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Teures Wohnen belastet BAföG-Empfänger

Teures Wohnen belastet BAföG-Empfänger Der Flur dient als Küche, und das Bad ist kaum größer als ein Baustellenklo. Trotzdem ist der 23-jährige Johannes froh, ein Appartement in Deutschlands größter Studentensiedlung ergattert... zum Artikel 05.09.2009, 10:34Verstoß melden

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septimanaVI Persönliche Nachricht schicken | 6637 Beiträge


Woody,

so ähnlich ging es mir auch.

Du hast mit deiner Aussage Recht, dass so mancher Student weniger als ein Hartz IV-Empfänger hat.

gerneleser Persönliche Nachricht schicken | 7816 Beiträge

Woody
Ich behaupte mal jeder Hartz 4 Empfänger bekommt mehr, das fängt schon bei der Wohungsausstattung an.



Das Experiment Hartz4, kann ich dir nicht empfehlen.
Wie viele Abgaben musst du denn zahlen, bei den Jobs in den Semesterferien, oder während der Vorlesungszeit?

nuuk Persönliche Nachricht schicken | 1642 Beiträge

""Wenn ein BAföG-Empfänger den Höchstsatz bekommt und damit nach Greifswald geht, könnte er sich wahrscheinlich noch einen Bausparvertrag leisten", vermutet die Geschäftsführerin des Münchner Studentenwerks, Ursula Wurzer-Faßnacht. Einerseits stehe es natürlich jedem frei, sich einen billigeren Studienort auszusuchen."

Ach so ein Schmarrn, es gibt auch im Osten Studentenstädte, wo Wohnungsmangel herrscht, und die Mieten somit häufig über 218€ liegen, auch im Wohnheim.... Und die Kosten für Essen und Kleidung sind doch überall in Deutschland gleich, je nach Ladenkette halt etwas teurer oder günstiger.

Und dass dank Bachelor/Master wenig Zeit für Nebenjobs bleibt, stimmt leider auch. Aber wenn man mit dem Geld nicht auskommt, muss man eben in den sauren Apfel beißen und z.B. nebenbei ne HiWi-Stelle annehmen, wo man relativ freie Zeiteintelung hat. Oder an den Wochenenden arbeiten, die Protokolle, Vorbereitung für Praktika und die Nachbereitung der Vorlesung müssen haklt dann tagsüber gemacht werden (auch wenn man dann gelegentlich bis 11 oder 12 am Schreibtisch sitzt). Und gerade in Städten wie München ist das finden von Nebenjobs doch einfach. Das wird in Greifswald schon schwerer, wo an der Kaufland-Kasse die Hausfrauen sitzen, um Geld nach Hause zu bringen.

Ich kann jedenfalls nicht sagen, dass ich in Zeiten des Bachelors an nem günstigen Standort merklich mehr Zeit oder Geld zur Verfügung hatte als nun beim Master an einem Standort, an dem man sich 30 WGs anschaun muss, bevor man ein bezahlbares Zimmer bekommt...

Woody Persönliche Nachricht schicken | 128 Beiträge

@gerneleser:
Ich habe auch nicht vor das Hartz4-experiment durchzuführen... Allerdings hätte ich vor den finanziellen Sorgen am wenigsten Angst, es gibt andere Gründe die das Leben ohne Arbeit zum Albtraum machen. Als junger Mensch hat man sowiso noch kein Geld oder Vermögen und meist auch keine Verantwortung für Familie etc.

---

Ich glaube inzwischen wurde die Zuverdienstgrenze angehoben. Bei mir wurde halt mal spontan die Studiengebühr eingeführt (ca.1200 EUR im Jahr) ohne dass an den Bafög-Sätzen irgendwas passiert ist...

Und wie schon vorher jemand geschrieben hat. Im Dip.Ing. Studiengang ist nicht viel mit Semesterferien, da finden Klausuren statt, zumindest im Grundstudium.

Gibt viell. 3 Wochen frei und in denen macht man dann (unbezahltes) Praktikum und Urlaub ;-)

gerneleser Persönliche Nachricht schicken | 7816 Beiträge

Woody

Mein Praxissemester wurde damals noch bezahlt.
:-)

nuuk Persönliche Nachricht schicken | 1642 Beiträge

@Gerneleser:

Bezahlte Praktika/Praxissemester sind leider heute nicht mehr die Regel. Kommt natürlich auch etwas auf die Branche an. Aber Pflichtpraktika, die man fürs Studium benötigt werden immer seltener bezahlt, denn die Studenten müssen ja so und so die Stunden ableisten, warum Ihnen also Geld zahlen, wenn sie es notfalls auch ohne Bezahlung machen...

nuuk Persönliche Nachricht schicken | 1642 Beiträge

Ach ja, so Institute wie die der Max-Planck- oder Frauenhofer-Gesellschaft sind ganz vorn mit dabei, Praktikanten für umsonst arbeiten zu lassen, da braucht man schon den HiWi-Status, damit sich das finanziell lohnt,... Und für die HiWi-Stellen wird man natürlich bevorzugt, wenn man schon die Arbeitsabläufe durch ein Praktikum kennt.

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