und auch da habe er keinen alkoholisierten Eindruck gemacht.

Haider hätte sich innerhalb nicht einmal einer Stunde nach Verlassen der Veranstaltung in Velden 1,8 Promille Alkohol antrinken müssen, was eine enorme Leistung wäre.

redinand Persönliche Nachricht schicken | 182 Beiträge

http://www.youtube.com/watch?v=OYtor_MPJ3E


kann mir gut vorstellen, dass er hierfür bezahlen musste, wo jetzt doch die finanzkrise ihren lauf nimmt!

Aufmerksam 780 Beiträge

Selbst wenn es so wäre, dann könnte man es eh nicht ändern. Letztendlich werden die "ungereimtheiten" immer nur solche bleiben, bestenfalls Verschwörunsgtheorien. Wirklich von geheimen Organisationen Umgenrachte werden offiziell ewig Unfallopfer bleiben, oder gar Opfer eines natürlichen Ablebens, damit haben wir uns abzufinden. Ob Haider, Möllemann&Co nun beseitigt wurden, oder wirklich "nur" einen Unfall hatten, dies spielt vor diesem Hintergrund keinerlei Rolle. Es ist dies schwer zu verdauen, aber man muß es einfach hinnehmen.

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