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Wasserblase angebohrt: Wassermassen in Wiesbaden

Wasserblase angebohrt: Wassermassen in Wiesbaden Nach einer fehlgeschlagenen Erdwärme-Bohrung neben dem hessischen Finanzministerium in Wiesbaden treten seit gestern Abend (Donnerstag) gewaltige Wassermassen aus.... zum Artikel 06.11.2009, 09:00Verstoß melden

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Veloci Persönliche Nachricht schicken | 7532 Beiträge

So ich hab mir mal die Mühe gamacht, und geschaut, wie der (der Bevölkerung, sprich jedermann) zugängliche Informationsstand ist. Sprich, ich hab keine Fachdaten bemüht (zu denen ich Zugriff habe), sondern habe nur genutzt, was JEDER mit ein wenig oder auch keiner Mühe hätte selber herausfinden können.


http://www.hlug.de/medien/geologie/dokumente/erdwaerme/wiesbaden50.pdf

Eine ÖFFENTLICH zugängliche Karte des hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie.

Der Bohrpunkt liegt im schraffiertem Bereich. Wasserrechtlich UND vor allem hydrogeologisch am ungünstigsten im gesamten Stadtgebiet. Schon der zuständige Gutachter der Bohrfirma respektive ein eigenständiger (wenn Bohrfirma nicht zertifiziert ist, selbstständig geol. Gutachten zu verfassen) hätte an diese Inforamtion kommen MÜSSEN. Zudem haben solche Gutachter/Firmen auch weiteres entsprechendes Fachmaterial von den Landesbehörden. Allein von dem Gesichtspunkt aus hätte man dort nicht bohren sollen. Das diese Bohrung dann aber noch genehmigt wurde, liegt definitiv im Verantwortungsbereich des Bergamtes und der unteren Wasserbehörde.

Und diese Infos hätte jeder (!!) zusammensuchen können, das ist kein Staatsgeheimnis....

Digedag50 1123 Beiträge

Welche Verwaltungsblase wurde da getroffen?

ichdenkeso Persönliche Nachricht schicken | 6 Beiträge

Schön, dass in dem Artikel so viele echte "Experten" zu Wort kommen :-)

1. der Büroleiter von Finanzminister Karlheinz Weimar (CDU), Michael Hohmann, der muss sich ja mit derartigen Bohrungen und der Auffüllung mit Beton auskennen :-)

2. der städtische Pressesprecher Siggi Schneider, da kann man zumindest hoffen, dass er mit jemandem gesprochen hat, der sich damit auskennt

3.Der Einsatzleiter der Feuerwehr, Wolfgang Simon, der kennt sich vielleicht etwas aus, muss aber wohl nur den Mist, den andere verbockt haben, ausbaden.

Gibt es in Wiesbaden niemanden der sich mit solchen Bohrungen tatsächlich auskennt?

nichtzuhause43 Persönliche Nachricht schicken | 5530 Beiträge

"Trotz der gewaltigen Wassermassen seien aber weder im Ministerium noch in einem benachbarten Hotel Schäden bekannt."

na warten wir mal noch einen monat ab.

Veloci Persönliche Nachricht schicken | 7532 Beiträge

Das schon...aber du glaubst doch nicht, daß sich einer vom HLUG hinstellt und sagt: wir haben es gewußt, das Bergamt auch..es ist uns unerklärlich, wie das passieren konnte ^^

Und auch ein Einsatzleiter der Feuerwehr ist kein Geologe oder hydrogeologe ;-)

Am besten wäre noch ein Fach(!!)vertreter der unteren Wasserbehörde..aber wie gesagt...selbst wenn die wöllten, die dürften gar nicht in der Öffentlichkeit Stellung beziehen.

Funes Persönliche Nachricht schicken | 91 Beiträge

Prima! Ein neuer Geysir in Mitteleuropa! Das Finanzamt hat von nun an eine neue Einnahme-"Quelle".

Shrimp Persönliche Nachricht schicken | 1287 Beiträge

warum holen die nicht den Dorfpfaffen, der die Quelle zu einem göttlichen Zeichen und den Ort zu einem Wahlfahrtsort erklärt? Das Wasser können die dann, wie sonst auch üblich, an leichtgläubige Christen als Wudnerheilmittel verkaufen. Schwupps kommt Geld in die Kasse!

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