Ärzte heilen todkrankes Baby von seltener Erbkrankheit
"Noch besser ist: ein Leben ohne Medikamente, ohne Nebenwirkungen und gesundheitliche Einschränkungen."
Natürlich. Aber dieses Kind kam totkrank auf die Welt! Da gab es nur zwei Möglichkeiten: baldiger Tod oder eine nicht vollständig erforschte Chance nutzen. Die Therapie läuft mittlerweile über ein Jahr, das Kind ist nun 18 Monate alt und entwickelt sich gut. Ohne Therapie wäre es höchstwahrscheinlich schon längst tot. Was ist nun besser?
@ochnaja: "Ja, was denkt sich die böse kapitalistische Ärzteschaft bloß wieder dabei, einem totgeweihten Baby ein normales und langes Leben zu ermöglichen."
Das mit dem normalen und langen Leben wird sich erst noch herausstellen. Das fängt schon mit der Frage an, inwieweit es normal sein sollte, täglich auf Medikamente angewiesen zu sein.
Wenn ich mir vorstelle, dass in Zukunft die Menschen aufrund von Umweltskandalen, zunehmend künstlichen Negativeinflüssen und Profitgier der multinationalen Konzerne zunehmend sogenannte Erbkrankheiten diagnostziert und behandelt werden, nahe 90 % der Bevölkerung quasi als "degeneriert", nicht ohne Medikamente als lebensfähig gelten - anstatt ´mal zu versuchen, an den wahren Ursachen ´mal etwas zu verändern - wird mir übel.
Das Problem dabei ist, dass man erstens gegen extrem großen Widerstand von seiten der Konzerne (z.B. jene, die in entsprechende Umweltskandale verwickelt sind) zu kämpfen hat und man keine finanziellen Belohnungen für die Beseitigung der eigentliche Ursache der Krankheit zu erwarten hat. Aber genau das ist es, was eine echte Überzeugung ausmacht.
"Was wäre denn Deine Alternative gewesen, ultima? Mit Rohkost wirst Du bei Säuglingen nicht weit kommen..."
Muttermilch reicht in dem Alter vollkommen aus.
Was meinst Du mit "sogennannten" Erbkrankheiten. Das Kind war bereits bei der Geburt totkrank. Wie willst Du da die "eigentlich Ursache" bekämpfen und welche sollte das sein (wenn eben nicht genetisch, wie Du ja andeutest)?
@Uroma: "Das Wort "heilen" ist in diesem Fall falsch gewählt, da hast Du recht. Eine Erbkrankheit kann man nicht heilen."
Das würde ich so nicht sagen. Erbkrankheiten sind auf irgendeinem Weg gekommen, also müssen sie auch auf irgendeinem Weg wieder verschwinden können. Und das fängt schon bei der Frage an, inwiefern überhaupt rezessive, krankmachende Genstrukturen entstehen können. Alles hat seine Ursachen.
"Aber hättest Du das Kind lieber sterben lassen?!"
Auf keinen Fall. Anstelle der Eltern hätte ich nach Ursachen geforscht, die diesen Krankheitszustand auslösen. Ich bin gestern bereits nach ca. 1 Stunde zu dem Ergebnis gekommen, dass ein toxischer Überschuss von Schwermetallen (in diesem Beispiel :Kupfer!) in den Zellen die körpereigene Synthese des Molybdän-Cofaktors regelrecht blockieren kann. Und ein Mangel dieses metallischen Enzyms führt offenbar zu den metabolischen Vergiftungserscheinung wie den beschriebenen sulfithaltigen Absonderungen im Gehirn (besonders im Babyalter, da das Kind da noch über keine ausreichend funktionierende Blut-Hirnschranke verfügt), Krämpfen etc..
Und genau da sollte angesetzt werden. Woher kommen die möglicherweise erhöhten Kupferwerte?
Trinkwasser, Nahrungskette, Arbeitsplatz? Sollte man alles gründlich untersuchen. Zeitgleich würde ich die Mutter des Kind auf erhöhte Kupferausscheidung und sonstige Schwermetallausscheidungen untersuchen und mit einer biologisch-pflanzlichen Kost die Ausscheidungsprozesse unterstützen. Dem Kind würde ich neben dem Stillen täglich einen Mixtur aus grünem Blattgemüse, Wildkräutern, Gurke (alles in Bio-Qualität) und Wasser anbieten (reinigt Blut und Zellen von Schadstoffen).
"Das würde auch bedeuten, allen Diabetikern das Insulin zu verweigern, da sie ja ihr Leben lang davon abhängig, also nie geheilt sein werden."
Genau das würde ich tun, wenn ich Arzt wäre. Kein Insulin, auch keine Fabriknahrungsmittel mehr - sondern zunehmend frische, unverarbeitete pflanzliche Nahrung auf den Tisch. Dazu gab es schon Versuche unter ärztlicher Aufsicht, wo die Leute von ihrer Diabetes bei einer Ernährung mit ausschließlich roher Pflanzennahrung geheilt wurden und ein neues Leben beginnen durften.
Eins möchte ich dir noch mit auf den Weg geben.:
Traue niemals einer "Corporation" oder Organisation, die sich am Fortbestehen von Krankheiten nährt. Denn sie wird alles nur Erdenkliche tun, um die wahren Ursachen von Krankheiten (ob aktiv durch Unterdrückung bereits vonhandenen Wissens oder passiv durch Vernachlässigung des Nachgehens relevanter Hinweise) zu vertuschen, um den Menschen ihre minderwertigen und kostenintensiven Behandlungsmethoden aufzudrücken und eine Monopolstellung einzunehmen.
