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Dalai Lama will weiter politisch aktiv bleiben

Dalai Lama will weiter politisch aktiv bleiben Der Dalai Lama hat Spekulationen über seinen möglichen Rückzug aus dem politischen Leben zurückgewiesen. zum Artikel 23.11.2008, 17:15Verstoß melden

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ill 2700 Beiträge

Sofort kommen das Gerede vom gütigen DL. auf. Ich kann diesen Menschen nicht einschätzen und werde es nicht tun.
Wenn ich mir aber anschaue, wie ein DL "gewählt" wird, hat dies sicher nichts mit Demokratie zu tun.
Habe mir in den letzten Wochen eine Reisebeschreibung einer Französin, die in den 20igern verkleidet durch das Land gezogen ist zu Gemüte geführt.
Na ja ganz so glücklich waren die Menschen darin nicht.
Ob die tibetanischen Sklaven wieder in diese Rolle wollen?
Wie stellt sich der DL und seine Exilregierung einen tibetanischen Staat vor. Wird er demokratisch?
Viele offene Fragen. Nur die Forderung nach Autonomie oder Unabhängigkeit löst noch keine Probleme.
Und ein freundlich lächelnder DL, der ja gut leben kann ist noch keine Ausgeburt der Weisheit und Güte. Wer zahlt eigentlich für ihn? Eine weitere Frage.

binichdasjetzt Persönliche Nachricht schicken | 1135 Beiträge

vaater,

diejenigen, die so locker alle "Extremisten" verurteilen sind gewiß die ersten, die Barrikaden errichten und Steine schmeißen wenn sie in eine ähnliche Situation geraten.
Böse Tibeter, die arme chinesische Soldaten am gerechtfertigten Völkermord hindern müssen.
Finde sie auch ganz gemein.

Uwe

sabbel Persönliche Nachricht schicken | 93 Beiträge

@ ill:wo bitte wurde denn auch nur einmal erwähnt, das die tibeter unabhängig werden wollen, um ihre monarchie wieder zu errichten??? auch deutschland wollte sich wieder vereinigen, ohne den zustand vom vor dem krieg wieder einzunehmen...wieso sollte tibet nicht auch in der lage sein, ein demokratischer staat zu werden, wenn es autonom ist?????

und buddismus ist KEINE religion, es ist eine lebenseinstellung, der dalai lama wird nicht gewählt, er wird wiedergefunden...
die tibeter haben eine regierung, diese wurde gewählt und zwar von exil- wie auch von nichtexiltibetern!

doch die welt is so mit ihrer "finanzkrise" beschäftigt, das ihr tibet zurzeit total egal ist...man kann sich ja nich um alles kümmern....außerdem ist die olympiade auch schon lange vorbei und deswegen ist diese problematik auch wieder von der tagesordnung verschwunden...furchtbar das solche schlimmen situationen auch noch zur werbung missbraucht werden!

„Mitgefühl und Liebe sind wertvolle Dinge im Leben. Sie sind nicht kompliziert. Sie sind einfach, aber sie sind schwierig zu praktizieren.“ Tenzin Gyatso

hundebao 418 Beiträge

Es ist eine traurige Tatsache, dass militante Tibeter im Exil und in Tibet Seine Heiligkeit den Dalai Lama in seinen beispielhaft friedlichen Bemühungen immer wieder ad absurdum führen. Leider sieht die chinesische Regierung in ihm auch einen Vertreter dieser militanten Gruppen, was ja letztlich jetzt auch zum Scheitern der Verhandlungen geführt hat. Die Irrtümer und Missverständnisse auf beiden Seiten sind derart groß, dass mit einer friedlichen Einigung in diesem Problem so leicht nicht zu rechnen ist. Die Schatten, über die beide Seiten springen müssen, sind unendlich lang. Ich finde es traurig sowohl für Tibeter als auch die Chinesen und ich kann das durch eigene Anschauung und Beschäftigung mit diesem Problem seit 1959 sehr wohl begründen. Die Tibeter müssen lernen, die Friedlichkeit ihres Oberhauptes nachzuleben und die Chinesen müssen lernen, auf "Fremde" zuzugehen, zumal sie ja mit 58 weiteren chinesischen Minderheiten und den Turkvölkern in Xinjang (z.B. Uighuren) die gleichen Probleme haben.

Kopfkratzer Persönliche Nachricht schicken | 2564 Beiträge

Politisch aktiv bleiben heist leider nur noch bei jeder Fernsehshow in die Kamera grinsen.
Tibet bleibt Chinesisch und nach ihm werden die Tibeter einfach chinesisch sein...

ungewBenutzernaBenutzer gesperrt

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