Hat jemand schon mal zum Soli- Zuschlag DANKE gesagt?
05.11.2009, 17:50Verstoß melden
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ZITAT "habe ich noch nie ein DANKE von der Bevölkerung und Politiker gehört, die diese riesige Summen weiterhin „einhamstern“!"
Wo bitte "hamstert" sich denn jemand Geld ein?
Den Soli zahlen die Menschenauch im Osten.
ZITAT "Im westlichen Teil der Republik werden Schwimm- oder Sporthallen geschlossen, im östlichen Teil der Republik weiß man nicht wohin mit den Euros!!......Denn nur Prunktautobahnen oder die neuesten Flughäfen zu bauen, "
Auch im Osten können von den Kommunen viele Freizeiteinrichtungen nicht mehr aufrecht erhalten werden.
Autobahnen und Flughäfen dienen der Verkehrsinfrastruktur. Sie sind wichtig, damit sich hier überhaupt Gewerbe ansiedelt, Arbeitsplätze entstehen können etc.
Wenn man hier "neu" investiert ist es doch logisch, es "vernünftig" zu tun, und nicht "stümperhaft".
Ist es nicht logisch, dafür zu sorgen, dass im Osten die Wirtschaft auf die Beine kommt? Die Alternative wäre gewesen, dass jede Menge Ostdeutsche in den Westen übersiedeln, um dort mangels Arbeitsplätze als Sozialfall auch die öffentlichen Kassen zu belasten!
Lieber Affenzirkus
Ich bin froh und dankbar, dass Sie sich mit im Forum beteiligen.
Gerade auf diese Antwort habe ich mit meiner schriftlichen Provokation erreichen wollen.
Aber nicht dem zum trotze: Sie müssen entweder Beamter oder einer der Parteianhänger sein die ich oben erwähnte = CDU / CSU und FDP!
Denn die hatten die über 30 Milliarden von den Sozialversicherungen nicht mit bezahlt. Dabei bleibe ich.
Gehen wir einige Jahrzehnte zurück und überlegen uns wer die Bundesrepublik mit aufgebaut hatte.
Es waren die Menschen, die den Zweiten Weltkrieg noch überlebten und die Alliierten mit ihren Investitionen und anderen Hilfen.
Aber keine – ZWANZIG JAHRE LANG-!
Die Bundesbürger investierten selbst in das was noch übrig geblieben war.
Da gab es am Anfang noch keine tollen Autobahnen, noch keine Supermoderne Flughäfen, noch keine Golfplätze für den Tourismus. Dies alles wurde Zug um Zug durch die Steuereinnahmen der Gemeinden, der Länder und dem Bund danach investiert.
Dieses arbeiten und abwarten auf eine neue Zukunft, um auf das „West- Niveau“ zu kommen, sehe ich bei den neuen Bundesländern und den Bürger nicht!
Es wird immer noch nach Hilfen von Außen gerufen, als selbst mit seinem Geld zu investieren um somit die noch vorhandenen Handwerker in Lohn und Brot zu halten und zu bringen und somit automatisch eine funktionierende Wirtschaft in Gang zu bringen.
Ich habe den Eindruck, dass die Bevölkerung der neuen Bundesländer in ein tiefes Loch gefallen sind und selbst, obwohl eine Leiter nach oben vorhanden ist, sich nicht befreien können.
Es sagt ihnen keiner, dass man die Leiter nehmen kann!
Hat man das selbstständige Denken und auf eigene Füße zu stehen in den neuen Bundesländern verlernt?
Ich glaube nicht; denn die Junge Generation zeigt es den „Alten“ größtenteils wo es langgeht! Leider geht die Interessenlage der Jungen Generation in die „westliche“ Welt. Dies kommt aber daher, dass die „Alten“ nicht mehr mit der neuen Situation sich bewegen wollen.
Nach dem Motto: Abwarten und Tee trinken – die Anderen können und sollen bezahlen, die wollten uns ja!
Selbst Politiker der neuen Bundesländer und jetzt auch der alten Bundesländer sehen hier eine Gefahr der Unausgewogenheit.
Das Beispiel mit der weidenden Kuh wird immer dramatischer. Sie fällt bald um!
@Huginn
Kohl hatte doch recht, mit dem "... keinen Pfenning"! Er hat ja schließlich nicht gesagt, "die Wiedervereinigung kostet keine 2 Billionen EUR"
Was man allerdings nicht machen darf, die Bürger aus den neuen Bundesländern dafür "haftbar" machen.
@franzwilhelm ZITAT "Dieses arbeiten und abwarten auf eine neue Zukunft, um auf das „West- Niveau“ zu kommen, sehe ich bei den neuen Bundesländern und den Bürger nicht! "
Sorry, aber es gibt in ALLEN Bundesländern Menschen die "abwarten", dass ihnen jemand ihr Leben richtet und organisiert - und es gibt in allen Bundesländern Menschen, die zupacken und ihren Anteil bringen.
ZITAT "Gehen wir einige Jahrzehnte zurück und überlegen uns wer die Bundesrepublik mit aufgebaut hatte.
Es waren die Menschen, die den Zweiten Weltkrieg noch überlebten und die Alliierten mit ihren Investitionen und anderen Hilfen. "
Auch im Osten wurde aufgebaut. Die Menschen dort waren nicht fauler, sie hatten einfach nur die schlechteren Voraussetzungen und Möglichkeiten.
Scheint so, als gibst Du den Menschen im Osten die Schuld für ihre Situation?
Es war GESAMTdeutschland, welches die Welt in diesen Krieg gestürzt hatte. Es war die Gesamtheit ALLER Deutschen, die die Verantwortung dafür zu tragen hatten, dass Deutschland geteilt wurde und der kleinere Teil an die Russen "verschachert" wurde und eben nicht die Entwicklung nehmen konnte, wie der westliche Teil.
Heute ist Deutschland WIEDERvereint, und damit ist es für mich eine GESAMTdeutsche Aufgabe die Folgen der Teilung, die es einst selbst zu verantworten hatte, zu beheben!
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