Die angeblich erfolgreiche Behandlung des Kindes durch das Medikament war wieder einmal nur der erfolgreiche Versuch von Pharmaforschern, ein bisher unzureichend getestetes Medikament im Eilverfahren auf den Markt zu bringen und den entsprechenden Jackpot zu leeren. Bei der Schweinegrippeimpfung war´s ja nicht sehr viel anders.
@elsol: "oh mann ultima weapon....
wenn du keine Ahnung hast was Gentherapie (! Therapie, nicht Heilung) bedeutet, solltest du dich dazu vielleicht nicht äußern"
Lies einfach ´mal die Überschrift des Artikels - dann wirst du sicherlich meine Kritik an der Formulierung "heilen" verstehen, die die Ärzte/Forscher, welche das Medikament so lobpreisen, verwenden.
"besser ein Leben lang Medikamente nehmen, als zu sterben"
Kommt darauf an, inwiefern das Leben dann auch ein solches ist. Im schlimmsten Fall ist man einfach nur da, nimmt aber nicht wirklich am Leben teil - beispielsweise Senioren, die den ganzen Tag im Bett liegen, mit Medikamenten zugepumpt werden und an allen möglichen lebenserhaltenden Apparaten angeschlossen sind. Sie sind vielleicht noch am Leben, aber jeglicher postiver Bezug zum Leben (einschließich das Gefühl von Lebensfreude und aktive Teilnahme am Leben) ist ihnen schon möglicherweise abhanden gekommen.
Insofern kann das einfach nicht die Lösung sein, die wir für uns beanspruchen wöllten, wenn wir in der gleichen Lage wären wie die Kranken.
Ist mir langsam echt zu blöd mit Dir. Jeden Krankheitsfall, über den hier berichtet wird, nutzt Du für Deine Rohkostpropaganda. Ständig wird der Redaktion vorgeworfen, sie würde Schicksale ausschlachten, dabei tust Du und Deinesgleichen genau das noch wesentlich heftiger, indem Ihr den Eltern totkranker Kinder oder anderen Kranken mehr oder weniger direkt die Schuld zuschiebt. Ich verabschiede mich hiermit aus diesem Thread.
@Ultima
"Lies einfach ´mal die Überschrift des Artikels - dann wirst du sicherlich meine Kritik an der Formulierung "heilen" verstehen, die die Ärzte/Forscher, welche das Medikament so lobpreisen, verwenden."
Nein, nicht die Ärzte und Forscher verwenden diese Formulierung, der web.de-Redakteur verwendet sie. Das ist ein gewisser Unterschied.
"Ich bin gestern bereits nach ca. 1 Stunde zu dem Ergebnis gekommen, dass ein toxischer Überschuss von Schwermetallen (in diesem Beispiel :Kupfer!) in den Zellen die körpereigene Synthese des Molybdän-Cofaktors regelrecht blockieren kann.
[...]
Und genau da sollte angesetzt werden. Woher kommen die möglicherweise erhöhten Kupferwerte?"
Warum hatte das Kind keine sonstigen Symptome einer Kupfervergiftung?
Was bringt dich auf die Idee, dass niemand bei dem Kind oder der Mutter ne Blutuntersuchung gemacht hat?
Was bringt dich auf die Idee, dass die MoCD falsch diagnostiziert wurde, obwohl auch Krankheiten mit Kupferüberschuss/Kupfervergiftungen der Schulmedizin offensichtlich bekannt sind?
Hast du überhaupt *irgendeinen* Anhaltspunkt für deine Überzeugung, die Ärzte hätten da Mist gebaut?
Ich fasse das Wesentliche nochmal zusammen:
Die Symptome: Kinder mit MoCD bekommen wenige Tage nach der Geburt Krämpfe und verweigern die Nahrungsaufnahme.
Hätte das Kind im Mutterleib schon eine Kupfervergiftung gehabt, hätte es von Beginn an auch andere Symptome einer Kupfervergiftung haben müssen (die Mutter vermutlich auch). Aber nehmen wir an, die MoCD-Symptome wären die einzigen Vergiftungserscheinungen gewesen. Da MoCD-Kinder die Nahrungsaufnahme verweigern, ist das Kind höchstwahrscheinlich künstlich ernährt worden, was eine weitere Zufuhr von Kupfer über die Muttermilch verhindert hätte. Ein gesunder Organismus scheidet überschüssiges Kupfer aus. Der Gesundheitszustand des Kindes hätte sich also von allein verbessern müssen, das war offenbar nicht der Fall.
Und jetzt bist du an der Reihe: warum hältst du, unter Berücksichtigung *aller* genannten Aspekte, eine Kupfervergiftung für plausibler als MoCD?
"Dazu gab es schon Versuche unter ärztlicher Aufsicht, wo die Leute von ihrer Diabetes bei einer Ernährung mit ausschließlich roher Pflanzennahrung geheilt wurden und ein neues Leben beginnen durften."
Also - geheilt in dem Sinne, dass sie später auch mit normaler Nahrung leben konnten? Oder nur mit einer strengen Diät? Quelle?
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