Computerspieler als Terroristen Darf das sein?
Noch ma so am Rande: selbst bei den Schlümpfen (die ja so ziemlich jeder kennt) wird Gewalt dargestellt... man sollte es doch lieber jedem selber überlassen wo er sich diese Gewalt herholt wenn er es denn will...
man kann auch genausogut im Schützenverein auf Zielscheiben ballern...mit scharfer munition...ich bleib lieber bei Pixel-Kugeln...
Die spannende Frage ist die, wieviel Gewalt und Gewaltdarstellung eine Gesellschaft verträgt.
Ich habe nicht grundsätzlich etwas gegen Computergames, denn Spiele am Computer können durchaus sinnvoll sein, so etwa Verkehrssimulationsspiele wie Flight Simulator.
Wer an was Spass hat, dass sollte doch wohl jedem selber überlassen sein oder etwa nicht? Wieso hackt jeder auf Ego-Shootern herrum? Strategiespiele in denen man mit einen "Luftanschlag" das halbe Infanterie-Battalion seines Gegern auslöscht oder wie wie siehts mit Rollenspielen aus? Ein "Feuerball" und der Feind oder vielleicht doch nur ein armer Hase liegen als verkohler Haufen am Boden! Aber was ist so schlimm daran? Jeder kann selbst entscheiden wie und vorallem was man spielt. Aber deswegen seine Mitmenschen dafür zu verurteilen halte ich sehr für Fragwürdig! Diese ganze Diskussion darüber das Computerspiele Amokläufer machen halte ich für sowas von überzogen und kurzsichtig... Mag sein das ein Großteil der Amokläufer gespielt hat aber wieviel dieser Altersgruppe spielen denn? Fast alle! Und ist es nicht die Verzweiflung im Menschen andere spüren zulassen was ihm selbst wiederfahren ist? Ist es nicht eine psyschische Annomalie die durch das Umfeld gefördert und vertieft wird ist, die zu solchen Rachegelüsten und Hassvorstellungen führt?
In erster Instanz sind immer noch die Eltern dafür verantwortlich, aus einem rohen Block einen gesellschafstsfähigen Menschen zumachen und sich für die Probleme ihres Kindes zu interessieren und darauf einzugehen.
Ich spiele schon lange und ich habe weder Hass auf meine Umwelt noch das Bedürfnis irgendwen zu verletzten oder gar zu töten... aber ich habe auch eine Persönlichkeit und ein ordentliche Umfeld.
wenn alle die, die Gewalt-Games spielen, anschliessend Amok laufen würden, wäre das Überbevölkerungsproblem bald gelöst. Ich spiele selbstsolche Spiele nicht (wohl zu alt), aber ich dachte bisher, der SPiele ballert immer auf der Seite der ´Guten´. Wenn dieses Tabu jetzt auch noch durchbrochen wird, dann wird es ja nicht mehr lange dauern, bis das erste Serienmörderspiel auf den Markt kommt z.B. zum Nuttenmasakrieren oder noch besser zum kleine Kinder vernaschen.
Hallo! Ihr SPieleproduzenten! Seid ihr wirklich solche moralische Krüppel?
Computerspiele sind mittlerweile auch in Deutschland als offizielles Kulturmedium anerkannt worden und sind zu einem gewissen Grad sicherlich auch Kunst - ebenso wie es Film oder bspw. Fotografie sind.
Warum sollte man also in einem Kunst- und Kulturmedium nicht mit Themen konfrontieren, die in allen anderen Medien scheinbar tagtäglich zu sehen sind? Auch Nachrichtensendungen beinhalten Bilder von Gewalt und Verbrechen und befördern diese ins heimische Wohnzimmer - der Unterschied ist hierbei: bei den Nachrichten wird sofort suggeriert, dass derartige Handlungen verwerflich sind, bei Spielen kann es mitunter eine gewisse "Lernkurve" geben. Was ich meine ist, dass der Spieler die Auswirkungen seiner Tat z.B. erst nach und nach entdeckt - was in meinen Augen der Eindringlichkeit der Erkenntnis keinen Abbruch tut, im Gegenteil.
