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garnichtalt 2715 Beiträge

Warum funktioniert das hier nicht??? Franzosen gehen gegen Sarkozys Krisenpolitik auf die Straße

Zum zweiten Mal in diesem Jahr haben die Franzosen mit Großdemonstrationen und Streiks gegen die Krisenpolitik von Staatschef Nicolas Sarkozy mobil gemacht. Laut Gewerkschaften übertraf die Beteiligung den letzten Großprotest von Ende Januar, als ihnen zufolge 2,5 Millionen Menschen auf die Straße gegangen waren. Wegen der Streiks fielen viele Zugverbindungen und Flüge aus, Schulen mussten teils geschlossen bleiben.

Mit dem Protest wollen die französischen Gewerkschaften die konservative Regierung zwingen, im Kampf gegen die Wirtschaftskrise mehr für die Stärkung der Einkommen zu tun. Nach den letzten Massenprotesten hatte Sarkozy einen "Sozialgipfel" einberufen, der ein Gesamtpaket von 2,6 Milliarden Euro verabschiedete, das vor allem einkommenschwachen Haushalten helfen soll. Weitere Nachbesserungen lehnt die Regierung mit Verweis auf leere Kassen ab.

"Es sind mindestens so viele und sogar mehr Menschen als letztes Mal", sagte François Chérèque, Generalsekretär der Gewerkschaft CFDT, bei der Protestkundgebung in Paris. An ihr nahmen bei strahlendem Sonnenschein laut Polizei 85.000 Menschen teil, 20.000 mehr als Ende Januar. Auf Transparenten forderten die Demonstranten insbesondere ein Ende der Streichung von Beamtenstellen sowie eine Anhebung von Löhnen und Renten. Die Gewerkschaft CGT ging davon aus, dass bei den über 200 Kundgebungen im ganzen Land im Schnitt ein Viertel mehr Menschen waren als im Januar.

Am stärksten war die Streikbereitschaft erneut im öffentlichen Dienst: Dort legte nach Regierungsangaben ein Fünftel der Beschäftigten die Arbeit nieder. Bei der Staatsbahn SNCF musste etwa die Hälfte der Züge gestrichen werden. An den Pariser Airports fielen zehn bis 30 Prozent der Flüge aus. Während die U-Bahn in der Hauptstadt praktisch normal funktionierte, verkehrten in Nizza keine Straßenbahnen, in Bordeaux und Straßburg nur etwa halb so viele wie sonst.

Nach Umfragen stehen rund drei Viertel der Franzosen hinter den Protesten. Die Gewerkschaften setzten dieses Mal auf eine höhere Streikbeteiligung im Privatsektor, nachdem es dort zuletzt eine Welle von Entlassungen gegeben hatte. Gestreikt wurde unter anderem in einer Raffinerie beim Ölkonzern Total, nachdem der Konzern trotz eines Milliardengewinns 555 Stellenstreichungen angekündigt hatte.

19.03.2009, 19:25Verstoß melden

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Imperius Persönliche Nachricht schicken | 754 Beiträge

Wer soll hier denn bitteschön demonstrieren? Diejenigen die demonstrieren sind Gewerkschaften, die Linken und die Rechten. Die Gewerkschaften haben teilweise demonstriert, die Erhöhungen des Lohnes wurden auf die Kunden abgewälzt.
Die Linke? Es gibt häufig Ausschreitungen, nach dem das ganze Volk nur denkt: "Typisch Antifa!"

Die Rechten? Die Parteien und Anwohner wollen sie nicht demonstrieren sehen und die Antifa entfesselt durch Blockaden und Krawalle ein Chaos, das alle Bemühungen zunichte macht.

Kurz gesagt: Es gibt niemanden, der hier anständige, nachhaltige Demonstrationen organsiert.

EisenbiegerTomBenutzer gesperrt

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nano01 Persönliche Nachricht schicken | 1017 Beiträge

Antineoliberale

zum erbetenen Vorschlag hier "psssst".

Aber:
Bundesweit gibts im kommunalen Bereich so etwas wie
"Aktion sauberer Landkreis". Der Name wäre schon in umgesetzter Form ganz gut und könnte so lauten:
"Aktion sauberes und demokratisches Deutschland".
Bei der ersten Aktion wird Unrat und sonstiger Abfall gesammelt.
... bei der zweiten Aktion wird nicht gestreikt, sondern nur die Arbeit "ruhen" lassen.
Und der Art. 20(4) der Verfassung liefert die Grundlage dafür, dass sich der Bürger in der Mehrheit nicht alles gefallen lassen muss. Schon gar nicht in der gegenwärtigen Situation.




nano01 Persönliche Nachricht schicken | 1017 Beiträge

oldwilli58

"Die Deutschen haben viel zu viel Angst um gegen die Regierung zu demonstrieren."

So ist es, obgleich es umgekehrt sein sollte. Eine Regierung, die sich in ihrer Handlungsweise mehr und mehr "von der Mehrheit ihrer Bürger" entfernt, die sollte sich fürchten.
Wenn eine Regierung Sch... baut und damit dem Volke schadet, dann...

... - ja dann wartet eben der Deutsche bislang noch auf die nächsten Wahlen während sich in der Zwischenzeit Schaden ...
...(bedarf also keines weiteren Kommentars).




EisenbiegerTomBenutzer gesperrt

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nano01 Persönliche Nachricht schicken | 1017 Beiträge

EisenbiegerTom

Nun, das ist wohl wieder von der Herkunft- und Zugehörigkeit abhängig.
Diejenigen, die den Sicherheitskräften angehören, kommen ja alle aus dem Volk und müssten sich daher im Klaren darüber sein, auf welcher Seite sie zu stehen haben.
Auch für sie gilt ja schließlich die Verfassung, die zum Ausdruck bringt, dass alle Staatsgewalt vom Volke ausgeht.

Foreigner Persönliche Nachricht schicken | 1097 Beiträge

Was erwartet Ihr schaut Euch mal die Deutschen Gewerkschaftsfuehrer an?

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