Der Traum von der Unsterblichkeit und die Sehnsucht, ihn zu leben
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Wenn ich eines Tages vor die Wahl gestellt würde, ob ich ewig leben wolle, wäre es auf der einen Seite wahnsinnig verlockend, die Zukunft selbst mit zu erleben- soviel steht fest.
Ich meine, mal ehrlich: wer hat noch nie davon geträumt zu wissen, wie das Leben/ die Welt in zwei-dreihundert oder -tausend Jahren aussieht?
Aber auf der anderen Seite sieht die Sache schon ganz anders aus. Es jetzt schon wahnsinnig schwer mit den Verlusten von geliebten Menschen umzugehen. Und wenn ich mir nun vor Augen führe, wie es sein könnte/ würde, wenn ich in der Zukunft jemanden verliere und diesen Schmerz dann für die Ewigkeit mit mir herumtragen müsste...Das ist etwas, woran ich mit der Zeit mit Sicherheit zerbrechen würde. Das wäre dann- zumindest in meinen Augen- ein Leben, welches es nicht wert ist, gelebt zu werden; jedenfalls nicht von mir.
Ich meine...was ist ein Leben schon wert- oder vielmehr was hat es noch für einen Sinn-, wenn man niemanden an der Seite hat, mit dem man es auch geniessen kann?
In diesem Sinne: "Memento mori" & "Carpe diem". Nutze jeden Augenblick, denn das Leben ist kostbar und sollte es auch bleiben.
LG,
Ashika
wir sind doch im Prinzip unsterblich, alles ist unsterblich... schließlich wird aus uns neues Leben in irgendeiner anderen Form... nein ich meine nicht unbedingt Seelenwanderung oder Reinkarnation, sondern Verwesung und somit werden wir wieder ein Teil der Nahrungskette...
Solange man nicht Vergessen wird ist man außerdem auch in den Herzen der Menschen unsterblich...man sollte also "Fußspuren" hinterlassen.... irgendetwas wichtiges tun im Leben und es nicht verschwenden mit Habgier und Besitzanhäufung... mitnehmen kann man es sowieso nichts, denn man stirbt so wie man geboren wird Nackt (und ohne Taschen!!!)
Also ein schönes Jahr 2009 euch allen und ein schönes Leben noch! ;)
Die Frage ist doch viel eher: "Wollen wir wirklich so lange leben?" Wenn ich ehrlich bin, möchte ich gar nicht 100 Jahre alt werden. Denn alt werden - ist Fakt, aber jung zu bleiben - ist eine ganz andere Geschichte. Mit sämtlichen Krankheiten und Altersschwächen, was das Alter mit sich so bringt, sich jahrzente rumzuschlagen - da wird man doch müde... ich hätte da überhaupt keine Lust drauf. Ich möchte mit Würde altern, ohne Schönheits-OPs und wenn die Zeit gekommen ist, dann kann ich auf mein Leben zurückblicken und sagen:"Ja, ich hab mein Leben gelebt. Mal mehr, mal weniger gut. Und das ist auch das, was unser Leben auch so lebenswert macht."
Moin moin,
ewiges Leben ist ein Irrgauben.
Denn jede Sonne im Universum wird eines Tages verglühen und mit ihr werden alle Planeten in ihrer Umlaufbahn ein unausweichliches Ende finden.
Zugegeben, die Zeiträume in denen dies geschieht sind gewaltig. Und nach jetzigem Wissen werden wir nicht so lange warten. Es scheint viel mehr so zu sein, dass wir bestrebt sind uns vorher selbst den Garaus zu machen. Ein Paradoxon erster Güte ist es doch, von ewigem Leben zu hoffen mit der durchgeladenen Waffe in der Hand. Genausogut könnten wir versuchen, die Expansion des Universums aufzuhalten.
Nein nein, das "ewige" Leben sollte sich für jeden auf das Jetzt beziehen, dann wäre auch das altern leichter/schöner.
Einen lebhaften Gruß
goDkraD
@ jamac87:
Was würde schon passieren? Du und viele weitere Ottonormalverbraucher würden nie davon erfahren!!!
Für meinen Teil, bin ich mir nicht sicher, ob es wirklich lohnenswert wäre, unsterblich zu sein. Da wäre zum einen der schon mehrfach in diesem Forum beschriebene Verlust von Angehörigen und zum Anderen, daß man keinen wirklichen Partner fürs Leben hat, der alles mit einem teilen kann.
Wie sieht die Unsterblichkeit dann aus? Altert der Körper trotzdfem im gesunden Maße weiter? Oder bleibt man für immer jung, wie der Highlander? Man nehme die im Bericht erwähnte Israelitin und stelle sie sich in 100 weiteren Jahren vor. Wäre das die Vorstellung von Unsterblichkeit?
Außerdem wäre da noch meine Vorstellung von der Zukunft der Erde, die ja bekanntlich nicht mehr im allerbesten Zustand ist (Ozonloch, Erderwärmung, Waldsterben,...) Mal ehrlich, wer möchte schon dabei sein, wenn die halbe Welt überflutet wird? Zumal noch nicht einmal sicher scheint, ob ein Leben auf einem anderen Planeten überhaupt sicher scheint. So wie es aussieht müßte man doch schon als Knirps auf der Erde die Reise ins All antreten, um im Alter ein neues Zuhause auf einem anderen Planeten entgegen zu streben.
Deshalb kann mein Votum nur Kontra der Unsterblichkeit heißen und ganz ehrlich, 120 möchte ich auch nicht unbedingt werden. Das möchte ich mir noch nicht einmal vorstellen, da schon die 30er bei mir kleine körperliche Rebellionen mit sich bringen.
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