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Kein Dopingfall - Aber: Gesamtwertung ohne Gewähr

Kein Dopingfall - Aber: Gesamtwertung ohne Gewähr Mitten in die Champagner-Party der letzten Tour- Etappe auf den Champs Elysées platzte die Nachricht, dass 15 der 20 Erstplatzierten des vergangenen Jahres vor Nach-Untersuchungen... zum Artikel 26.07.2009, 22:53Verstoß melden

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Pacster Persönliche Nachricht schicken | 1467 Beiträge

Und ich wiederhole mich zu dem Thema dann auch indem ich nochmal sagen: Wer Doping frei gibt, der kann auch direkt Menschenjagd(nach Running Man Vorbild) und Gladiatorenkämpfe bis zum Tode erlauben.
Denn wer Doping frei gibt, der macht nichts anderes als den Leuten zu sagen "geht an eure körperlichen/medizinischen Grenzen um Millionen zu verdienen, wer bei dem Spiel verliert(nur 2. wird), kriegt nichts...wer übertreibt, ist tot". Das Resultat wäre, das Leute, die ihren Körper nicht langfristig ruinieren wollen, keine Chance hätten irgendwas im Sport zu reißen....und das wir dutzende kollabierende und sterbende Sportler bei Veranstaltungen erleben dürften und das zur besten Sendezeit für unsere Kinder.
Gewinnen kann in einem solchen System nämlich nur wer die riskantesten Preparate in der höchsten Dosierung einwirft...man muss ja dann auch nicht mehr darauf achten unter irgendwelchen Grenzwerten zu bleiben.

sheen Persönliche Nachricht schicken | 37 Beiträge

die sind eh alle gedopt. wer was anderes denkt ist naiv, denn die vergangenheit hat gezeigt, dass radsport ein sport des dopens ist.

wenn du in ein profi team kommst, musst du dopen, weil du sonst wieder rausgeschmissen wirst, weil du nicht mit der spitze mithalten kannst...

traurig aber wahr. für mich ist der sport eh tot. es sei denn, man erlaubt dopen, dann ist wenigstens wieder alles gerecht....

septimanaVI Persönliche Nachricht schicken | 6624 Beiträge

Klar sind die Fahrer der Tour de France gedopt. Scheinbar neuerdings mit dem "neuesten Stoff", der sich wohl erst in ein paar Jahren nachweisen lässt. :D

Ich denke mal, dass die Fahrer, die als letzte ins Ziel kamen wohl die Fahrer sind, die entweder am wenigsten oder gar nicht gedopt sind.

showtimeee Persönliche Nachricht schicken | 305 Beiträge

gerecht wäre es doch, wennman doping einfach zulässt !

vorteile:
- es werden millionen eingespart, die alle untersuchungen kosten !

- alle fahrer haben die gleiche chance !

- die tour wäre ein paar tage früher beendet, weil es keine freien tage mehr für die fahrer geben muss !

nachteile:

- keine bekannt

für weitere nebenwirkungen fragen sie bitte ihren arzt, oder apotheker !

Rollladen Persönliche Nachricht schicken | 55 Beiträge

Doping im Spitzensport ist recht normal, ich vermute, dass bei manchen Sportarten mehr als 75% der Sportler gedopt sind. Die Tests sind auch nicht zuverlässig, denn es wird nur auf ein paar Substanzen getestet, es gibt aber unendlich viele. Insgesamt muss man natürlich sagen, dass man auch mit Dopingmitteln nicht einfach herumliegen kann und sich die Ausdauer bzw. Muskulatur von alleine verbessert. Auch mit Dopingmitteln, müssen enorme Leistungen erbracht werden. Der Unterschied ist natürlich der, dass sich die Leistung im Allgemeinen erhöht. Früher waren die Sportler insgesamt langsamer, obwohl diese auch hart trainierten, heute ist der Großteil der Sportler schneller, neue Dopingsubstanten sind einer der Gründe dafür...

aehmtjaalso Persönliche Nachricht schicken | 7 Beiträge

ich bin auch dafür, doping zuzulassen...
ich denke, wenn sich pro jahr dann 100-200 leute zu tode dopen, und wenn man sieht was aus den dopern wird, wenn sie paar jahre älter sind, ist das abschreckend und hält so die jüngeren sportler an, nicht zu dopen.

ich mach selbst sport, und mein trainer hatte mal die möglichkeit, mit dem englischen leichtatletik trainer zu sprechen
er fragte ihn, ob es in einem 100m wm finale auch saubere gibt

der trainer meine, nein alle sind da gedopt, das gehört dazu

edeka74 Persönliche Nachricht schicken | 184 Beiträge

Doch ein Blick ins Tour-Geschichtsbuch zeigt... daß die Tour de France nicht nur mit, sondern vor allem auch von den Skandalen lebt.
Insofern handelt es sich bei all denen, die das Ende der "Tour de Dope" fordern um ziemlich weltfremdes Wunschdenken.

