Zwei Schulautonome werden "freiwillige Fördertage"
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@Toxic1
Wer soll was lernen?
Die Minister, dass in unseren Händen die nächste Generation ihrer Wähler liegt und sie zusehen sollten, dass es gebildete und weltoffene Menschen sind?
Die Eltern, dass die Schule nicht die Erziehung für sie übernehmen kann?
Die Kinder, dass Schule auch was mit Lernen und Arbeit zu tun hat?
Oder wir Lehrer, dass wir uns halt auch auf unsere Hinterhaxen stellen müssen, um etwas zu erreichen, wenn wir gehört werden wollen?
Also ich bin dagegen was die Ministerin gemacht hat.
Ich weiß noch was mir die Stundenkürzung (!!) vor ein paar Jahren gebracht hat. Weniger Stunden, aber gleicher Stoff. das hatte den Effekt, dass wir in jedem Hauptfach pro Woche zusätzlich Förderstunden hatten. Die waren zwar "freiwillig", aber es wurde Stoff gemacht.
das hat sich total ausgezahlt!
und ich mein lol die Schuler können freiwillig in die Schule gehen und die Lehrer müssen dort sein. wo ist da der Sinn?
Ich denke einfach, dass es so hätte bleiben sollen wie es war bzw hätte man noch einen Ethik Unterricht einführen können.
Also: totaler Schwachsinn die ganze Aktion
nun haben wir also die lösung, und was für eine. Kaum zu glauben, was da in 7 Wochen Verhandlung herausgekommen ist - also ich bin da wohl zu dumm dazu, denn die Einsparung habe ich da nicht wirklich verstanden. Lehrer die an der Schule sind und Schüler, die zu Hause bleiben - das kostet weniger - irgendwas muss mir da entgangen sein. Wie kann man genau an diesem Tag eine Fortbildung machen, wenn man oft schon Probleme hat, Platz in einer guten Fortbildung zu erhaschen bzw. einen guten Referenten zu bekommen. Geht sicher gut, wenn den dann viele Schulen gleichzeitig bräuchten!!!
Gehe immer wieder 2 1/2-tägige Fortbildungen, bezahle sie mir dann noch selber - scheine wirklich zu dumm für diese Regierung zu sein.
Es lebe Frau Minister Schmid - wie lange müssen wir die noch aushalten?
Eine Lösung auf Kosten der Pflichtschullehrer und Schüler. Schule wird zur Aufbewahrungsstätte degradiert, Gratulation.
Schüler höherer Schulen, werden diese sicherlich an diesen Tagen nicht besuchen, wenn sie dann blöderweise einen Lehrer in der Familie haben - Pech gehabt.
Pflichtschüler gehen sicherlich auch nur die, deren Eltern eine gratis Betreuung brauchen und werden dadurch auch disskriminiert. Nein wirklich gut gemacht - dafür braucht man echt 7 Wochen, in kürzerer Zeit wäre einem soviel Blödsinn gar nicht eingefallen. Wann hat das ein Ende -- das ist hier die Frage.
Da stimme ich dir voll zu
Denn jene meiner Schüler, welche die geplanten Fördertage brauchen könnten, werden sich sicherlich nicht blicken lassen.
Mein Sohn, dagegen, muss an jenem Tag in die Schule gehen, weil seine Mama auch gehen muss.
Entweder verpflichtend oder gar nicht, sonst ist das alles ja komplett sinnlos.
Ehrlich gesagt: Meiner Meinung nach haben sich diese Verhandlungen nicht viel gebracht. Denn all das ist darauf ausgelgt, dass die Lehrer ihre Arbeiten, sprich Hefte verbessern, Tests zusammenstellen... in den Schulen machen und auch die Fortbildung dort machen. Wenn jetzt aber in den Schulen nicht einmal das Nötigste an Technik und Platz dafür vorhanden ist, wie soll das denn gehen?
Diese ganze Debatte war eigentlich nur zur "bekämpfung" eines "Symptomes" unseres kaputten Bildungssystem. Wenn in den Schulen -und zwar in allen- für jeden Lehrer zumindest Platz für einen Laptop und einen Stapel Hefte ist, kann man darüber reden. Aber wenn sich drei Leute den Platz von einem Büroschreibtisch einer Sekretärin oder eines sonstgen Angestellten teilen müssen, kann man solche Dinge nicht in der Schule machen.
Und dann kommt natürlich das Argument "Die Lehrer können ja eh schon zu Mittag heimgehen" Aber was sollen sie denn in der Schule machen? Bei 26 Klassen können nicht alle 50 Lehrer gleichzeitig unterrichten.
Hier sollte meiner Meinung nach nicht "totgespart" werden, sondern eher investiert werden, um ein halbwegs annehmbares Arbeitsverhältnis schaffen zu können. Dann kann man auch darüber reden, dass die Lehrer und Schüler länger in der Schule sind. Wenn jeder lehrer seine Arbeiten an einem Platz der groß genug ist, erledigenkann und die Schüler ihre Hausaufgaben auch gleich in der Schule erledigen können, dann breuchten sie nur um 16:00 - 17:00 Uhr aus der SChule gehen und hätten nichts mehr zu tun.
Ich frage mich wirklich, was sowohl Lehrer(gewerkschaft) als auch Bildungsministerin Schmied damit bezwecken wollen!
Meiner Meinung nach (und ich denke zudem, jede/r Schüler/in sollte zumindest gleich viel zu sagen haben, wie jede/r Lehrer/in, doch trotzdem werden diejenigen, die die Schule brauchen, immer übergangen, wer wundert sich denn da, wenn die Leute Schule schwänzen, rauchen, usw!) sollte das gesamte Bildungssystem restauriert werden.
zwei Beispiele:
Für die Oberstufe würde ich mir zumindest ein Projekt "Kurssysstem" sehr wünschen.
Es sollte qualifiziertere Lehrer/innen geben (bei gott, einige Lehrer/innen rattern auswenig gelerntes herunter, und Schüler/innen sollen es dann besser und interessanter machen als sie!).
@freakyyyy: Warum sollen Schüler/innen bis 16 oder 17 Uhr im Unterricht sitzen? In gewissen Schulen müssen sie das so oder so, doch viele Schüler/innen
haben nebenbei Hobbys, betreiben Sport, spielen ein Instrument oder sonst irgendwas. Soll ihnen das jetzt gestrichen werden?? Ich bitte Sie, in welcher Zeit leben wir? Wenn wir bis 17 Uhr im Unterricht sitzen, kann ein Großteil der Jugendlichen heute sein Hobby, oft genug ein Sport, nicht mehr ausüben.
Was würden Sie sagen, wenn sie nun ihr Lieblingshobby nicht mehr ausüben können? Erwachsen werden müssen die Kinder früh genug, lasst sie aber bitte nicht ihre gesamte Jugend die Schulbank drücken!!
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