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Das Web braucht zu viel Strom

Das Web braucht zu viel Strom Der Energiehunger des Internet belastet Konzerne und Umwelt, warnt eine britische Zeitung. Doch verlässliche Angaben über den Stromverbrauch des Netzes gibt es nicht. Forscher schlagen vor, das Web einfach zu bremsen, um zu sparen. zum Artikel 05.05.2009, 11:27Verstoß melden

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yeying Persönliche Nachricht schicken | 6 Beiträge

1000 google-anfragen = 1 km
12 000 google-anfragen pro stunde = 12 km
macht pro tag 288 km (EIN auto wohlgemerkt!)

und das soll viel sein?
angenommen, mit emails etc. verhält es sich ähnlich: man überlege einmal, was dadurch an auto-km gespart wird:

- nur briefe statt mails: zustellerkosten, postautos, die zusätzliche wege haben (und nicht nur ein auto, sondern hunderte!)

- bibliotheks-/archivrecherche statt google und wikipedia? -> wer fährt schon mit dem rad zur bibliothek? -> zusätzliche auto-km

- videos auf cds/kassette kopieren? kaufen -> benötigt sicher mehr energie als downloaden (zB herstellung des materials, brennvorgang) und zusätzliche wege (zum laden, zum verleiher, ...) -> zusätzliche auto-km

- news, wissenschaftliche artikel, ...: energie zum drucken, PAPIERAUFWAND!!!

ich bin sicher, das internet bedeutet insgesamt eine enorme reduktion des CO2-ausstoßes und der umweltbelastung, auch wenn vieles nur deshalb gemacht wird, weils übers internet einfach geht (unnütze mails, videos etc.)

10Top
Genaulesen Persönliche Nachricht schicken | 1 Beitrag

@yeying

Im Text ist von einem Äquivalent von 12000 Auto-Kilometern die Rede, nicht 12000 Anfragen, was auch etwas bescheiden erscheinen würde für den Branchen-Riesen.

Das angegebene Äquivalent entsprich übrigens etwa 80% der Entfernung von Mond und Erde - täglich.

Sternzauberer Persönliche Nachricht schicken | 248 Beiträge

Es gibt viel Datenmüll im Internet, der nicht sein müsste. Ausserdem sind manche Seiten viel zu komplex aufgebaut was unnötigen Datenverkehr bedeutet.

Erhalten bleiben muß aber auf jeden Fall die Neutralität des Internets, damit weiterhin unabhängige Information ohne Filterung durch die Massenmedien von Mensch zu Mensch möglich bleibt.

Die Technologie des Internets muss stromsparender werden. Alte stromfressende Server sollten immer nur durch stromsparende neuzeitliche Technologie ersetzt werden. Desktopcomputer sollten von Privatanwendern nach Möglichkeit durch stromsparende Laptops ersetzt werden. Unnötige Mikrowellen-Umweltverschmutzung durch WLAN-Netze z.B. in Schulen oder Hot Spots sollte unterbunden werden.

LilithoD Persönliche Nachricht schicken | 223 Beiträge

Ach, und nun sollen die User das ausbaden, sprich, ausgebremst werden? Seit Jahren wird das Netz aufgemotzt, schlanke Anwendungen werden immer mehr an den Rand gedrängt. Microsoft, Flash und Breitband-Anwendungen sind die Schuldigen. Immer aufwendigere Programmierungen verlangten nach immer mächtigeren Maschinen. Für die Kommunikation an sich ist das überhaupt nicht notwendig. Ein gut funktionierendes Internet kann man auch mit der Technik von vor 10 Jahren betreiben. Es kommt halt drauf an, was man will. Will man ganze Plattenschränke voll Musik herunterladen? Da geht natürlich der Schwarze Peter an den Verbraucher.
Vielleicht sollte man ein Arbeitsnetz und ein Spielnetz einrichten und das auch preislich differenzieren.
Das Arbeitsnetz wäre ein Öko-Schmalband-Netz und würde vom Breitband und seine Gebühren finanziert. Das Schmalband wäre für Mails und Geschäftsverbindungen, es wäre sicherer, schlanker, schneller und kostengünstig. Und die Spielkinder wären auf einem anderen Platz zuhause.

Adrenalin79 Persönliche Nachricht schicken | 67 Beiträge

9 Milliarden Suchanfragen im WEB - Umgerechnet auf den CO2-Ausstoß eines Autos entspricht das pro Stunde einer Fahrstrecke von 12.000 Kilometern -

das ist schon mal eine konkrete Kalkulation

Der Artikel ist insofern nicht schlecht, als dass es uns einen Einblick in die hinteren Kulissen gibt.

klar spar ich Weg, Zeit und Geld , wenn ich vieles über das Internet erledigen kann und dass die Rechenzentren einen enormen Stormverbrauch haben, berührt uns ja wenig


es sei denn, die Kosten sollen auf uns (den Endverbrauchern) abgewälzt werden.

Wie willst du es den Leuten klar machen, dass sie nicht jeden Sch...ß googlen sollen und dass dadurch die Umwelt belastet wird?


vochl Persönliche Nachricht schicken | 14 Beiträge

oh gott, ist das jetzt die neueste sommerloch-meldung?

heimanwender, züchtige dich! das ist einfach lächerlich.

oder: schlimme, neue technik. das böse, neue ,unbekannte war schon immer der feind der konservativen.

wo sind sie denn, die innovationen, die die politik ständig für ihren wahlkampf sucht?

hier wird doch wie so gern der wirtschaft profitgier oder auch gewinn-druck mit (mehr)wertschöpfung legitimiert.

vielen dank, LilithoD, für einen wirklich konstruktiven vorschlag.

Wulfga Persönliche Nachricht schicken | 64 Beiträge

Ich bin dafür, das wir uns wieder ins "Mittelalter" begeben...das boomt doch eh schon seit Jahren und der CO² Ausstoß ist für die Umwelt zu der Zeit auch nicht dolle...Holz was verbrannt wird, setzt so viel frei wies zu lebzeiten aufgenommen hat usw...

WAS IST DAS WIEDER FÜR EIN QUATSCH HIER IM NETZ??? das zu lesen hat auch wieder unnötig Strom gefressen...Also bin ich dafür, nur noch wesentliche Nachrichten und Informationen im Netz zu erlauben um nicht mehr unnötig Strom zu verbrauchen ;-)

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