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Frikadelle gegessen: Nach 34 Jahren gefeuert

Frikadelle gegessen: Nach 34 Jahren gefeuert Eine Sekretärin naschte vom Konferenzimbiss ein Fleischklößchen - und wurde deshalb nach 34 Jahren in der selben Firma gefeuert. Ein Gütetermin scheiterte, weil der Arbeitgeber nicht einlenken wollte. zum Artikel 07.10.2009, 08:18Verstoß melden

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baguner22 Persönliche Nachricht schicken | 4 Beiträge

Wo bleibt da die Verhältnismäßigkeit. Man sollte eine Kündigung an den Straftatbestand des Diebstahls koppeln. Dann würde ein Richter über das "Delikt" entscheiden und kein Chef, der wohl ganz andere Ziele verfolgt. Vor Gericht würden solche Bagatellen eingestellt und fertig. Was nützt ein Kündigungsschutz, der sich nach Belieben einzelner Chefs so einfach aushebeln lässt. Unglaublich, erst gutes Geld mit den Mitarbeitern verdienen und wenn sie zu teuer oder unbequem (Betriebsrat) werden, dann wegen Nichtigkeiten und angeblichen Vertrauensverlust kündigen.

RichardLHBenutzer gesperrt

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Heath Persönliche Nachricht schicken | 169 Beiträge

Also für mich hört sich das auch so an, als hätte die Firma nur auf so eine Bagatelle gewartet, um die Frau rauszuschmeißen!!

ichwarsnich Persönliche Nachricht schicken | 314 Beiträge

Jetzt schau mer uns das mal genau an:

Auf so einem Konferenzimbiss werden bestellt:

25 Frikadellen
96 Lachshäppchen (natürlich der gute gebeizte)
0,5 Kg Russischer Kaviar
125 Sushi-Häppchen (aus Japan frisch eingeflogen)
etc...

Wenn da nun für nen auf dem Boden geblieben Teilnehmer ein Frikadellchen zu wenig dabei ist...

Das kann schon zu einen üblen Imageschaden bei dem gastgebenden Unternehmen führen!

Wo kämen wir den hin!!

So einfach für fuffzich Cent ne Frikadelle zu klauen?
Nochdazu ein Blödchen, das auch nochmal mit ca 22 Cent zu buche schlägt???
Das is doch ne Frechheit, sich sowas zu erlauben!!!!

Ironie off...

Nee, mal im Ernst, wgen so ner Bu... äh sorry, Bagatelle ne fristlose rauszuhauen, ist doch wohl unter aller Kanone!

Gut, vor dem "Vagabundenessen" was zu nehmen ist eigentlicherweise Diebstahl, aber man sollte die Kirche schon im Dorf lassen!
Bei uns hätts halt ein paar auf die Finger gegeben und ne Ermahnung, vllt sogar ne schriftliche.
Aber mehr als ein Anschiss wär da nicht dringewesen.
Und wie es einige Vorschreiber schon geäußert haben, die woll(t) en die Frau einfach nur loshaben.

KitKat24 Persönliche Nachricht schicken | 15 Beiträge

Mich würde interessieren:
Was passiert in diesem Saftladen eigentlich mit den übriggebliebenen Brötchen und Frikadellen NACH den Konferenzen? Nimmt die der Chef mit nach Hause? Landen sie im Abfall? Werden sie archiviert, zusammen mit den vertraulichen Daten? Ich kann nicht nachvollziehen, was schlimm sein soll, übriggebliebenes Essen zu nehmen. Und was mich ausserdem betroffen macht: Ein KOLLEGE hat gepetzt. Schööön, konnte beim Chef mit dem "Diebstahl" wohl richtig schön punkten. Vielleicht darf ja er jetzt zukünftig die Konferenz-Brötchen herrichten!
Man möchte in so einer Firma nicht arbeiten, aber wie schon von Euch erwähnt, mit 59 einen geeigneten Job zu finden.... Mir fehlen die Worte. Unmenschlich.

Esko Persönliche Nachricht schicken | 1031 Beiträge

@RSC,
...Für jemanden, der mir wegen so etwas kündigt, würde ich ohnehin nicht weiter arbeiten wollen.
-----------
Guter Standpunkt. Das sehe ich gesauso!

FrankDr Persönliche Nachricht schicken | 20 Beiträge

Ich habe gerade eine Studienarbeit dazu geschrieben mit Nachforschungen bei Unternehmen: Wisst Ihr eigentlich alle in welchen Beträgen große Firmen beklaut werden?

Ich finde die fristlose Kündigung natürlich ebenfalls lächerlich - eine Abmahnung, bzw. sogar nur ein Verweis, dass es nicht in Ordnung sei, hätte auch gereicht. Zumal sie die Frikadelle VOR dem Termin gegessen hat und noch nicht wusste, ob es reicht. Sollen die Firmen denn grds. mehr bestellen, dass es für das gesamte Sekretariat reicht?

Hier ein Kuli, da ein paar Blätter Papier oder Schrauben, dort ein Fax usw. usf. treibt das in deutlich messbare Höhen. Und dann beschweren sich alle, wenn aus Kostengründen jemand entlassen werden soll.

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