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Maultaschen-Fall: Gefeuerte wehrt sich

Maultaschen-Fall: Gefeuerte wehrt sich Der sogenannte Maultaschen-Fall geht in die nächste Runde. Die 58-jährige Konstanzer Altenpflegerin, die wegen des Diebstahls von sechs Maultaschen im Wert von drei bis vier Euro ihren... zum Artikel 06.11.2009, 13:17Verstoß melden

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MayersHans Persönliche Nachricht schicken | 390 Beiträge

Es ist trotzdem Diebstahl. So oder so ist es richtig, dass sie entlassen wurde!
Moralisch gesehen natürlich nicht aber Diebstahl ist Diebstahl.

18Top
Fan2010 Persönliche Nachricht schicken | 5 Beiträge

Es ist lächerlich, was die Arbeitgeber heutzutage alles anstellen, um ein/e längjährigen Mitarbeiter/n zu entlassen um keine Abfindungen zahlen zu müssen. In "Bagatellfällen" sollen die doch erst mal eine Abmahnung schreiben und "Fehlbetrag" vom Gehalt einbehalten, wenn sie es soooo nötig haben. Diese Arten von Waren (Lebensmittel) werden doch sowieso weggeschmissen. So hat die Angestellte einen satten Bauch und kann fleißg weiterarbeiten. Wo bleibt hier die Motivation der Mitarbeiter/innen auch wenn es Debstahl ist???

22Top
Nikioko Persönliche Nachricht schicken | 3088 Beiträge

Wann lernen die Leute endlich, dass Klauen einen Vertrauensbruch darstellt, was zwingend die fristlose Kündigung nach sich zieht?

14Top
Cleverundsmart Persönliche Nachricht schicken | 21 Beiträge

So leid es mir wegen der Härte der Konsequenz tut: Der Wert der Sache spielt überhaupt keine Rolle, wer stiehlt, zerstört massiv das Vertrauen des Arbeitgebers, der auch niemals den Verdacht loswerden wird, das "Erwischte" sei nicht das erste Mal gewesen.

Ob der Arbeitgeber VIELLEICHT bei missliebigen Mitarbeitern, die bisher als Verweigerer unkündbar waren, anders reagiert als bei Leistungsträgern, ist denkbar und auch nachvollziehbar. Das ist die richtige und notwendige Einzelfallprüfung.

Ich erlebe immer wieder, das Betriebsräte sich laut empören. Merkwürdigerweise soll immer der faule oder kriminelle geschützt werden. Für die fleissigen und korrekten setzt man sich nie so ein.

10Top
mikaelimregen Persönliche Nachricht schicken | 1 Beitrag

Es ist leider heutzutage so in der Pflege , die Arbeitgeber möchten die höchsten Pflegesätze , das wenigste Personal, das darf natürlich nichts kosten - kein Urlaubs - , Weihnachtsgeld , keine Schicht und Wochenend zulagen , 24 Tage Urlaub im Jahr und wenn man das alles im Hinterkopf hat dann geht es nicht um diese paar Maultaschen , die eh im Schweineeimer landen, dann geht es um Personal was schon viele Jahre im Betrieb ist , das evtl. 36 Tage Urlaub hat , evtl. einen höheren Stundenlohn hat, evtl sogar Bestandschutz. Da wird dann Geschnüffel bis etwas gefunden wird

Was die meisten Arbeitgeber im Pflegebereich gerne dann Verdrängen - das viele Arbeitnehmer ihre persönlichen Bedürfnisse zurückstellen damit die Bewohner in ihren Einrichtungen gut versorgt sind, für erkrankte Kollegen einspringen damit die Dienste abgedeckt sind und das Mehrarbeit einfach vorrausgesetz wird ohne Freizeitausgleich oder Bezahlung - so das es passieren kann das die diefferenz zu Harzt4 nur noch minimal ist

19Top
Cleverundsmart Persönliche Nachricht schicken | 21 Beiträge

Das absolute Verbot, diese "Abfallware" mitzunehmen, bei dem gleichzeitigen Angebot, Personalessen zu bekommen, begründete sich in dem Imageschaden, weil von externer Seite immer unterstellt wurde, es würden Lebensmittel den Patienten vorenthalten.
Diesen Unterstellungen sollte mit dem Verbot die Grundlage entzogen werden.

Wer dagegen verstösst, schädigt seinen Arbeitgeber in erheblichem Umfang - und vorsätzlich.

randy Persönliche Nachricht schicken | 422 Beiträge

Ich bin zwiegespalten, einerseits ist es eine Baggatelle anderseits ist es ein Vertrauensbruch.
Ich bin auch Arbeitgeber und weiß bis heute nicht, wie ich denn gehandelt hätte.
Wenn man wüßte das man eine langjährige Mitarbeiterin nur los werden wollte wegen der Abfindung und jüngere preiswerter sind ist es eine Frechheit hier eine Kündigung auszusprechen.
Anderseits, Diebstahl ist eine Vertrauensverlust. ???

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