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Stammzellenforscher kritisiert Kardinal Meisner

Stammzellenforscher kritisiert Kardinal Meisner Der Kölner Stammzellenforscher Jürgen Hescheler hat dem Kölner Kardinal Joachim Meisner vorgeworfen, die Gräben zwischen Wissenschaft und Theologie zu vertiefen. Zu Meisners Vergleich... zum Artikel 03.11.2009, 11:33Verstoß melden

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Oggy 8798 Beiträge

>>Veränderungen im Gen-Bereich können "Atombomben" im Mikrobereich, direkt in jedem von uns uns sein. Es hat eine andere Wirkung, als ob "Hubble" auf diesen oder jenem Stern ausgericht ist.

Weil niemand die tatsächlichen Folgen vorhersehen kann, wir höchstpersönlich damit konfrontiert sind (sein können), beschäftigt dies natürlich auch alle Ahnungslose.<<

ICh sag doch, die meisten reden von etwas, dsa sie nicht verstehen ;)

BlaueStunde Persönliche Nachricht schicken | 73 Beiträge

Immer diese Vereinfachungen! Dawkins hat nie behauptet, dass der Mensch nur eine bedeutungslose Verpackung fuer weiterzugebende Gene ist! Er macht nur darauf aufmerksam, dass es durchaus sein kann, dass es keinen Gott gibt. So what? Deswegen ist er noch lange nicht der "Antichrist"...:-), sondern nur ein vernuenftiger Mensch mit einer (anderen)Meinung. Der Vergleich mit den Nazis ist hier sowas von daneben, denn Dawkins ist in keinster Weise menschenverachtend in seinen Thesen. Na ja, vielleicht wollen die Katholiken jetzt vermeintlich nachholen, was sie waehrend der Nazizeit nicht getan haben, naemlich den Mund aufmachen und Widerstand zeigen. Aber Herr Meissner, das hier ist die falsche Buehne!
Ausserdem sollten sie an ihrem menschenverachtenden Weltbild in Bezug auf Andersdenkende und Anderslebende arbeiten!! Ja, ja die Kirche: Gott liebt dich, aber nur unter bestimmten Bedingungen, die du zu erfuellen hast....
Wer braucht sowas?

nichtzuhause43 Persönliche Nachricht schicken | 1282 Beiträge

blauestunde
"Na ja, vielleicht wollen die Katholiken jetzt vermeintlich nachholen, was sie waehrend der Nazizeit nicht getan haben, naemlich den Mund aufmachen und Widerstand zeigen. Aber Herr Meissner, das hier ist die falsche Buehne!"

den mund haben sie doch damals auch aufgemacht. immer wenn es was für sie zu holen gab.

stephan70 Persönliche Nachricht schicken | 57 Beiträge

Leider habe ich noch nichts von Dawkin gelesen, kann also auch inhaltlich nichts über Sinn oder Unsinn, von den aus dieser Diskussion erlangten „Kenntnissen“ einmal abgesehen, dieser Aussage machen. Generell geht es aber hier letztlich auch wieder um den mitunter fast schon unerträglichen Anachronismus der katholischen Kirche, auch wenn man ihn aus deren Sichtweise nachvollziehen kann, dient doch auch er dem primären und eigentlichen Zweck der katholischen Kirche: der Machterhaltung!
Im Mittelalter hatte man dafür die Inquisition und ich möchte nicht wissen, wieviele der obersten Kirchenfürsten dieser im Stillen nachtrauern und noch heute gerne wieder Scheiterhaufen für anders denkende errichten würden. Nicht weil sie jemals an diesen ganzen Teufels- und Hexenunsinn geglaubt haben, über den Blödsinn dieser Behauptungen wussten schon die damaligen Päpste, aber es war ein wunderbares Instrument den eigenen Reichtum und die daraus resultierende Macht ungefährdet festigen und mehren zu können. Die Schafe mussten folgen und zahlen, ansonsten wurde ihnen „wärmer“ als einem lieb sein kann.
Es lässt sich zwar nicht leugnen, dass die Kirchenoberen auch immer eine gewisse Weltfremdheit bis in die heutige Zeit an den Tag legen (so wurde z.B. Leonardos Erkenntnis, dass die Erde nicht Zentrum des Universums ist und sich um die Sonne dreht und nicht umgekehrt, welche er auf Druck der Kirche widerrufen musste, da selbige ihn sonst zur lebenden Fackel gemacht hätte, bis 1939 vom Vatikan geleugnet), aber wenn es darum geht ihre, im wahrsten Sinne des Wortes, Schafherde zum Zwecke der Machterhaltung mit Ihren Dogmen zu täuschen, legen sie ein unglaubliches diesbezügliches politisches Gespür an den Tag, wie auch in dieser Sache, denn ich denke, dass der Meissner dies ganz genau verstanden hat und nur die sich daraus ergebende Gefahr für die Stellung seines Vereins im Auge hat.
Alles an wissenschaftlichen Erkenntnissen, was das von Ihnen im Lauf der Jahrhunderte erschaffene Gottesbild widerlegen könnte wird aufs Schärfste bekämpft und dabei schrecken sie vor keinem Mittel zurück, auch nicht davor sich eigentlich selbst zu widerlegen, was die meisten aber nicht zu bemerken scheinen.
Es ist doch in höchstem Maße widersprüchlich zu den eigenen Lehren, zu sagen, dass Gott allmächtig und der Mensch seine Schöpfung ist und dann Fähigkeiten und daraus resultierende Handlungen des Menschen als gegen Gott gerichtet zu verurteilen. Wenn dieser Gott das nicht gewollt hätte, wieso hat er uns dann mit diesen Fähigkeiten ausgestattet, wenn er doch allmächtig ist? Und selbst wenn ihm bei der Schöpfung des Menschen einige Fehler unterlaufen sind, wieso korrigiert er sie dann nicht, wenn er doch allmächtig ist? Und wenn ihm all das, was nach Aussage der Kirche so verflucht aus dem Ruder läuft, nicht passt, wieso greif er dann nicht ein, wenn er doch allmächtig ist?
Da hat die Wissenschaft, man könnte auch sagen die reale Erkenntnis, doch wesentlich plausiblere Modelle, Annahmen und Nachweise zu bieten…

