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dnuke 392 Beiträge

Haben alle Religionen den selben Ursprung?

Ich habe diesen Thread eröffnet, um die o.g. Frage, insbesonders bezugnehmend auf die Hypothese von User micha90, dass sämtliche Religionen ihren Ursprung in Mose 1 haben, zu diskutieren. Ich persönlich widerspreche dem, finde es aber interessant diese Frage zu diskutieren. Jeder ernsthaft Interessierte (soll heissen: Bitte nicht nur leere Phrasen dreschen...) ist herzlich zur weiteren Diskussion eingeladen!

27.07.2009, 17:37Verstoß melden

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dnuke Persönliche Nachricht schicken | 392 Beiträge

Das Thema ist zuerst in dem Thread "Was spricht gegen die Evolution" aufgekommen, da das dort doch zu sehr off-topic war, bitte ich darum dies hier weiter zu diskutieren.

dnuke Persönliche Nachricht schicken | 392 Beiträge

Wer die bisher genannten Argumente nachlesen möchte, kann dies dort tun:

http://meinungen.web.de/forum-webde/post/4307758?sp=896

micha90 Persönliche Nachricht schicken | 447 Beiträge

dnuke

Jetzt bin ich schon am hin und her überlegen!

Ich wollte erst diese Seite für mich ablehnen, weil du es nicht für nötig erachtet hast, mit mir diese Sache abzusprechen.

Wenn du schon meinen Namen in der sogenannten
Überschrift mit einfädelst - hättest du mir auch zumindest ein gewisses Mitspracherecht einräumen müssen.

Das macht man nicht so, DNUKE!!!

Entweder den Namen rauslassen, oder aber mit demjenigen, der hinter diesem Namen steht, gemeinsam den Text erarbeiten!

ES WAR EINFACH NICHT RICHTIG

dnuke Persönliche Nachricht schicken | 392 Beiträge

@micha90

Tut mir Leid, wenn du dich angegriffen oder übergangen gefühlt hast. Das war wirklich nicht meine Absicht, sondern eher nur, dass das Thema nicht in einem themenfremden Thread diskutiert wird und das eigentliche Thema des Threads nicht untergeht.

dnuke Persönliche Nachricht schicken | 392 Beiträge

@micha90

<<<Als 1. Mose? Wohl kaum!>>>

1. Mose wurde laut Wiki etwa 1000 v. Chr. geschrieben, die Endversion wird auf frühestens 400 v. Chr. datiert.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/1._Buch_Mose - Unterpunkt Autorschaft und Datierung)

Die prädynastische Zeit der Ägyptischen Kultur beginnt hingegen sehr viel früher (Ende laut Wiki 3150 v. Chr.)

AJShearer 683 Beiträge

So, da das ganze ja wohl irgendwie den Ursprung in einer Aussage von mir hat, schreib ich jetzt mal kurz was dazu:
micha90 macht den Fehler, den Leichtgläubige versehentlich, Blender und Betrüger absichtlich (wozu er jetzt gehört, mag ich nicht beurteilen) immer wieder machen:
Er pocht auf irgendwelche scheinbaren Gemeinsamkeiten zwischen unterschiedlichen Mythen, ignoriert aber die großen Unterschiede.
Der von ihm genannte Schöpfungsmythos der Inka hat praktisch nichts mit dem der Bibel gemein, was man leicht sehen kann, wenn man micha90s eigenen Post liest. Die einzigen Gemeinsamkeiten liegen in folgendem Satz, den er prominent hervorhebt: "PACHAKAMAQ war der SCHÖPFER DES ERSTEN MANNES und der ERSTE FRAU". Aha.
Dann folgt der eigentlich interessante Teil, die Quintessenz des Schöpfungsmythos: "...denen er jedoch kein Essen gab, so dass der Mann starb. Die Frau, die ihm Vernachlässigung vorwarf, verfluchte den Schöpfergott. Pachakamaq gab ihr daraufhin Fruchtbarkeit. Später tötete er ihren Sohn und schlug die Leiche in Stücke, aus denen die verschiedenen Obst- und Gemüsepflanzen entstanden. Der zweite Sohn der Frau, Wichama, entkam, und Pachakamaq tötete seine Mutter. Wichama rächte sich, indem er Pachakamaq ins Meer trieb."
Ich kann hier überhaupt keine Gemeinsamkeiten mit Genesis erkennen. Das scheint mir doch eine völlig andere, eigenständige Religion zu sein. Trotzdem merkt micha90 zu diesem Abschnitt lapidar an: "man braucht hier keine fantasie, um Ähnlichkeiten zu 1. Mose zu erkennen". Dann zeig mir die Ähnlichkeiten. Wenn sie so groß sind, warum hast du dann nicht auf die entspechenden Bibelstellen verwiesen?

