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Aufstand im Audimax

Aufstand im Audimax An Österreichs übervollen Unis gärt und rumort es. In Wien halten Studenten den Audimax besetzt. Ihnen geht es um ein freies Studium und den Verzicht auf Studiengebühren, deutsche Numerus-clausus-Flüchtlinge sind diesmal nicht das Problem. Die Unis basteln bereits an Zugangsschranken. zum Artikel 28.10.2009, 11:34Verstoß melden

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Mulder Persönliche Nachricht schicken | 210 Beiträge

ich finds OK das dort einheimische bevorzugt werden. stellt euch mal vor wenn die heimischen ueberfuelltwen unis voll mit studenten aus anderen laendern waeren... und man selber muesste dann auch auswandern um anderswo studieren zu koennen... faend ich nicht fair!

( sagt einer der in england studiert haha )

LasIhnDoch 290 Beiträge

*räusper*

Ich wage jetzt einfach mal eine Hypothese:

Angesichts der plötzlich auftauchenden vielen "Daumen runter" scheinen (neben der im Arteikel ja bereits erwähnten Pizza und dem Bier) außerdem auch noch genügend Notebooks mit Internetanschluß bei den aufständischen Studenten in Wien vorhanden zu sein... :-))

Tja, Pizza, Bier, Internet - und dazu auch noch schulfrei.

So läßt sichs schon leben... ähm, meine natürlich "demonstrieren". :-)

sternenVikinger Persönliche Nachricht schicken | 5 Beiträge

Wie die meisten hier vertrete ich auch die Meinung, das Studiengebühren abgeschafft gehören.

Und @ Badbank "Als Student muss man sich für solchen schwarzen Schafe wirklich schämen"

Ich bin selber Student (Maschbau) und wie viele meiner Kommilitonen muß man sich einfach für Studenten wie du einer bist schämen.
Schau einfach mal über deinen Tellerand:
Punkt 1: Volle Hörsäle gab es auch schon vor 20 Jahren,daran hat auch die Einführung der Gebühren nichts geändert
Punkt 2: "Langzeitstudenten",so wie du sie nennst, müssen ehe schon Abgaben zahlen.
Punkt 3: Deine Milch-Mädchenrechnung ist ja wohl ein Witz. Wie oft ich sowas hör: "Der Student kostet uns( den Steuerzahler) soviel.
Ich bin nach 10 Semestern fast fertig. Ich habe kein Bafög bekommen, keine Kohle von den Eltern, Miete etc durfte ich alles selbst zahlen.
Wo hast du bitte für mein Studium gezahlt????!!


Entschudlige bitte, das ist alles eine Frage der Investition. In Bildung zu investieren( Bücher, Profs, wissenschaftliche Einrichtungen, etc.) kostet eben !!
Ein gut ausgebildeter Akademiker besitzt das Potential, später selbst einmal Arbeitsplätze zu schaffen und Leute einzustellen. Und wenn einem das nichts mehr Wert ist, braucht man sich auch nicht mehr wundern......

Darf ich dich daran erinnern: Im Jahr 2008 hat der BUND 3,2% für Bildung und Forschung ausgegeben...für den Verteidigungshaushalt beinahe 3x soviel, nämlich 8,7 %.

Wenn es dir Spaß macht, dann rechne doch mal bitte aus, wieviel den Steuerzahler ein Wehrpflichtiger kostet bzw. ein Bundi, der Deutschland am Hindukusch gegen den Terrorismus verteidigt.

Silestius Persönliche Nachricht schicken | 25 Beiträge

Zu den Studiengebühren möchte ich mal nicht wirklich was sagen. Man kann es so oder so sehen.

Aber mal zum NC und einer möglichen Abschaffung:
Ich hab bei Freunden gesehen, die vorletztes und letztes Jahr in der Uni Wuppertal angefangen haben, was ein abgeschaffter NC bewirken kann. So viele Studenten, dass ein Großteil dieser im Kino aufgenommene Vorlesungen anschauen musste.
Oder Seminare, die so voll sind, dass Unmengen an Studenten diese nicht besuchen können und so automatisch 1 - 2 Semester länger studieren dürfen. Oder sie sitzen in nem Raum für 80 Mann und es sind aber 100 drin (jetzt mal fiktiv gesprochen).