Selbstverständlich ist hierbei entscheidend, wie derartige Spielszenen handlungs- und designmäßig ablaufen und ob es tatsächlich virtuelle "Konsequenzen" gibt. Vielleicht kann man an diesem Punkt ansetzen und Sensibilität dafür schaffen. Ein pauschal abwertendes Urteil finde ich jedenfalls ebenso unpassend, wie sinnfreies, unnötiges sowie konsequenzloses und besonders grausames Töten in Spielen blind zu befürworten.
Man sollte Spiel und Realität unterscheiden.
Sowohl als Spieler, als auch als Nicht-Spieler.
(Ich spiele übrigens keine Ego-Shooter (außer Moorhuhn), die sind mir zu gruselig. Allgemein spiele ich eigentlich kein Spiel dass über 16 Jahre freigegeben ist)
@olaf948: Spiele, in denen man den Bösen spielen darf gibt es, nur lassen die Spiele das (zumeist) einen auch spüren, und man muss dann aufpassen, dass einen die Polizei nicht über den Haufen schießt.
Und Spiele zum Kindervernachen gibt es leider Gottes auch. Bekannt unter Shotacon/Lolicon. Die Beschreibung besagt, dass die Leute die man dort "vernaschen" darf 18 sind, sie sehen aber eher aus wie 10 - 12.
Sind hier in Deuschtland zum Glück verboten.
Ich bin mal wieder erschrocken, wie schlecht dieser Artikel wieder recherchiert worden ist. Der Computerspieleverlag (muss man eigentlich alles krampfhaft übersetzen?) Activision Blizzard soll also französisch sein....schade, dass sie ihren Sitz aber in Santa Monica, Kalifornien, USA haben!
Nur weil im neuesten Trailer die Hintergrundmusik mit einem Lied von Eminem unterlegt wurde, heißt das noch lange nicht, dass dies auch der Titelsong von Modern Warfare 2 ist. Vielmehr könnte man ja erwähnen, dass Hans Zimmer den Soundtrack komponiert hat.
Dass in dem Spiel das Blut über den Bildschirm fließt ist auch unwahr; die Call of Duty Reihe gehört seit Jahren eher zu den blutarmeren Vertretern des Genres. So ist es auch in diesem Jahr, wie die ersten Tests belegen.
Zitat 4Players:
"Wie von der Serie gewohnt, gibt es übrigens sehr wenig Blut zu sehen - das betrifft die deutsche Fassung genau so wie die internationale."
Die angesprochene Flughafenszene ist im Übrigen NICHT die Anfangssequenz des Spiels! Im Netz gibt es schon Gameplayszenen der ersten Minuten des Spiels zu sehen, im Test von 4Players beginnt das Spiel übrigens wie gewohnt mit einem Tutorial, das einen der drei Charaktere einführt.
Wahr ist allerdings, dass die Szene durchaus Debattierungspotenzial hat und man sich schon fragen muss, ob so eine Szene Sinn macht, zudem sie einfach schlecht gemacht worden ist. Die Szene hat keinerlei dramaturgische Qualität und wird komplett ohne moralischem Feedback gezeigt. Wie hier aber schon ausreichend erwähnt wurde, ist die interaktive Unterhaltung schon seit einiger Zeit als Kulturgut anerkannt und somit ist es den Machern Vorbehalten, welche Szenen gezeigt werden sollen und welche nicht. Keiner würde einem Steven Spielberg oder Quentin Tarantino vorschreiben, moralisch verwerfliche Szenen aus seinem Film zu verbannen. Modern Warfare 2 ist wie ein Blockbuster-Actionfilm, der unterhalten soll. Wer Spaß an Stirb langsam hat darf sich in meinen Augen auch nicht über Videospiele mit Gewalthintergrund aufregen, da das Töten in allen Kulturmedien (Kunst, Buch, Film, Spiel) oft ein essentieller Bestandteil ist.
Zudem muss man sich fragen, warum ein Spiel, das in Deutschland erst ab 18 Jahren freigegeben ist, geschnitten wird um man dem Spieler die Entscheidungsmöglichkeit nimmt, um auf Zivilisten schießen zu dürfen. Sobald die ersten Polizisten in der Szene auftauchen, darf man dann wieder ballern; welch´ eine unerträglich schlechte Doppelmoral, die das Dilemma der Unsicherheit in diesem Land bezüglich interaktiver Unterhaltung in aller Deutlichkeit aufzeigt.
Alles weitere zum Thema hat Angros ja schon perfekt niedergeschrieben.
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