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Riesiger Goldschatz in England gefunden

Riesiger Goldschatz in England gefunden London (dpa) - Ein Hobby-Schatzsucher hat in England einen riesigen Goldschatz gefunden, der von den Angelsachsen stammt. Nach Angaben von Archäologen ist der Fund so groß und wertvoll... zum Artikel 24.09.2009, 11:47Verstoß melden

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Vegreville Persönliche Nachricht schicken | 1 Beitrag

Schließe mich der Meinung von poppy1 an! Was nützt der schönste Haufen Gold, wenn er ohne archäologische Dokumentation dem Erdboden entrissen wird? Da geht die historische Aussagekraft flöten und der Fund wird auf seinen Sachwert reduziert. Aber leider ist es ja so, dass oftmals sowieso nur der Sachwert "Edelmetall" in den Köpfen der Schatzsucher Bedeutung hat. Wie heisst es Im Artikel doch so schön? "...buddelte er fünf Tage lang nach den Stücken...". Kann man nur hoffen, dass er die zuständigen Denkmalpfleger VOR dem Löcher buddeln informiert hat. Sonst hat der Fund erheblich an Aussagekraft und damit auch an Bedeutung für die Forschung verloren.

Leider ist es auch hier in Deutschland so, dass es massig Sondengänger gibt, die munter Löcher in die Erde buddeln, Kraterlandschaften hinterlassen, Fundkomplexe zerstören, Funde auf dem Schwarzmarkt verschachern und Kulturgut unwiderbringlich zerstören. Unsere Vergangenheit gehört uns allen und nicht dem Einzelnen, man sollte sie wahren und durch ein vernünftiges Vorgehen für die Allgemeinheit zugänglich machen. Funde gehören in Museen und nicht in private Haushalte.

Immerhin war der Herr hier noch so ehrlich und hat den Fund gemeldet.



Radiopilot 302 Beiträge

Na soviel Glück möchte ich auch mal haben... in den meisten Fällen ist es nur so, dass man entweder gar keinen Finderlohn oder nur eine geringe Auszahlung kriegt - schon schade bei einem solch wertvollen Fund. Da könnte das Königshaus ruhig mal was springen lassen.

musicc 972 Beiträge

ist doch nicht so schlecht arbeitslos zu sein:))

hätte er einen job gehabt wäre er bestimmt nicht auf den gedanken gekommen auf einem acker zu suchen...zufall!

anyway, eine anständige belohnung ist ihm gewiss. gratuliere!

Dogfrosti Persönliche Nachricht schicken | 25 Beiträge

@Vegreville

Massig Sondengänger in DE wo?
Was du macht ist das wieder alle über einen Kamm geschert werden.

Was viel schlimmer ist als die heimischen Sondler ist der Sondentourismus die aus Holland Belgien oder aus dem Osten kommen.
Genannt seien da auch noch die Militaria Sammler die Berüchtigt dafür sind riesige Löcher zu machen.
Von diesen distanzieren sich ordentliche Sondengänger.
Heimische Sondler müssen mit argen konsequenzen rechnen. Ausländer nicht, die sind schnell wieder weg und mit ihnen auch die Funde.




sailingi 113 Beiträge

poppy LESEN

ich meinte das mit den pfandflaschen als beispiel.
ich finde es is schon richtig was jeer sagt. aber Archologen machen das auch

Das machen hobbysucher auch. Sie nehmen nur den groben schmutz weg und arbeiten sich dann langsam vor. mit handfeger und so.
Manche gehen gröber vor dies is auch ne ausnahme.
ein großteil geht viel brutaler vor. Aber wenn ein schatz in spanien gefunden wird. Is das eigentum von Spanien usw.

ottoscan54 Persönliche Nachricht schicken | 1225 Beiträge

Die Meinung vieler, archäologische Funde sind am besten im Boden aufgehoben, stimmt nur mehr zum Teil.

Beispiel Landwirtschaft: Auf irgendeinem fiktiven Acker befinden sich unter der Erde die Grundmauerreste eines unbekannten ehemaligen römischen Gutshofes. Jedes Jahr wird darüber geackert und man gerät immer tiefer in den Boden. Anschließend wird mit einer Art von Schredder der Boden zerkleinert - das, was übrigbleibt ist völlig zerkleinert. Immer wieder kommen im Laufe der Jahre auch größere Steine zutage, die der Bauer wegräumen muß. Bis eines Tages nichts mehr von den Grundmauern da ist und auch die restlichen Fundstücke (wenn es denn welche gegeben hat) nur mehr in Fetzen und undefinierbaren Teilen auf dem Acker verstreut sind.

Niemand bemerkt es, niemand hat von diesem Gutshof was gewußt - er ist für alle Zeiten unwiederbringlich verloren.

Aber wichtig war nur, daß dort ja kein Sondengänger sein "Unwesen" treiben konnte.

sailingi 113 Beiträge

musicc nur weil leute arbeitslos sind und ein hobby haben muß es ja nicht gleich schlecht sein

also das find ich ne beleidigung

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