Ich habe vor den Dorfpfarrern, die wirklich Idealisten sind, denen es tatsächlich um die Menschen geht, den höchsten Respekt, aber der darüber stehende „Dachverband“ respektive seine Lenker, lassen sich am Besten durch einen Witz beschreiben:

Der Papst ist gestorben und klopft an die Himmelstür, Petrus öffnet ihm und fragt nach wer er sei?
Dieser antwortet, dass er der Papst sei. Petrus schaut in sein Buch über die erwarteten Ankömmlinge, kann aber den Namen nicht finden, kennt ihn nicht. Der Papst läuft rot an, wird fuchsteufelswild und beschwert sich, schließlich sei er der Stellvertreter Gottes auf Erden!!!
Petrus ist total verdutzt, hat keine Ahnung von einem Stellvertreter und fragt bei Gott nach: „Vor der Tür steht einer der heißt Papst und sagt er wär Dein Stellvertreter, kennst Du denn?
Gott ist genauso verdutzt, Stellvertreter? Papst? Noch nie gehört, weiß damit auch nichts anzufangen, kommt aber auf die Idee bei Jesus nachzufragen. Gleiche Reaktion bei Jesus, allerdings erklärt dieser sich dann bereit den Kandidaten selbst mal unter die Lupe zu nehmen. Nach einer halben Stunde kommt er zurück, japsend und Tränen lachend und fragt: Könnt ihr euch noch an den Fischerverein erinnern, den ich mal vor 2000 Jahren gegründet habe?? – Den gibt’s immer noch…

Gari 260 Beiträge

@nichtzuhause43: "die meisten die ich kennen sind ohne götter glücklicher als diejenigen die in die kirche gehen oder an götter glauben."

Ich gehöre auch keiner Religion an, ich erwähnte es schon und empfinde mich als glücklich.

Frage: Wenn ich, oder auch Ihre Bekannten in keine Kirche gehen, bedeutet dies dann auch, dass sie deshalb nicht auch an Gott glauben? Und wenn ja, an welchen?

Jeder kann glauben an was er mag. Wenn er sich dabei wohl, seelisch gesättigt, in seiner Welt eingebettet fühlt, mit sich im Klaren ist, dann hat der Kandidat 99 Punkte ;-)

Oggy 8798 Beiträge

und wenn jemand nicht glaubt, aber trotzdem glücklich ist? Bekommt der Kandidat auch 99 Punkte?

HowZee 141 Beiträge

@quin35
Ach ja? Die Jesusstory ist nachgewiesen? Wo haben Sie denn das her? Ich lach mich scheckig. In keiner seriösen Quelle aus dem alten Rom taucht ein Jesus von Nazareth, König der Juden auf. Josephus Flavius nennt an die 30 Personen mit Namen Jesus, verweist aber bei keinem von denen auf wundertätigkeit. Die meisten anderen Schriften wurden mittlerweile als Fälschungen aus grauer Vorzeit enttarnt. Und Nazareth war zur Zeit des (angeblichen) Jesus Christus eine winzige Ansammlung von Hütten, die man nichteinmal als Dorf bezeichnen kann. Dabei bleibt zu erwähnen, das die Wissenschaftler davon ausgehen, es könnte sich dabei um Nazareth handeln. In keiner der größeren Städte in der Nähe seines (angeblichen) Wirkens gibt es Aufzeichnungen über einen wundertätigen König der Juden. Und das zu einer Zeit, in der Römer wie Griechen allen Scheiß aufschrieben? Schon sehr merkwürdig. Und wer hat jetzt bewiesen, das es ihn gab? Das, behaupte ich mal, würde kein ernsthafter Wissenschaftler wagen, weil er sich sehr schnell der Lächerlichkeit preisgibt.
So nun zu der Frage, woher es bitte geklaut sein soll:
Sagt Ihnen Horus etwas? Sohn der Isis und des Osiris?
Isis empfang Horus ohne Geschlechtsakt, er wurde gefeiert als der Heilsbringer, Licht des Himmels etc. Er zog mit zwölf Jüngern durch die Lande und tat gutes. Er wurde darufhin gekreuzigt und ist nach 3 Tagen wieder auferstanden. Na, wer hats erfunden? Der Prototyp für Jesus in der Bilbel ist übrigens Josef, der ähnlich viele parallelen aufweist. War also gar nicht so unpopulär, die Nummer. Und was diese 12 Jünger und das umherziehen und so angeht. Schauen sie mal in den Himmel bei Nacht. Da sehen sie Sterne. Wir kennen zwölf Sternzeichen (komisch, was?), und die Sonne steht am Ende ihres Zyklus für 3 Tage im sogenannten Kreuz des Südens, bevor sie wieder "aufersteht" und sich auf den Rückweg macht. Sie kämpft Morgen für Morgen gegen die Finsternis und verleirt auch regelmässig. Die Story ist simpel geklaut. Nicht mal besonders kreativ umgestrickt... Diese ganze Nummer, echt, informieren sie sich mal!

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