Kinder von berufstätigen Müttern leben häufig ungesünder
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Ich bin da aber anderer Meinung, die Kinder deren Mütter arbeiten müssen, sind meiner Meinung nach eher selbständiger. Und was die Ernährung angeht,
die Familien die Wert auf gesunde Kost legen, erziehen Ihre Kinder auch zu gesunder Ernährung.
Ein Apfel, eine Möhre,Rohkostsalate, ja um Himmels willen den gibt es auch bei der Produktiven Bevölkerung, also was soll dieser Quatsch.
Und wieder ein Pseudoargument um berufstätige Frauen zu verurteilen und ihnen ein schlechtes Gewissen einzureden... einfach lächerlich.
Warum wird hier immer nur von der berufstätigen Mutter gesprochen? Was ist mit den Vätern? Müssen sie arbeiten? Ist es ihnen verboten, stattdessen den Haushalt zu schmeißen?
Selbst wenn die Studie stimmen sollte... (was ich bezweifle, da das Kind mit berufstätigen Eltern unabhängiger wird... und wenn nur gesundes im Kühlschrank ist, dann ist das Kind auch nur gesundes)... so sollte man doch bitte von "Eltern" allgemein sprechen und nicht wieder die Mütter wegen ihrer angeblichen "Verantowortungslosigkeit" und Vernachlässigung ihrer Pflichten zu verurteilen.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, und auch die von anderen Bekannten Müttern, die Kinder sind wenn jemand zu Hause ist einfach besser auf"dem richtigen Pfad" zu halten. Seit ich die Arbeitszeit komplett an die Kinder angepasst hab, läuft alles- aber auch alles Besser, incl. schul. Leistungen, und eine gesunde Mahlzeit oder Snack gemeinsam zubereitet isst sich eher, als wenn sie es alleine machen müssten, was sie dann nicht tun.
Aber sehr nett vom Autoren hier wieder die Mütter als schuldige zu deklarieren- prima!!! Anstatt mal an der Wurzel zu gucken... Arbeitgeber- Staat Gesetze für Familien.....
Meine Mutter hat immer selbst gekocht. Fertigessen, wie es heute usus ist, gab es bei uns nicht.
Mama hat dann die Töpfe ins Handtuch gewickelt und dann unter das Federbett gestellt, damit es warm blieb.
Wenn wir aus der Schule kamen (Mama war dann nicht mehr daheim), hatte wir immer warmes Essen.
Hat sehr gut funktioniert. Und gross geworden sind wir auch, ohne Mangelerscheinungen zu haben.
Das Forschungsergebnis entspricht nicht meiner Erfahrung, auch nicht der der mir bekannten Kindergärtnerinnen: Ich beobachte eher, dass Kindern aus "Arbeitslosenfamilien" Ungesundes in der Brotbüchse haben und "vergessen", Frühstücksobst mitzugeben, während die arbeitenden und studierenden Eltern eher Vollkornbrot und Gemüse für das Frühstück mitgeben.
Allerdings sind alle diese Kindergärtnerinnen in den NBL tätig - vielleicht ist das hier ja anders.
Vielleicht sind in der Studie lediglich Mütter einbezogen wurden, die sich aufgrund einer komfortablen finanziellen Familiensituation und dem Wunsch, die kinder ganztags zu "genießen" gegen eine Berufstätigkeit entschieden haben - bei solchen Müttern würde ich auch ein hohes Gesundheitsbewußtsein vermuten. Aber es gehören ja wohl kaum alle nicht-berufstätigen Mütter in diese Kategorie.
Es wundert mich auch, wie ein Kind im Durchschnitt 2 Stunden pro Tag fernsehen soll, wenn es im Kindergarten ist??? Das scheint mir schon rein technisch unmöglich.
Da wir nicht sehen können, wie die Stichprobe der Studie zusammengesetzt ist, kann man nur spekulieren, aber ich vermute, hier ist etwas faul.
@ Niko
Ja, da geb ich dir zum Teil recht, was die Arbeitslosengeschichte angeht, aber in dem Artikel ging es ja auch um die, die ihre Arbeitszeit komplett an die Bedürtfnisse der Kinder angepasst haben. Und was den Fernsehkonsum angeht: Vielöe kommen dann gestresst von Arbeit, Kinder aus Kita und Hort am späten nachmittag abgeholt werden die Kinder vor Fernseher und Playstation plaziert, damit Mutti (und Vati) noch was schaffen im haushalt etc, nebenihrem 9 Stunden taG!
Ein sehr polemischer Artikel. Man muß da schon genau hingucken und differenzieren. Meine Frau und ich sind beide voll berufstätig und das auch noch mit Wechselschicht. Manchmal geben wir uns fast nur die Klinke in die Hand. Aber unser Kind leidet dadurch kein bischen. Einer ist meist zuhause. Und sollten wir beide mal Spätschicht haben, wohnt nebenan die Oma, bei der unser Kind auch alles bekommt was es braucht. Vor allem Liebe.
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