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Wieder Passanten von Jugendlichen verprügelt

Wieder Passanten von Jugendlichen verprügelt Die Serie von Übergriffen jugendlicher Gewalttäter auf Passanten reißt nicht ab. Vier Jugendliche im Alter von etwa 17 Jahren haben in der Nacht zum Samstag in Dachau zwei 19-Jährige... zum Artikel 18.10.2009, 14:29Verstoß melden

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Heinz2 Persönliche Nachricht schicken | 36 Beiträge

Ich lese hier immer wieder, dass es heutzutage angeblich nicht mehr möglich sei, Kinder autoritär zu erziehen und ab und zu auch mal zu schlagen, wenn es dringend notwendig ist, weil das angeblich verboten sei. Sorry, aber das ist Unsinn. Es wurde nicht offiziell verboten, Kinder zu schlagen, damit diese machen können, was sie wollen und die Herren im Haus sind, sondern um Fälle von brutaler Misshandlung zu verhindern, die früher kaum jemanden interessiert haben ! Dazu wurde dieses Gesetz erlassen ! Und ich glaube kaum, dass Eltern gleich mit einer Geldstrafe rechnen müssen, weil ihnen mal die Hand ausrutscht und das jemand mitbekommt, den das stört... Und
Kinder, die von Anfang an autoritär erzogen werden, kommen mit Sicherheit nicht auf die Idee, deswegen ihre Eltern anzuzeigen (konnte mir bisher gar nicht vorstellen, dass soetwas wirklich vorkommt, glaube es bei den Kindern und Jugendlichen heutzutage aber sofort....), sondern überlegen sich, was sie falsch gemacht haben ! Nur Kinder, die von Anfang machen durften, was sie wollen und deswegen vor den Eltern keinen Respekt haben, kommen auf solche Ideen ! Und dass Eltern nicht verhindern können, dass sich ihre Kinder in der Schule aufführen oder gegen Gesetze verstoßen, stimmt auch nur bedingt, denn wenn den Kindern von Anfang an klar gemacht hat, dass das für sie drastische Konsequenzen hat, werden die sich schon überlegen, ob sie andere zusammenschlagen, Lehrer beleidigen, Straftaten begehen usw. Entscheidend ist, dass dies den Kindern, wie gesagt, von Anfang an klar gemacht wird. Sobald sie etwa 11 bis 14 Jahre alt sind, ist es in der Regel zu spät, die versäumte Erziehung nachzuholen bzw. äußerst mühsam.

Aufmucker Persönliche Nachricht schicken | 2 Beiträge

Und jetzt nochmal um ein paar Daumen nach unten zu kassieren:

solange man mich in Ruhe lässt, bin ich die Ruhe in Person, und komme eigentlich mit jedem klar, auch wenn ich ihn vorher noch nicht kannte,
aber wenn es jemand drauf anlegt, mich blöde anmacht, oder meine Freundin mit Schlampe tituliert, während ich daneben stehe, der brauch sich dann auch nicht zu wundern, wenn es was auf die Mütze gibt,
warum kann nicht jeder den anderen einfach in Ruhe lassen, und so akzeptieren wie man ist, dann hätten alle ihren Frieden, und die Leute die nur auf Streß aus sind sollen ihn auch gerne bekommen, aber dann richtig, daß sie sich mal Gedanken machen, ob das nun wirklich so toll war

seerose52 Persönliche Nachricht schicken | 353 Beiträge

Wer das Programm der privaten Fernsehsender anschaut, weiß woher die Vorbilder kommen. Gewalt als Lösung. Ob Cobra 11 oder sonstige meiner Ansicht nach niveaulose Sendungen. Ebenso gibt es Dauerprügel in den Gewaltspielen und die daraus fehlende Empathie, das Einfühlen in den anderen Menschen, die anders als im Spiel nach den Schlägen nicht mehr aufstehen.

Alternative: Endlich eine konsequente Förderung der Vereine in Deutschland, die die Kinder und Jugendliche durch Teamgeist und anerkennbare Leistungen stärken.

Bisherige Regierungen haben durch die Kaputtregelung der Schule nicht nur der Schule sondern auch den Vereinen geschadet.

RoterBaum Persönliche Nachricht schicken | 117 Beiträge

Ich bin etwas erstaunt. Viele scheinen hier zu glauben, dass es sich um ein deutsches Problem handelt. Das ist definitiv nicht so! Andere Länder haben ähnliche Schwierigkeiten (Frankreich, England, USA, ect.). Viel wichtiger ist jedoch: Alle Länder haben das Problem mit gewaltbereiten Jugendlichen aus dem gleichen Grund. Die Schere zwischen arm und reich geht immer weiter auseinander. Die Selbstdefinition über Besitz, Statussymbole und Macht nimmt seit spätestens Mitte der 80ger Jahre enorm zu.

Hinzu kommt, dass in der Regel nur Doppelverdiener eine Chance auf ein finanziell annehmbares Leben haben. Das ist von Wirtschaft und Politik durchaus gewollt! Wer hat Zeit für die Kinder?

Die sozial Schwachen haben kaum eine Chance sich in der Ellbogengesellschaft durchzusetzen. Über Gewaltakte meinen sie ihren Selbstwert zu erhöhen. Möchtegern Gangsta a la Bushido wissen daraus auch noch Kapital zu schlagen. Widerlich!

Das soll keinesfalls eine Entschuldigung für die zunehmende Brutalität sein. Ich habe nichts gegen härtere Strafen gegen Gewalttäter. Vor allem sollten wir uns aber um die Ursachen kümmern. Armut ist in Mitteleuropa überflüssig und darf nicht toleriert werden. Die Menschen brauchen ihre Würde zurück!

Auch die Medien könnten ihre Berichterstattung sinnvoller gestalten. Ich lese in letzter Zeit immer nur, dass Leute die helfend eingreifen selbst zu Opfern wurden. Es gibt auch viele positive Beispiele für Zivilcourage. Davon würde ich gern mehr lesen!

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RoterBaum Persönliche Nachricht schicken | 117 Beiträge

@ibinei

Nein, ich meinte persönlichen Einsatz. Ich habe selbst schon mehrfach verbal eingegriffen und schlichten können, ohne auch nur einen Kratzer abbekommen zu haben. Ist aber zugegeben schon ein paar Jahre her.

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