Und bevor hier jemand schreit "Aber es gibt doch trotzdem auffallende Gemeinsamkeiten!!!":
Es gibt verschiedene Gründe für solche Gemeinsamkeiten, die ich hier gerne noch mal nenne.

1.Logische Gemeinsamkeiten: Einige Dinge müssen logischerweise ähnlich klingen. Wenn die Welt von einem oder mehreren Wesen geschaffen wurde, dann ist nur logisch, dass dabei auch der erste Mann und die erste Frau geschaffen wurden. Das als Gemeinsamkeit zu werten, ist sehr gewagt. Wie sollte es denn sonst aussehen?
2. Gemeinsamkeiten aufgrund vergleichbarer Erfahrungen: Beispiel Flutlegenden. Fluten sind überall auf der Welt ernsthafte Bedrohungen gewesen - und sind es teilweise immer noch. Es ist nicht verwunderlich, dass viele Religionen einen Mythos über eine katastrophale Flut hatten, denn das war ein aktuelles und interessantes Thema für alle.
3. Späterer christlicher Einfluß:
a)Viele scheinbar alte Mythen sind gar nicht so alt. So ließ sich bei vielen indianischen Legenden, die der Bibel gleichen, nachweisen, dass diese Variationen von dem waren, was christliche Missionare den Indianern erzählt hatten.
b) Manchmal ist es auch andersherum: Viele Aufzeichnungen über die wirklich alten Mythen fremder Völker stammen von Missionaren. Und die haben oft versucht, Ähnlichkeiten zum Christentum zu konstruieren, um ihre Missionsarbeit leichter zu machen.

Ich kann also keinen Grund sehen, wegen einiger kleinerer Gemeinsamkeiten einen gemeinsamen Ursprung aller Religionen anzunehmen.

vedernoch Persönliche Nachricht schicken | 280 Beiträge

wikipedia
Inkaischer Mythos von der Sintflut

Wiraqucha oder Qun Tiksi Wiraqucha galt in vorinkaischer Zeit als recht irdisch sich gebärdender, allmächtiger, seit ewiger Zeit existierender Schöpfergott, der alles aus dem Nichts schuf. Nach dem Licht und der öden und leeren Welt schuf er eine Generation riesiger, grobschlächtiger Menschen, die er nach Missachtung seiner Gebote in Steine verwandelte und durch eine andine, sechzig Tage währende Sintflut versinken ließ.

wollen sie das auch ignorieren?
wollen sie das vielleicht abstreiten, dass sich das nach der biblischen sintflut anhört.
sie argumentieren, dass es überall fluten gab, ihr argument zieht hier aber nicht.
sie können auch nicht so nach gutdünken alles auf die missionsreisen der christen schieben.
in diesem falle, kamen sie erst im 16 jahrhundert zu den inkas.
hier wird keine normale überschwemmung angesprochen, wie sie es gern denken und glauben wollen.
das ist hier so eindeutig, dass ihre ganze argumentation überhaupt nichts wert ist.

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