Discounter läuten elfte Preisrunde ein
Genau, immer billiger, dafür immer mehr Pestizide, Genmanipulation, analoger Käse usw...
Lieber bezahle ich ich für die Dinge des täglichen Bedarfs einen ANGEMESSENEN preis und bekomme dafür gute qualität, statt bei den grundnahrungsmitteln zu sparen, damit ich mir alle 2 jahre einen neuen noch größeren LCD kaufen kann und so für immer mehr Schrott und Umweltzerstörung sorge.
Die Tage kam im TV ein Bericht aus Afrika, da bestanden ganze Landschaftsstriche aus (teils giftigem) müll, in denen die Kinder für einen hungerlohn noch verwertbares suchten.
aber hauptsache bei uns tempo 120, damit wir paar zentel CO2 sparen...
Eines der in der von Lidl bundesweit geschalteten Zeitungsanzeige genannten Labors geht rechtlich gegen den Discounter vor. Das berichtete die Stuttgarter Zeitung am Montag und berief sich auf die Auskunft der Hamburger Anwaltskanzlei Prinz. Für das chemische Labor Piorr aus Neulußheim (Rhein-Neckar-Kreis) habe man eine einstweilige Verfügung gegen Lidl erwirkt. Demnach darf Lidl nicht mehr den Eindruck erwecken, das Labor habe für oder im Auftrag von Lidl das dort gehandelte Obst bzw. Gemüse begutachtet.
Aktivisten der Hamburger Greenpeace Gruppe protestieren vor einem Lidl Markt gegen giftige Pestizide in Obst und Gemuese. Obst und Gemuese von Real (Metro Gruppe) und Lidl haben...
Als Reaktion auf den von Greenpeace veröffentlichten Ratgeber Pestizide aus dem Supermarkt, in dem Lidl das Schlusslicht bildet, hatte der Discounter vergangene Woche bundesweit eine ganzseitige Anzeige geschaltet. In der Anzeige hieß es, dass anerkannte vereidigte Sachverständige die Qualität von Obst und Gemüse bei Lidl in über 4500 Gutachten pro Jahr bestätigten. Die Kanzlei Prinz fordert nun von Lidl einen Widerruf in gleicher Größe und Aufmachung der ursprünglichen Anzeige.
Von den beiden anderen in der Anzeige genannten Labors, dem chemischen Institut Burkon in Nürnberg und der Landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalt (Lufa) Speyer, bestätigte nur Burkon, dass "die Nennung im Artikel rechtens" sei. Der wissenschaftlich-technische Direktor der Lufa hingegen sagte, ein Großmarkt, für den die Lufa Gutachten erstelle, habe angefragt, ob man den Namen des Labors nennen dürfe. Von Lidl sei dabei keine Rede gewesen.
Auf der jüngsten Verbraucherinformation von LIDL steht es schwarz auf weiß: LIDL-Obst und Gemüse ist einwandfrei und außerdem nicht zu unterscheiden von den Produkten der Konkurrenz. Ist Supermarktpaprika also gleich Supermarktpaprika?
Greenpeace macht Testeinkaeufe von Obst und Gemuese in Supermaerkten, und untersucht die Ware auf pestizide. Die Ergebnisse werden in einem Einkaufsratgeber Pestizide aus dem...
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* Greenpeace macht Testeinkaeufe von Obst und Gemuese in Supermaerkten, und untersucht die Ware auf pestizide. Die Ergebnisse werden in einem Einkaufsratgeber "Pestizide aus dem...
Leider nein: 21 Prozent der vom Greenpeace-EinkaufsNetz getesteten Ware von LIDL erreichten oder überschritten gesetzliche Höchstmengen. Bei drei Proben wurde die so genannte "Akute Referenzdosis" (ARfD) überschritten - eine akute Gefährdung vor allem von Kindern ist nicht ausgeschlossen. Bei Paprika ist der Fall extrem: Von sechs Höchstmengenüberschreitungen fallen fünf auf spanische Paprika aus dem Lidl-Angebot.
In sechs Lidl-Proben mit der Herkunftsangabe "Deutschland" wurden zudem Rückstände von Pestiziden nachgewiesen, die in Deutschland überhaupt nicht zugelassen sind. Hier besteht der Verdacht, dass illegale Spritzmittel eingesetzt wurden.
Lidl behauptet in dem Greenpeace-Testzeitraum selbst 700 Untersuchungen von unabhängigen Instituten veranlasst zu haben - angeblich ohne jegliche Beanstandung. Dies ist extrem unwahrscheinlich, da nicht nur Greenpeace, sondern auch das Bundesinstituts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit regelmäßig Grenzüberschreitungen bei Obst und Gemüse feststellt.
Wie es bei 700 Proben keine einzige Grenzüberschreibung geben kann, soll LIDL seinen Verbraucherinnen und Verbrauchen zeigen. Greenpeace fordert Einsicht in die 700 Gutachten, um zu prüfen, was genau von wem getestet wurde.
Greenpeace fordert Lidl weiter auf:
* keine gesetzeswidrige Ware zu verkaufen
* eine öffentliche Garantie darüber abzugeben, dass Lidl keine Ware mehr verkauft, in der die gesetzlichen Höchstmengen überschritten werden
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