"Gurkenmeldung": Erbgut entziffert
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Die besonders gute Gurke ??
Eine äußerst dehnbare Begriffsumschreibung.
Vielleicht erfüllt die "besonders gute Gurke" ja die folgenden Kriterien:
- erträgt extreme Dürre
- erträgt extreme Nässe
- erträgt extrem verseuchte Böden
- resistent gegen alle Schädlinge
- gedeiht in völliger Dunkelheit (weiße Gurken als Verkaufsschlager)
Das wäre die besonders gute Gurke, weil wir dann so weitermachen können, wie gehabt, und uns keinen Deut um Umweltschutz scheren müssen.
Und als genteschnische Krönung wird noch der Mensch kreiert, der keinen Sauerstoff zum leben benötigt und Säure- sowie Schadstoffresistent ist.
Würde milliarden Dollar einsparen, die zur Zeit in Umweltschutz verplempert werden.
Schöne neue Welt.
Anstatt das Geld in sinnvolle Projekte zu investieren und uns (-er Konsumverhalten) den Bedürfnissen der Umwelt anzupassen, wird auf Biegen und Brechen der Gencode der Natur erforscht, um eben diese unserem Egoismus und Misverhalten anzupassen.
...sagt:
wann werden die Gene von machtgeilen Politikern, geldgeilen Managern (zbsp. Mark Hurd, einer der rücksichtslosen Abzockern) und fanatischen Idioten entschlüsselt?
Vielleicht kann man die ja eines Tage mit´nem Nasenspray zur Vernunft bringen oder ruhig stellen?!
Tschöö
@dEEp
Denen wird genmanipoliertes Saatgut auch nicht weiterhelfen.
Weil eben diese genmanipulierten Pflanzen daraufhin gezüchtet werden, dass sie kein eigenes keimfähiges Saatgut entwickeln.
Ergo - der Kleinbauer in den Entwicklungsländern muesste Saatgut nachkaufen, welches er sich nicht wirklich leisten kann.
Zitat aus: http://webplaza.pt.lu/public/greenpea/news/undp.htm
" ... Um die Welternährung dauerhaft und sowohl sozial- als auch ökologisch verträglich zu gestalten, sind Experten der Meinung, daß die Artenvielfalt in der Landwirtschaft weiterentwickelt werden muß. Dazu müssen viele Bauern viele neue Sorten entwickeln, die genau an ihre Bedürfnisse und an die lokalen klimatischen Begebenheiten angepaßt sind. Diese neuen Sorten müssen frei zugänglich bleiben, damit jeder Züchter weiterarbeiten kann und jeder Bauer sie anbauen kann. Teure High-Tech-Methoden wie die Gentechnik, welche auf großflächige Monokulturen und dem massiven Einsatz von Chemikalien basiert und von wenigen Firmen kontrolliert wird, unterwandert jede einzelne dieser wichtigen Voraussetzungen für die sichere Versorgung der Welt mit Nahrungsmitteln."
Ganz nebenbei bemerkt:
Die Futtermittel für die Masttiere in den Industrienationen wird größtenteils aus Ländern der 3. Welt importiert, da in unseren eigenen Ländern nicht mehr genügend Anbauflächen zur Verfügung stehen und der Massenimport aus 3. Weltländern sowieso guenstiger ist. Diese Anbauflächen wären mit dem Anbau von Grundnahrungsmitteln sinnvoller genutzt. Aber selbst den Markt untergraben wir mit unseren Hochsubventionierten Lebensmitteln.
Die hochsubventionierten und überschüssigen Nahrungsmittel aus z..b EU-Ländern landen zu Dumpingpreisen auf den Märkten der 3. Weltländern und machen nebenbei den dort heimischen Kleinbauern die Preise kaputt.
Nur mal so als Info nebenher.
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