Die andere Seite des Che Guevara und seiner AnhängerINNEN
18.10.2009, 11:03Verstoß melden
>Seine Leiche wies 44 Schüsse auf.
Ich frage Dich - und Deine anderen Spießgesellen - wie kann ein Mensch angesichts solcher Verbrechen an der Menschlichkeit die Ungeheuerlichkeit aufbringen, dieses Lied zu verunglimpfen und , indem Du es " denen es > heute noch < um die Ohren hauen möchtest"<
Soll ich Dir dazu Beispiele aus der Praxis des Roten Terrors bringen?
Beispiel: Jerzy Popieluszko
>Kaplan Popiełuszko, der als Seelsorger für die Warschauer Stahlarbeiter eingesetzt war, hatte in seinen Predigten unverblümt das 1981 verhängte Kriegsrecht in Polen und das Verbot der Gewerkschaft Solidarność kritisiert. Er war dadurch weithin bekannt geworden. 1983 wurde er verhaftet, dann aber amnestiert.
Drei Offiziere des polnischen Staatssicherheitsdienstes “Służba Bezpieczeństwa” entführten ihn am 19. Oktober 1984. Sie schlugen ihn mit Holzknüppeln zusammen, banden Steine an seine Füße und ertränkten ihn im Weichsel-Stausee bei Włocławek, wo er am 30. Oktober gefunden wurde.<
...noch mehr?
@rabiadedios
>Folter und andere Grausamkeiten gab und gibt es auf allen Seiten, und seitdem die Welt besteht. Dran wird sich auch nie etwas ändern.<
Der Weg der Menschwerdung ist sehr lang.
@Ergo
Da Du hier das Beispiel von Victor Jara anführst...ich war damals auch gespannt auf das Ergebnis des chilenischen Allende-Experiments. Aber vielleicht wäre er auch zum "Pseudo-Kommunisten" erklärt worden, wenn das spätere Ergebnis in Richtung Killingfields verlaufen wäre.
So bleibt alles Spekulation und man kann fröhlich weiter mit den roten Hütchen spielen...ist es nun einer.....Neeeiiin!!! Zuviel schon ans Tageslicht gekommen...
Ein treffendes Beispiel von ideologischer Hütchenspielerei:
>Die Antwort auf die Frage, wie so etwas wie Pol Pot denn überhaupt möglich war, geben beispielsweise die beiden DDR-Dokumentarfilmer Walter Heynowski und Gerhard Scheumann in ihren beiden Filmen Kampuchea. Sterben und Auferstehen und Die Angkar: „Die Behauptung von Pol Pot/Ieng Sary, ihre Partei sei eine kommunistische Partei, das ist eine Lüge, eine Fälschung“ (Heynowski/Scheumann 1980, S. 61). So einfach ist das also. Doch die Frage, warum die Partei die Lüge eigentlich schluckte, bereitet den beiden dann doch Kopfzerbrechen. Doch auch hier ist die Antwort leicht gefunden: „Es sind ja diese Pol Pot/Ieng Sary mitsamt ihrer Clique nur deshalb zum Zuge gekommen, weil sie es verstanden, sich in eine seit 1930 vorhandene revolutionäre Bewegung einzuschleichen“ (Heynowski/Scheumann 1981, S. III). Wie dieses Einschleichen falscher Schlangen funktioniert hat – oder anders gefragt, warum eine erfahrene revolutionäre Bewegung dieses Einschleichen von Konterrevolutionären nicht bemerken konnte – wird nicht hinterfragt. Natürlich sind sie geschickte Demagogen, die Pol Pots und Ieng Sarys, „geschickte Taktierer, die sie waren, wendig in Haltung und Rede“ (ebd., S. 29). Das DDR-Gegenrezept zur imperialistischen Gerüchteküche: Eine Brise Demagogie und ein bisschen Mord hinzu, und schon geht die getäuschte revolutionäre Bewegung in Bausch und Bogen flöten. Doch das verzwickte Problem lässt sich nicht so einfach lösen; Demagogie ist eine unzureichende Antwort auf die Frage – vermutlich deshalb werden ihre beiden Filme in der DDR nie ausgestrahlt. Könnten brave DDR-BürgerInnen, denen man erklärt, dass so etwas wie ein Einschleichen von Volksfeinden in eine kerngesunde Kommunistische Partei überhaupt möglich ist, nicht doch auf dumme Gedanken kommen?<
Ach so...bevor ich es vergesse. Der Beitrag stammt aus:www.grundrisse.net...einer linken Internet-Seite.
Noch etwas dazu:
>Aber kehren wir zum roten Faden zurück. Die westliche Linke, so viel kann zusammenfassend festgehalten werden, unterlag mehr oder weniger vollständig dem seltsamen Drang, dem Holzweg des hohlen Antiimperialismus zu folgen. Die Reaktion der Linken auf die Berichte – sie ganz einfach in einem Akt trotzigen Negierens zu ignorieren oder als bürgerliche Lügenpropaganda abzutun – steht letztlich auf wackligen Beinen. Vieles muss allerdings dem Umstand zugeschrieben werden, dass Informationen über Kambodscha im unmittelbaren intellektuellen Gefecht nicht verfügbar oder schwer zugänglich waren, dass außerdem Degenerationen wie diejenige der Roten Khmer vorher schwer vorzustellen waren. In den 1980-ern bestätigte sich allerdings Schritt für Schritt die Version der meisten Flüchtlinge – Kambodscha war alles andere als das sozialistische Paradies, das es vorgab zu sein. Die Folge waren keine ernsthaften Auseinandersetzungen, aber auch kein reuevolles Fehler-Bekennen (mit der Ausnahme des französischen, ehemals „linken“ Journalisten Jean Lacouture), sondern vielmehr allgemeines Schweigen. Wenn die Wirklichkeit nicht stimmt, dann nimmt das Interesse daran eben ab und nicht zu – Kambodscha geriet, wie später Vietnam und heute China, ganz einfach in Vergessenheit. Schwamm drüber.<
@RossowPark
Ergo übt sich mal wieder im Absingen der klassischen kommunistischen Märtyrerlieder, während er den Gegnern seiner geliebten Terror-Staaten jeglichen Heldenstatus abspricht.
Klassisches kommunistisches Schwarz-Weiss-Raster in Betonköpfen...mit was man sich hier herumschlagen muß.
@rabiadedios
<<Folter und andere Grausamkeiten gab und gibt es auf allen Seiten, und seitdem die Welt besteht. Dran wird sich auch nie etwas ändern.>>
Da hast Du recht und für mich ist jedes Opfer eines zu viel und ich würde mich nie dazu versteigen , eines der Opfer auch nur andeutungsweise zu verhöhnen, selbst wenn er einer Menschengruppe angehörte, die nicht meiner Lebensanschauung entspricht.Z.B. indem man ihren Idealismus , ihre Symbole, ihre Lieder durch Mißnutzung verspottet.
Du fragst Uitzilopochtli, ob er Mexikaner ist. Ich frage Dich, "Zorn Gottes", ob du spanisch o.ä. bist ? Hasta la Proxima !
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