Migrantenkinder leiden öfter an Essstörungen
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wenn ich mir die fastfoodbuden so ansehe, dann stelle ich fest, dass ihre klientel zu einem überwiegenden teil aus offensichtlich ausländischen kindern bestehen. und dass man bei diesen pampfburgern und ölfritten essstörungen bekommt, dürfte auch bekannt sein. zumindest einen fetten hintern.
aber in kürze werden die grünen wohl einen arbeitskreis der regierung anregen, um herauszufinden, ob man die hier ansässigen frittenbuden und fastfoodläden nicht dazu zwingen könnte, auch döner anzubieten...
wenn migranten an einer "überidentifikation mit westlichen normen" leiden würden, gäbe es nicht die unglaublichen 75% schulabgänger ohne abschluß innerhalb dieser gruppe. die identifikationswünsche liegen wohl woanders...
Man leidet, weil man sich selbst fragt, warum man deutsch redet, deutsch denkt und warum man NICHT deutsch aussieht und nur wegen dem äußerlichen bewertet wird. Man lebt zwischen den Welten, hat keine Heimat. Innerlich ist Deutschland die Heimat, aber das äußerliche sieht nicht deutsch aus. Äußerlich ist es eine andere Heimat, aber innerlich ist nichts davon vorhanden. Und das bleibt das ganze Leben lang!
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Ehrlich gesagt wundert es mich, wie wenig Empathie mit den Betroffenen die ersten zwei Kommentare widerspiegeln. Es gibt in Deutschland sicherlich ein Integrationsproblem - aber selbst wenn man davon überzeugt ist, dass dafür allein die Migranten verantwortlich sind muss doch jedem klar sein, dass Migranten keine einheitliche Gruppe sind? Es gibt eine ganze Menge Erwachsene und Kinder mit Migrationshintergrund, die sich an der Gesellschaft aktiv und produktiv beteiligen wollen. Und selbst wenn die hohe Schulabbrecherquote unter Migranten tatsächlich alleine am Unwillen der entsprechenden Migranten liegt, sich zu integrieren, dann gibt es selbst bei 75% Schulabbrechern (und ich bin mir nicht sicher, dass diese Zahl korrekt ist) 25%, die die Schule erfolgreich abschliessen.
Ich habe im Bekanntenkreis selbst erlebt, wie die Wertvorstellungen und die Vorstellungen über Kindererziehung bei Menschen mit Migrationshintergrund vom Rest der Gesellschaft abweichen können - in diesem Fall bei einer Spätaussiedlerfamilie aus Kasachstan. Es ging hier gar nicht um riesen Unterschiede, eher um Dinge wie "welche Rechte/Pflichten hat mein Kind", "bekommt mein Kind Taschengeld oder nicht", "suche ich die Kleidung meines Kindes oder darf er/sie selbst mitrededen", "welche Freunde darf mein Kind haben", "wie bestrafe ich mein Kind" etc. Solche Dinge können zum Teil mehr Zündstoff bieten, als man denkt - und ja, das entsprechende Kind sitzt dann zwischen allen Stühlen. Er/sie will einerseits in der Gesellschaft dazugehören, ist aber auch an die Kultur und die Vorstellungen der eigenen Familie gebunden. Und in einigen Familien sind die Konflikte weit starker, als das was ich beschrieben habe. Dazu kommt dann noch das (wie deutlich aus den ersten zwei Kommentaren abzulesen ist) die Mehrheitsgesellschaft sowieso nichts Gutes von einem erwartet - wie fühlt sich wohl ein Kind, dass ständig mit den Vorurteilen der Gesellschaft gegen Menschen seiner Herkunft konfrontiert wird? Gerade die Kinder, die sich eigentlich integrieren wollen, werden von den bestehenden Vorurteilen hart getroffen. Wieder ein Beispiel aus meinem Bekanntenkreis - ein Freundin mit türkischem Vater und deutscher Mutter erzählte mir, wie ihre Grundschullehrerin ihr nichts zutraute. Später hatte sie dann Probleme auf Grund ihres türkischen Nachnamens eine Wohnung zu finden. Diese Frau ist hochbegabt, voll in die Gesellschaft integriert, hat inzwischen ihren Doktortitel und begegnet trotzdem noch von Zeit zu Zeit Ablehnung auch Grund ihrer Herkunft. Ja, einige Migranten und Kinder von Migranten sollten sich besser integrieren. Ja, es gibt mit einer Minderheit von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland auch sehr massive Probleme. Aber alle Menschen mit Migrationshintergrund in einen Topf zu schmeissen ist nicht nur ungerecht und ehrlich gesagt auch ziemlich primitiv, es führt auch dazu, dass auf kurz oder lang die Menschen die sich eigentlich integrieren wollen der Mehrheitsgesellschaft ihren Rücken zukehren - warum soll man sich für eine Gruppe von Menschen interessieren, die sowieso nur schlecht über einen denkt?
(PS: Fastfood löst keine Essstörungen aus. Nur weil man ungesund isst, hat man noch keine Essstörung - dazu gehören noch andere Dinge wie z. B. ein gestörtes Körperbild.)
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