Kinder von berufstätigen Müttern leben häufig ungesünder
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In dem Text geht es ja gar nicht um Kindrgartenkinder (worüber hier schon geschrieben wurde), sondern um Schulkinder. Dass mit dem Fernsehkonsum kann ich mir also ganz gut vorstellen. Wobei ich 2 Stunden pro Tag ok finde. Oft geht eine Sendung ja schon eine Stunde, also 2 Kindersendungen pro Tag sind meiner Meinung nach akzeptabel. Hier sollte man den Fokus eher darauf legen WAS geguckt wird und nicht wie lange. Sesamstaße, Logo und Sandmann zu gucken, ist doch besser als Barbara Salesch oder brutale chinesische Zeichentrickfilme und damit nicht in einen Topf zu werfen.
Was die Ernährung angeht, da braucht es eben Planung und Konsequenz. Meine Eltern waren auch beide berufstätig als wir Kinder waren, so wurde Abends vor den Folgetag vorgekocht und wir hatten nach der Schule immer was Gutes zu essen. Und wenn das nicht ging, sind wir zur Oma gegangen.
Das Taschengeld haben wir selten für Fast Foot ausgegeben, denn dann wars "weg". Das machte man eins-zweimal und merkte schnell, dass es dann für die wöchentliche Zeitschrift, Eintritt ins Freibar etc. nicht mehr reichte. Extra Geld für Snacks gabs nämlich nicht. An Getränken war immer nur Wasser im Haus, wir Kinder haben sehr früh gelernt, dass es Cola und Brause nur zu Geburtstagen gab.
Und das ging alles, obwohl beide Eltern arbeiten waren. Das war aber auch ganz normal in der DDR und ist es heute in den Neuen BuLä meistens immer noch. Trotzdem wachsen da nicht nur fette, dumme und faule Kinder heran...
Was heißt eigentlich "berufstätige" Mütter?
Ist Mutter/Hausfrau bzw. Vater/Hausmann kein Beruf?
Wenn beide Elternteile Arbeiten müssen (und das nicht um sich Luxus wie 2 mal im Jahr einen Urlaub im Ausland erlauben zu können) ist das eigentlich schlimm und nichts positives unserer Gesellschaft. (Über den anderen Fall möchte ich gar nicht reden. "Den Wert einer Arbeit erkennt man nicht am Betrag auf dem Lohnzettel.")
"Was die Ernährung angeht, da braucht es eben Planung und Konsequenz. Meine Eltern waren auch beide berufstätig als wir Kinder waren, so wurde Abends vor den Folgetag vorgekocht und wir hatten nach der Schule immer was Gutes zu essen. Und wenn das nicht ging, sind wir zur Oma gegangen."
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In der heutigen Gesellschaft ist die Oma aber selten im gleichen Ort/Stadt und damit meist nicht zu erreichen. So wird sich eben selbst versorgt, weil zum Kochen eh meist die Lust oder Zeit nicht da ist.
Wobei Schulkinder eigentlich schon alt genug sein könnten (ist vom Entwicklungsstand des jeweiligen Kindes abhängig) sich selbst etwas zu kochen (Gut wird in den meisten Fällen dann nicht wirklich abwechselungsreich sein).
Ich denke da kommen bei einigen 2 Probleme zusammen, die mangelnde Zeit für die Familie und ein Mangel an Interesse an selbiger, sonst könnte man den Kindern vermitteln, dass sie sinnvoll mit ihrem Geld umgehen können, statt dessen wird einfach zu sagen, "hier 10 € für´s Mittag".
Das kann ich nur bestätigen.
Kein Schulkind hat nach der Schule Lust, sich selber was zu Essen zu machen. Wird von den Eltern (egal ob Mutter oder Vater) nicht am abend vorgekocht, wird es in der Regel dann eher Chips o.ä. mampfen oder gleich zu den Fast Food-Ketten laufen (aus dem Grunde gibt es auch von den Fast Food-Ketten diese 0,99 Lockangebote).
Das war zu meiner Schulzeit (80er) bereits der Fall (nicht bei meinen Freunden und mir, unsere Mütter haben auf gesundes Essen geachtet und selbst gekocht – aber ein paar meiner Schulkameraden hatten nicht dieses Glück und da hab ich „live“ miterlebt, wie ungesund sich diese Kinder, obwohl sie kochen konnten, ernährt haben) und ist heute noch schlimmer geworden.
Die Faulheit ist eben größer – und verstehen kann man das auch: Ein Grundschüler ist schon so mit dem Schulalltag ausgelastet und dazu – man darf es nicht vergessen – ein KIND!!
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