Beispiel gefällig?
Die Tour de France erlebte schon während der ersten Jahre, die heute als “heroische Epoche“ bezeichnet werden, ihre ersten Skandale.
Um das prestigeträchtige Rennen zu gewinnen, scheuten viele Teilnehmer nicht vor unfairen Wettkampfmethoden zurück. Obwohl die beschränkten Mittel der damaligen Teilnehmer das Rennen schon schwer genug machten, kam es immer wieder zu Sabotageakten:
Team-Manager organisierten böse Überraschungen für konkurrierende Fahrer. Abführmittel in der Hühnerkeule oder Juckpulver und Schmirgel in der Rennhose waren dabei noch die harmloseren Varianten. Angesägte Fahrradrahmen und Schuhnägel auf der Straße steigerten das Unfallrisiko erheblich und manch allzu leidenschaftlicher Fan schreckte selbst vor Überfällen auf die Fahrer nicht zurück.
Derartige Attacken blieben Maurice und Cesar Garin, Lucien Pothier und Hyppolite Aucouturier streckenweise erspart. Die vier Franzosen, die 1904 in Paris die Gesamtwertung der Tour anführten, fuhren nämlich nicht immer auf der vorgegebenen Rennroute. Sie hatten eifrig die Landkarte studiert und zeitsparende Abkürzungen ausgetüftelt. Das Schurkenquartett legte einen Teil der Strecke sogar mit der Eisenbahn zurück.
Ihr Pech: Die bequemen Radler wurden auf dem Bahnhof von einem Jungen gesichtet, der sie verpetzte. Ansonsten hätte es wohl niemand gemerkt. Alle vier wurden disqualifiziert. Nachträglicher Sieger wurde Henri Cornet, der Fahrer, der unter der präparierten Hühnerkeule zu leiden hatte.

Nachzulesen unter http://www.wissen.ch/wde/generator/wissen/ressorts/sport/index_offline,page=1304348.html

Wenn schon in der Historie blättern, dann bitte richtig, liebe GMX-Redaktion und andere Schreiberlinge dieses Planeten und nicht ständig diese Halbwahrheiten! Skandale gab es bei der Tour schon immer und wird es wohl auch immer geben und mal ganz ehrlich: ohne Tour de France würde allen etwas fehlen. Den Fans ohnehin, aber auch den Gegnern, die sich sonst entweder etwas anderes zum Rummosern suchen müssten oder gar nichts mehr zum Motzen hätten.
Also einfach abwarten was kommt und wenn dann einer erwischt wird bleibt immer noch die Schadenfreude. Immerhin wurde der "Mythos Armstrong" schon mal gestürzt - auf welche Weise auch immer. Allerdings hat er bei dieser Tour sein wahres Gesicht gezeigt - nämlich das eines prinzipiell schlechten Verlierers. Wer nicht verlieren kann hat den Sieg nicht verdient sag ich dazu nur!

Contador ist zwar auch nicht viel besser, aber es gibt ja auch noch genug andere Radsportler, die, auch wenn sie nicht unter den ersten drei oder zehn waren, Großes leisten. Es stellt sich ohnehin die Frage, ob nicht die Leistung eines "Wasserträgers" ohne jegliche eigene Siegchance bei der Tour höher zu bewerten ist als die des Siegers.
Und beim 50. oder sonswie Platzierten der Tour spielt die unerlaubte Leistungssteigerung durch Doping angesichts über einer Stunde Rückstand auf den Sieger glaube keine große Rolle bzw ist das Geld für die Mittelchen mehr oder weniger nutzlos verpulvert.

Also nicht immer nur die Sieger betrachten, sondern vielleicht auch den Hinterherfahrenden etwas mehr Beachtung schenken! Gilt im übrigen nicht nur für den Radsport.

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