Experte: Computer raus aus Kinderzimmern
also der fernseher is nicht gefährlich, es ist das manipulative programm!
der pc ist nicht gefährlich,
es sind falsche jugendfreigaben+mangelde aufsicht durch eltern
ach btw zum amokfall noch: es soll an den antidepressiva gelegen haben!!!
http://video.google.de/videoplay?docid=-7844744035635849315&ei=ThnBSc3MIMTI-AbZvtnMAQ&q=zdf+pharmaindustrie&hl=de
ich bezweifle, dass die die Spiele und Filme das Übel sind. Die sind imho so irreal, dass ich in den figuren eigendlich keine Menschen sehe, die man umbringt oO (ja ich gehe zu lanpartys und ich spiele auch mal was nicht jugendfreies, und nein ich bin nicht gewalttätig!) Das Problem liegt sicher eher da, dass die Kinder nichts besseres in der Zeit machen, wo sie soziale Kontakte aufbauen könnten und vorm pc hängen. und außerdem: wieso betrachten wir es nicht mal andersherum: vielleicht sind ja die killerspiele nicht die auslöser für gewaltbereite jugendliche, sondern jugendliche kaufen sich(weil sie gewaltbereit sind)die spiele???
genug der spekulation, ich hab kein psychologiestudium, ich würd mich freuen, wenn hier jemand(der das gelernt hat) ein wenig dazu sagt ;)
Genau, in Winnenden ist kein Psychisch Kranker mit einer Pistole, sondern ein Computer mit Counter-Strike Amok gelaufen! Gut, dass die Medien uns immer wieder darüber aufklären, dass Computerspiele andere Menschen töten. Ich frage mich, wie man auf so eine dermaßen dämliche Idee kommen kann. Die Medien und Politiker, die gegen Computerspiele (und Filme übrigens auch, bedingt sogar Bücher) hetzen, können unmöglich glauben, dass diese wirklich ein Auslöser sein sollen. Das heißt, sie hetzen einfach nur so, mit dem Ziel, dass Computerspiele verboten werden. Aber wozu? Spätestens dann wird jeder merken, dass es absolut nichts bringt. Viel mehr kann ich mir vorstellen, dass Jugendliche erst recht aggressiv werden, wenn man ihnen ohne rationale Begründung ihre Freizeitbeschäftigung wegnimmt (bzw. teilweise ja auch ihre "Sportart") (und jetzt kommt mir bitte nicht mit Realitätsverlust und dass diese Menschen alle süchtig wären, niemand hat es gerne, wenn ihm etwas (grundlos) weggenommen wird, auch dann nicht, wenn er sich anderweitig beschäftigen kann). Wieso fragt man die Jugendlichen nicht einfach selbst, warum sie spielen und wie es auf sie wirkt? Ich kenne niemanden, der Ego-Shooter spielt, weil er damit das Zielen üben möchte (was allgemein auch lächerlich ist, da man keine heutige Handfeuerwaffe wie die Maus eines Computer besdient). USK/FSK ist allgemein Schwachsinn, da es einfach zu verallgemeinernd sind. Denn geistige (und auch körperliche, was hier aber nebensächlich ist) Reife hängen nur sehr locker vom biologischen Alter ab. Es gibt durchaus Leute, denen man mit 12 Jahren Ego-Shooter anvertrauen kann, und andere, die auch mit 18 Jahren besser die Finger davon lassen sollten (obwohl es ihnen nicht verboten ist). Kleine Kinder würde ich derartige Spiele nur aus dem Grund nicht spielen lassen, weil sie Albträume bekommen könnten (obwohl Filme jedoch eher Albträume hervorrufen als Spiele), und nicht, weil sie damit das "Zielen üben" - denn das ist, wie bereits erwähnt, lächerlich.
Vor einiger Zeit beobachtete ich folgende Szene in einem kleinen Videospielladen:
Ein Junge von etwa 10 Jahren latschte zielsicher auf ein Regal zu und schnappte sich ein Spiel, welches definitiv nicht für seine Altersklasse geeignet war (Altersfreigabe: 16). Er stiefelte damit zu einer älteren Dame, die wohl seine Mutter war und gab´ ihr das Spiel. Sie ging damit zur Kasse und wollte bezahlen.
Der Inhaber des Shops (ist wirklich nur ein sehr kleiner Laden) hatte die Szenerie beobachtet und wies die Frau darauf hin: "Ist das Spiel für Ihren Jungen? Ihnen ist aber klar, dass dieses Spiel erst ab 16 Jahren freigegeben ist?"
Die Frau schüttelte heftig den Kopf und versuchte dem Verkäufter weis zu machen, dass das Spiel für sie sei. Der Verkäufer musste also, wenn auch mit einem brummelnden "Ihr Problem, wenn er Albträume bekommt...", das Spiel verkaufen.
Ich unterhielt mich danach mit dem Verkäufer, der dazu nur resignierend mit einem "Was soll ich mehr machen als zu warnen?" mit den Schultern zucken konnte.
Solange ich solche Szenen auch weiterhin beobachten muss, bringt auch die tollste Alterseinstufung nichts - und wenn sich der Herr Pfeiffer dafür auf den Kopf stellt und zusätzlich "La Palma" pfeifft (man beachte den Wortwitz).
Solange die Menschen nicht fähig sind, ihren eigenen gesunden Menschenverstand einzusetzen, bzw. bevor man ihnen nicht beibringt, wie sie dies überhaupt tun können, solange wird jeglicher Jugendschutzversuch scheitern.
Aber offenbar ist es billiger, die Klappe laut aufzureißen und ansonsten die Bevölkerung weiter "dumm" zu lassen, als endlich mal eine anständige Medienaufklärung für Kinder und Erwachsene gleichermaßen anzustoßen.
Das der Pfeiffer keine Ahnung von Tuten und Blasen hat, das sollte inzwischen ja hinlänglich bekannt sein.
Bloß wenn so einer Leiter eines kriminologischen Institutes werden kann, was kann man dann mit einem angemessenen Sachverstand alles werden?
Vor 100 Jahren, als es noch keine "Killerspiele" und auch kein Fernsehen oder Lieder mit gewaltsamen Texten gab, da gab es ja auch keinerlei Schwachköpfe, da hat niemand irgendwen umgebracht ohne vorher höfflich zu fragen *augenroll*
Das Schlimmste an diesen Aussagen ist, dass ews Leute gibt, die den Quatsch glauben, ihn sich merken und am nächsten Tag im Büro mit ihren Kollegen die Stammtischdiskussion beginnen.
"Ja so gehts ja nicht, sowas hätts bei uns nicht gegeben, muss man alles verbieten, ist doch klar!"
Die Kinderzimmer-Medien-Diskussion passt ja wohl nur sehr bedingt ins Thema Amoklauf.
PC und TV haben in Kinderzimmern vor allem deshalb nichts verloren, weil Kinder zunächst erstmal soziale Interaktion lernen sollten, anstatt vor den "Erzieher Fernsehen" gesetzt zu werden.
Kinder sollten Medien zusammen mit den Eltern nutzen. Und letztere sollten zu verantwortungsbewusster Mediennutzung erziehen. Klar spielen Kinder- aber es macht nen Unterschied, ob sie nachts noch sinnlos im TV herumzappen oder TV mit den Eltern bewusst konsumieren.
(Ich schreibe absichtlich von Kindern, nicht von Jugendlichen)
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