Also, in diesem Sinne: Die Abschaffung des NCs fänd ich mehr als schlecht. Stattdessen sollte man den NC einfach nicht als Hauptgröße nehmen, sondern die Einzelbenotung beachten. Gibt ja so einige, die bspw nur Mathe und Naturwissenschaften können, aber einen schlechten NC haben, weil sie die Sprachen versaut haben. Oder umgekehrt. Wenn man hier Einzelnoten gewichtet und den NC nur noch als einen klein dazu zieht, wär es weit gerechter.
Und Eignungstest, wie oft schon bei Sprachen gemacht, sind auch nicht so schlecht (auch wenn die österreichischen Studenten wohl dagegen sind...), um größtmöglich gerecht die Studienplätze zu verteilen.

neca86 Persönliche Nachricht schicken | 21 Beiträge

@morphix: naja, das liegt auch nur daran, dass die meisten hochschulen damit nicht ordentlich umgehen. an meiner hochschule hat sich dank studiengebühren ne menge getan und es gibt ne ag, wo wir als studenten selber mitentscheiden, wofür die gebühren eingesetzt werden. generell gibts auch immernoch bildungskredite (auch wenn ich selber nicht weiß, ob ich studiert hätte und mir nen schuldenberg aufzuladen wenn mein studium nicht jetzt durch meine firma finanziert würde). aber studiengebühren sind auch nicht nur schlecht

@nero: das liegt aber wohl eher an der unvergleichbarkeit der bachelors untereinander...bei uns sind die bachelorklausuren auch schlechter gewesen als im diplom, was aber auch daran liegen mag, dass wir mehr klausuren schreiben, mehr stoff/anwesenheit haben als diplomstudenten...unsere profs waren von unserem semester (erstes bachelorsemester damals) begeistert was motivation und leistung anging, da wir in dieser hinsicht weniger lari-fari zeigten als die diplomer vor uns.
aber eine diskussion über den bachelor-schwachsinn lassen wir besser mal...

btt: mehr zulassungen ohne aufstockung des personals und besseren bedingungen verschlechtern zwangsläufig das lernumfeld. studiengebühren machen auch nur sinn, wenn sie gut genutzt werden...aber dass besseres lernumfeld, zulassungsfreiheit und gebührenfreiheit zusammen auch mit mehr staatlichen geldern (die auch bei uns meiner meinung nach dringend in allen bereichen der bildung nötig wären) nicht funktioniert sollte halbwegs intelligenten studenten eigentlich klar sein...

BadBank Persönliche Nachricht schicken | 722 Beiträge

@sternenVikinger

Was wirst du gleich so ausfallend? Ich habe nie gesagt, dass ich generell für Studiengebühren bin. Ich bin gegen Studiengebühre, außer für Langzeitstudenten. Und ob jetzt der 10. Semester Bachelorstudent groß Mehrwert für die Gesellschaft bringt und Arbeitsplätze schafft ist auch eher fraglich. Ich bin auch der Meinung, dass die Bildungsausgaben mindestens verdoppelt werden müssen. Aber viele Abiturienten haben ein völlig falschen Bild vom Studieren. Ich habe so viele ehemalige Klassenkammeraden, die meinen, dass das Studium 4-5 Jahre Freizeit pur ist. Von 10 Freunden, die studieren, haben 4 nach dem 1. Jahr abgebrochen. 2 weitere stehen jetzt auf der Kippe. Und das hat nicht mit dem ach so schweren Stoff zu tun, sondern mit purer Faulheit und falschen Erwartungen.

BadBank Persönliche Nachricht schicken | 722 Beiträge

Hahaha NC soll abgeschafft werden, weil es sozial selektiert? So einen Schwachsinn habe ich hier noch nicht gelesen. Ich komme selbst aus der Mittelschicht und ich habe viele Freunde aus sozial schwachen Familien. NC hat nichts mit sozialer Selektion zu tun, sondern mit Leistungsbereitschaft. Der einzige Grund, warum Kinder aus "bildungsfernen" Schichten schlechtere Noten haben ist, dass die Kinder in ihren Eltern sich Vorbilder suchen. Und wenn das Vorbild dann einen bodenständigen Job als Handwerker oder so hat, dann hat der Sproß eher weniger Interesse dadran, Quantenphysik zu studieren.

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