Verbraucherpreise so stark gesunken wie seit 1987 nicht mehr
Sprit 1,34€ Strom teuer, Gas teuer, Werkstadtkosten sehr teuer, Bus- oder Bahnpreise sehr teuer, GEZ übertrieben teuer, usw.
Maximal das Stück Butter beim Discounter ist billiger geworden.
Also, die Frage an Euch: Wo sind hier die preise gefallen?
Oder ist das auch so eine Verarsche wie mit dem Teuro?
@rockstar
"Schön, wieviel Mühe du dir gemacht hast.
Ist natürlich schwierig, wenn man einen einzelnen Diskussionsbeitrag dekontextualisiert und isoliert betrachtet.
Die inhaltliche folgt in obigem Beitrag der äußeren Form: neuer Abschnitt = neuer Gedanke, der auf einen jeweils anderen Beitrag Bezug nimmt.
So entstehen, wie eben gesehen, Missverständnisse."
Ich hatte mich nur etwas gewundert, daß du etwas kritisierst, was du hinterher mit deinem CD Beispiel genau so gemacht hast, das war eigentlich alles.
"#2: Bezug auf haltlose, ungenaue Angaben vieler Diskussionsteilnehmer, die deren Beiträge quasi wertlos machen."
Ein leidigiger Punkt... ich wünschte mir daß mehr Leute ihre Meinungen mit nachvollziehbaren Daten und Links unterfüttern würden, denn wie du schon schreibst ist vieles ziemlich sinnlos und rein subjektiver Meinungsaustausch auf Fronten-Basis.
"#3: Nachdem hier gerne mit irgendwelchen Beispielen hantiert wird, die zur Beweisführung dienen, habe ich einfach mal die selbe Masche angewandt. Auch wenn es bei CDs keine einheitliche Preisgestaltung gibt: vor 10 Jahren: neues Album (in dem Fall: "Virtual XI") 30-35 DM, Doppelalben 40-45 DM. Heute: Selber Interpret, "A Matter Of Life And Death", bei Neuerscheinung 12,95€. Analog mindestens 20 andere Alben, die ich allein in diesem Jahr gekauft habe.
Hat mit Lebensmittelpreisen nix zu tun, ist aber mindestens so irrelevant wie die Zigaretten-Diskussion."
Ich verkaufe selbst Tonträger und ich kann dir sagen, daß die Preise für Neuveröffentlichungen stetig gestiegen sind. Der Markt ist nur schon lange so gesättigt, daß die Preise bereits nach einigen Monaten auf unter 10 Euro abtauchen, mitunter in Ramschdimensionen von 5-7 Euro. Dabei betrachte ich keine Massenprodukte bei Mediamarkt/Saturn und Co.
Für eine Doppel-CD zahlst du heute auch 19-24 Euro udn wohlgesagt ... der Markt ist schon lange übersättigt und zwar deutlich mehr als vor 10-15 Jahren.
"Meine Meinung zu Normalpreisen und Angeboten habe ich oben schon kundgetan: ich kann fast jedes x-beliebige Markenprodukt in mindestens 3 Wochen im Monat zum Angebotspreis kaufen, weil sich Netto, Penny, Real und Edeka immer brav damit abwechseln. Das ist MEIN Preis, an dem ich mich orientiere, ansonsten bleibt das Produkt im Regal. Und wie bereits erwähnt: so funktioniert Shopping in den USA, CDN, GB, F... schon seit Jahren, warum nicht auch bei uns."
Weil "Geiz ist Geil" nur eine Seite der Medaille ist, die volkswirtschaftlich noch eine zweie Front aufzieht. Viele Probleme die wir heute haben beruhen auf dem einseitigen Fokus auf den Preis. Der Preis sagt nur leider nicht alles aus und der Konsument handelt auch nicht so rational (siehe Markenprodukte und Schwachfug wie Ipods etc.) und die "Geiz ist Geil" Mentalität wurde ihm jahrelang anerzogen... was Preisschlachten bedeuten sehen wir doch momentan allenthalben, wo Aldi seine zulieferer drückt bis der Arzt kommt. Ich halte das nicht für ein ultimatives Ziel, sich Preisroboter ranzuzüchten die alle anderen Aspekte ausblenden.
"Ich phantasiere hier nichts zusammen, möchte aber anmerken, dass es doch enimal eine gute Nachricht ist, wenn wir mal ein Jahr lang keine Preissteigerung hatten, oder?"
Das sag mal den Leuten, die schon lange eine Deflation fürchten und japanische Verhältnisse vorhersagen.
"Würde die gleiche Statistik ein Plus von 5 oder gar 7 Prozent angeben, würde sie plötzlich keiner mehr in Frage stellen, sondern laut aufschreien. Und DAS finde ich schon merkwürdig."
Die Frage ist, was die Statistik wirklich aussagt wenn man die ganze hedonische Berechung und alles was man in den letzten 20 Jahren beider Inflationsermittlung wie bei AL-Quote etc. verändert hat wegnimmt. Ich glaube die offiziellen Zahlen nicht, man sehe sich nur an wie man immernoch ständig auf Indikatoren abgeht, die sich ständig als falsch herausweisen. Viele dieser Zahlen dienen inzwischen auf eine abstruse 1984-Art primär psychologischen Zielen, entweder um irrationalen Überschwang auszulösen oder Angst (siehe Demographie, Lohnkosten etc.)
@jsinclair
"aber nehmt nicht immer die statistik zur hilfe, denn diese ist wie auch dies das der deutsche im schnitt 2.200 - 2.500euro netto verdient wohl völlig irreführend.
regierung und politik sehen die durchschnittzahlen - vergessen aber wohl gerne das hier z.b in den gehaltsstatistiken alle verdiener inne sind, auch manager, politiker usw. deren löhne teils jenseits von gut und böse sind und die sich keine sorgen machen müssen und dennoch versuchen gelder zu hinterziehen ( siehe z.b den ehemaligen vorstandschef der post usw usw ).
fakt ist das der gro der bevölkerung weniger als 1.500euro netto verdient, "
Durschnittszahlen bilden einen Durchschnitt und sagen nix über die Verteilung darin aus, das ist nicht ihre Absicht. Dafür gibt es andere Zahlenreihen.
Das Durchschnittsgehalt von 2200 Euro ist für mich beileibe nicht irreführend, da es ein gutes Mittel auch für mein persönliches Umfeld abbildet, in dem übrigens keine Multimillionäre sitzen die diesen Schnitt ebenso heben wie Niedriglöhner ihn senken.
Der Spruch mit den 1500 Euro Netto ist auch ein Witz. Wo ist der Unterschied ob du 2200 Euro brutto oder unter 1500 Euro Netto sagst?? Du sagst das gleiche in anderen Worten und willst offensichtlich nur durch eine niedrigere Zahl Alarmismus transportieren.
Über sinkende Reallöhne etc. brauchen wir nicht zu diskutieren, die sind belegt aber das ändert nix am durchschnittlichen Einkommen. Wenn die Vermögensschere und die Einkommensschere auseinandergeht kann das Durchschnittseinkommen immer noch gleich bleiben. Das ist aber keine Täuschung, das ist logisch.
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