Finanzchaot liebt Geizkragen: Geld ist ein heikles Thema
Ich finde,jeder sollte nicht achtlos Geld ausgeben.Es muß immerhin schwer verdient werden.Auch ich beobachte im Bekanntenkreis immer wieder wie mit dem Geld rumgeschmissen wird.Und vor allen Dingen diejenigen,die es nicht verdienen müssen. Nur geizig sollte man nicht werden.Besser dem anderen einen festen Betrag zukommen lassen zum Ausgeben,denn dann ist derjenige vielleicht auch bewußter mit dem "Schoppengehen". Es kommt auch immer darauf an,wie man erzogen wurde. Oder man setzt sich mal mit seinen Leuten die verschwenderisch sind hin und zeigt iihnen auf, wieviele Festkosten man auch zum Leben benötigt. Wer sich nicht damit beschäftigt,weiß auch nicht,was zum Beispiel als Festkosten, sprich Strom,Öl,Auto etc. monatlich ausgegeben wird. Und was Weihnachten betrifft,so müssen es bestimmt keine teuren Geschenke sein.Gemütlichkeit, gutes Essen und vor allen Dingen Liebe ist viel wichtiger. In diesem Sinne, frohe Weihnachten!
Wenn die Beziehung liebe- und vertrauensvoll ist, dann lernen beide voneinander sowohl großzügig und lebensfroh mit seinem Geld umzugehen als auch vernünftig zu haushalten. Da Gegensätze sich ja gerne anziehen, sollte man es auch mal positiv sehen, wenn ein sparsamer Partner seinen leichtsinngen Schatz gelegentlich liebevoll bremst und er andererseits von diesem einen etwas entspannteren Umgang mit dem Geld lernt. Beides kann aber nur funktionieren, wenn beide zum gemeinsamen Unterhalt beitragen. Das bezieht die unbezahlte Familientätigkeit von sog. Nurhausfrauen natürlich mit ein. Würde eine Frau für diese Leistung auch nur geringfügig bezahlt werden, könnte sie sich manches Schnäppchen leisten ohne Rechenschaft abzulegen. Außerdem führen Ängste ums liebe Geld und Mangelgedanken nur dazu, dass wirklich immer zu wenig für alle da ist. Also locker bleiben!
Ich finde die Idee mit einem Konto für beide ziemlich daneben.
Sinnvoll sind für mich 2 Möglichkeiten:
1. Jede/r hat ein Konto und zusätzlich gibt es ein "Arbeitskonto", auf das jede/r seinen Anteil am Haushalt zahlt und von dem Miete, Strom, Telef etc abegebucht werden, Lebensmittelkosten werden geteilt und den Rest kann jeder selber ausgeben, wie er/sie will.
2. Jede/r hat ein Konto, einer von beiden stellt seins als Arbeitskonto zur Verfügung, der andere überweist jeweils seinen Anteil dorthin.
Sollte es nur ein Einkommen geben, dann könnte man ggf mit einem Konto auskommen, aber jeder der Partner sollte auf jeden Fall eine zu vereinbare feste Summe für sich haben, die er/sie ausgibt, wie er/sie es für richtig hält, ohne Rechenschaft ablegen zu müssen.
Bei mir hat es dauerhaft gekracht: Voraussetzung für ein gemeinsames "Haushalts/Taschengeldkonto" ist stets ein diziplinierter Umgang und Absprache.Wenn aber weder das eine noch das andere funktioniert und das Konto bereits nach rund 14 Tagen leergefegt wird, sind das alles Lippenbekenntnisse...
Nach der Scheidung hatten wir jedenfalls beide keine Kohle mehr und ich als mal sehr guter Alleinverdiener nun hochverschuldet und pleite (Unterhalt, Immobileinverkauf mit Verlust usw.)
Such is life and life is besch....n!
Ich habe mit getrennten Konten gute Erfahrungen gemacht und hatte auch noch nie ein gemeinsames Konto mit meinem Partner. Die laufenden Kosten werden gleichmäßig auf beide Parteien verteilt und ansonsten kann jede Person mit ihrem Geld anstellen, was sie will. Dann gibt es auch keinen Grund, sich über den Umgang des Partners / der Partnerin mit Geld zu ärgern.
Hallo Alohomora,
und was ist Ihre Empfehlung, wenn nur einer der Partner arbeitet oder ein Partner mehr Einnahmen hat ? Wie sollen denn in solchen Fällen die laufenden Kosten tatsächlich aufgeteilt werden ? Ihre Lösung bezieht sich auf Paare, denen eher gleiche Einnahmen und Vermögensverhältnisse zu Grunde liegen. Vielleicht treffen Sie auch mal auf einen anderen Partner und dann ???
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