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NunArtiger 2948 Beiträge

"Hartz-IV reicht zum Leben",

sagen Hartz-IV-Empfänger, die nach eigener Aussage mit Geld rechnen können (Haushaltsplan oder ähnliche einfache Hilfen). Das sagen auch solche mit mehreren Kindern.
Stern-TV-Sendung vom 4.11.2009.
Lale Akgün meint zu denen, die es nicht können:".......die würden ihr Leben auch nicht ändern, wenn sie 1000 € mehr hätten."

06.11.2009, 16:39Verstoß melden

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Vaihinger Persönliche Nachricht schicken | 8108 Beiträge

@teddybrosen 17:39

Stimmt, aber sind alle Erwerbslosen jetzt Schuld daran, dass ihnen nichts diesbezüglich nicht ausreichend etwas angeboten wird?
----

ich habe nirgendwo etwas von Schuld geschrieben!!!

es wäre Aufgabe unserer Jungs/Mädels in Berlin Lösungsvorschläge zu bringen
am Geld kanns ja wohl nicht liege
ob ich jemandem Geld für "Nichtstun" gebe, oder (etwas mehr) für eine volkswirtschaftlich sinnvolle Tätigkeit kommt wohl aufs gleiche raus

tamar Persönliche Nachricht schicken | 383 Beiträge

@Kirchfelder:

"Wieviel wollt ihr denn haben um zufrieden zu sein?"
-----------------------------------------------------------

Nicht wieviel wollt ihr haben, sondern was wollt Ihr haben muß die Frage lauten!

Und meine Antwort darauf lautet, einen Arbeitsplatz von dessen Einkommen ich ohne staatliche Unterstützung leben kann.

Leben ist nicht nur Essen, trinken, schlafen. Leben heißt auch die Zeit, wenn notwendig die materiellen Güter zu haben, mich geistig und auch tätig, mit dieser Welt auseinandersetzen zu können und mit ihr interagieren zu können! Und mich so in den aktiven Evolutionsprozeß einbringen zu können.

Das macht für mich der Begriff, menschenwürdiges Leben aus. Oder wie im GG Art.1 ausgedrückt:
"Die Würde des Menschen ist unantastbar."

Dies wäre vielleicht auch mal ein Thread wert, was die würde des Menschen ausmacht???!!!

Als Ergänzung:

"Jeder hat das Recht, am kulturellen Leben der Gemeinschaft frei teilzunehmen, sich an den Künsten zu erfreuen und am wissenschaftlichen Fotschritt und dessen Errungenschaften teilzuhaben."
Artikel 27 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte!

Noch Fragen?

Stehe gerne zur Beantwortung zur Verfügung!

Vaihinger Persönliche Nachricht schicken | 8108 Beiträge

@tamar
abgesehen davon, daß die jetzige Situation so gar nicht lösbar ist
eine ungenügende Anzahl offener Stellen steht nur zur Verfügung, also kann man nur begrenzt die alleinige Schuld bei der Gruppe der nichtarbeitenden suchen
trotzdem, angebotenen Stelle müßten schneller besetzt sein
auch sollte man die ganze Sache nicht in der Weise mit dem Grundgesetz in Verbindung bringen
Es ist sicherlich mit der Menschenwürde vereinbar, kein Auto zu besitzen oder keinen Gameboy und keine Zigaretten
du betonst das "Recht" auf Teilnahme am kulturellen Leben, mich stört nur: immer nur von Rechten zu hören, wo sind die Pflichten, z.B. der alten Frau von nebenan beim Einkauf oder Wohnungsputz zu helfen, einfach weil es sich gehört sozial zu sein - oder aufgrund seiner trotz Arbeitslosigkeit von der Gesellschaft bereitgestelltem Geld zu leben


und dann zum Schluß ein ganz böser und vorallem weit überzogener Vergleich
wenn jemand seine Wohnung vollpinkelt, seine Häufen hinsetzt, ist der Zustand dort zu wohnen sicherlich "menschenunwürdigen", wer soll für das putzen sorgen?? der Betreffende selbst oder die Gesellschaft die ne Putzfrau schickt?

falko Persönliche Nachricht schicken | 2840 Beiträge

Ich hatte es schon mal geschrieben.
Ich habe es mit zwei Tafeln zu tun.
Wir wollten den Servic über die Sommerferien auch anbieten, weil wir den ehrenamtlichen Helfer ihren Familienurlaub auch gönnen.

Es waren von den Arbeitslosen für die zwei Tafeln keiner der 400 Leute bereit im Wechsel zu helfen. Nicht mal zwei Tage in einer Woche und dann andere Helfer.
Keine 8 Leute waren dazu bereit, dann haben wir die zwei Tafeln die ganzen sechs Wochen geschlossen. Da war das Geschrei groß.

Es findet sich nicht mal ein paar Frauen, wenn Kaffee und Kuchen spendiert werden, anschliessend beim aufräumen zu helfen.
mfg falko

Vaihinger Persönliche Nachricht schicken | 8108 Beiträge

@falko

und wenn wir schon am maulen sind

bei meinem Kumpel im übernächsten Ort war die Schule in erbärmlichen Zustand,
also entschlossen sich einige berufstätige Eltern die Klassenräume in Eigenregie zu streichen...
... in einer Gesellschaft die zig Millionen Leute aus sozialen Gründen finanziell unterstützt aber nicht aus diesen Gründenetwas fordern darf

malibu Persönliche Nachricht schicken | 2071 Beiträge

@tamar: Ja, ich habe noch eine Frage. Haben Sie während Ihrer Schulzeit, der Zeit der Berufsausbildung und danach das Ihnen mögliche getan, um sich zu qualifizieren? Oder hatten Sie "Null-Bock" und entdecken erst jetzt die Würde des Menschen?

falko Persönliche Nachricht schicken | 2840 Beiträge

@Vaihinger,
man bemerke

"berufstätge" Eltern haben das gemacht.

in ihrer knappen Freizeit und viele Hartz -ler haben sich dezent zurück gehalten.

Wenn die Arbeit mal kommen sollte brechen Sie zum Sport auf. Sie laufen davon.

mfg falko

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