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Teures Wohnen belastet BAföG-Empfänger

Teures Wohnen belastet BAföG-Empfänger Der Flur dient als Küche, und das Bad ist kaum größer als ein Baustellenklo. Trotzdem ist der 23-jährige Johannes froh, ein Appartement in Deutschlands größter Studentensiedlung ergattert... zum Artikel 05.09.2009, 10:34Verstoß melden

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septimanaVI Persönliche Nachricht schicken | 6637 Beiträge

Ich kann die wesentlichen Fakten im Artikel nur bestätigen. Das Bafög ist eigentlich viel zu wenig. Man müsste den Studenten zusäliche Darlehen einräumen, um ihre Lebensumstände zu verbessern. Die wenigsten Studiengänge lassen Spielraum für einen Nebenjob zu. Hier sollte man die finanziellen Umstände von Studenten nachhaltig verbessern.

voice68 Persönliche Nachricht schicken | 397 Beiträge

ich habe nach dem abi auch erstmal im zelt und im bauwagen gewohnt, mein studium trotzdem geregelt bekommen (natürlich nicht in münchen--das wussten wir vor zwanzig jahren schon, das das wohnen dort schweineteuer ist)-----hört mal mit der jammerei auf!!

blink Persönliche Nachricht schicken | 2265 Beiträge

"Andererseits müsse jeder die gleichen Chancen haben, sich für die besten Universitäten zu entscheiden. Ausgerechnet im teuren München fördert der Bund mit seiner Exzellenzinitiative gleich zwei Eliteunis: die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und die Technische Universität (TU)."

Die Exzellenzinitiative hat aber nix mit der Lehre, sondern nur mit der Forschung zu tun.

Aufgrund der niedrigeren Lebenshaltungskosten bin ich in den Osten gegangen und meine Uni ist beileibe keine schlechte! Wer sich für eine der extrem teuren Städte entscheidet, der muss vorher nachdenken, wie er sich das finanzieren kann.

Luzerne 2457 Beiträge

*

septimanaVI Persönliche Nachricht schicken | 6637 Beiträge


blink Die Exzellenzinitiative hat aber nix mit der Lehre, sondern nur mit der Forschung zu tun.
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Bingo. Nur wissen das auch die wenigsten Leute. :)

Anna2001 Persönliche Nachricht schicken | 115 Beiträge

Das größte Problem an der Sache ist ja, dass ein Studium seit der Einführung von Bachelor/Master und den damit verbundenen Anwesendheitspflichten vom Zeitaufwand einem normalen Beruf mindestens ebenbürtig ist. Viel Zeit zum arbeiten bleibt da nicht. Die ganzen BaFöG-Regelungen sind mehr als fragwürdig...ich zB bekomme deutlich weniger wenn meine Schwester im nächsten Jahr auszieht und ebenfalls studiert obwohl der Bedarf nach Unterstützung dadurch eher größer wird.
Man kann ja noch von Glück reden wenn man Eltern hat die einen unterstützen können. Ohne diese Unterstützung ist ein Studium meiner Meinung nach kaum noch möglich!

notting 810 Beiträge

@Anna2001: Schon vor Bachelor/Master hatte AFAIK zumindest FH-Studenten teilweise sogar längere Wochenarbeitszeiten (Vor-/Nachbereitung von Laboren, Klausuren, etc. eingerechnet) als manche Leute aufgrund von Tarifverträgen hatten (waren _im_Schnitt_ IIRC so 40h+/-2h/Woche und Leute mit 35h/Woche wg. Tarifverträgen gab´s da auch noch).
Kommt mir jetzt nicht mit den vorlesungsfreien Zeiten, die sind beim FH-Diplom zu einem nicht unwesentlichen Teil für Pflicht-Labore, Praxissemester (sind normalerweise länger als normale Semester), Studienarbeit, Wahlpflichtfächer usw. draufgegangen. Nebenher arbeiten um die Finanzen aufzubessern ist da noch garnicht eingerechnet.

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