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Wasser in Wiesbaden sprudelt weiter

Wasser in Wiesbaden sprudelt weiter Das Wasser am hessischen Finanzministerium sprudelt auch mehr als 24 Stunden nach der Bohrpanne weiter. In der Nacht zum Samstag konnte der gewaltige Wasseraustritt noch nicht vollständig... zum Artikel 07.11.2009, 11:22Verstoß melden

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Athenaia Persönliche Nachricht schicken | 249 Beiträge

macht doch einfach eine neue Steuer drauf und verkauft das Wasser als Finanzspritzwasser XD

silberregen Persönliche Nachricht schicken | 391 Beiträge

und gibt es schon einen cleveren wiesbadener geschäftsmann-frau, wer das in flaschen abfüllt als wiesbadener sprudel?
;-)

kalle0404 Persönliche Nachricht schicken | 190 Beiträge

Wieder eine Sache, welche von den Amis kam und fast zeitgleich nachgemacht wurde .
Deutschland sollte sich mal was eigenes einfallen lassen (Grins).

Reha Persönliche Nachricht schicken | 42 Beiträge

@expatriate Ich möchte doch nur, dass der Untergrund entsprechend untersucht wird,
und dass nicht jeder selbsternannte Umweltschützer im Erdreich rumbohrt, um Erdwärme zu ergattern ohne an die Folgen zu denken. Um 1.000 € Energiekosten zu sparen wird eine ganze Stadt lahm gelegt bzw. ein ganzer Ort unbewohnbar gemacht.
Wir sparen Energie koste es was es wolle.

kikker01 Persönliche Nachricht schicken | 1 Beitrag

Die nachträgliche Untersuchung der Ursache wird Klarheit bringen, was die Ursache der Fehlbohrung war. Vorher bitte keine voreiligen Vorverurteilungen.

zur ?-Bemerkung von kalle0404 kann ich nur sagen: Das ist keine Sache, die von den Amis kam, sondern in Europa entwickelt. Besonders die Schweiz und Österreich sind uns in dieser Form der Wärmegewinnung noch weit voraus. Unsere Bohrfirmen machen im allgemeinen eine gute Arbeit und bei Bohrungen über 100 Meter Tiefe ist ein geologisches Gutachten notwendig.

(Grins ist überflüssig!)

schieber1 Persönliche Nachricht schicken | 156 Beiträge


Hier war vermutlich die Hochintelligenz der deutschen Geologen am Werk

Wer zahlt denn jetzt diesen Schaden????????????

tamar Persönliche Nachricht schicken | 353 Beiträge

Also, die Geothermietechnik scheint doch einige Gefahrenquellen zu beinhalten. Dies zeigte sich bereits bei dem großen Projekt bei Basel, das mit hoher Wahrscheinlichkeit in dieser Region mehrere Erdbeben ausgelöst hat. Die Bevölkerung hat soviel Druck daraufhin ausgeübt, dass diese Projekt zur Zeit stillgelegt ist.

In den letzten Wochen hat es in der Südpfalz bei Landau wahrscheinlich auch durch ein Geothermieprojekt ausgelöst zwei für diese Gegend ungewöhnliche Erdbeben gegeben, die aber derzeit keinerlei nennenswerte Schäden verursacht haben. Das Projekt ruht zur Zeit, der Betreiber des Projektes und das geologische Landesamt streiten sich, in wiefern dieses Projekt an den Erdbeben schuld ist.

In Staufen, im Südschwarzwald gibt es seit den Probebohrungen für ein Geothermieprojekt im Sommer 2007 riesige Probleme, da sich in der dortigen Altstadt die Erde anhebt und zu immer größeren Schäden an den dortigen Gebäuden führt. Derzeitige Vermutungen gehen davon aus, dass Anhydritlagerstätten sich unter der Altstadt befinden, die verursacht durch diese Bohrungen mit Wasser in Verbindung kamen und jetzt in einer chemisch-geologischen Reaktion aufquellen und die Erdoberfläche anheben.

In Nordrheinwestfalen ist vor einigen Monaten durch eine Erdwärmebohrung ein großes Loch vor einem Neubau entstanden, der meinen Informationen nach, nicht mehr bewohnbar ist, wohl auch nicht mehr bewohnbar sein wird.

Jetzt die Geschichte in Wiesbaden mit dem Anbohren einer bis dato nicht bekannten Wasserblase. Ich hoffe nur, dass es mit der Zeit nicht zu statischen Problemen der umliegenden Gebäude kommt, die durch Absacken des Bodens verursacht werden, da ja durch das Entweichen einer solchen Wassermenge ein Hohlraum entsteht! Zwar hat man nach den derzeit vorliegenden Informationen massenhaft Beton zum Stabilisieren hineingepumpt. Kann aber auf Dauer der Beton diese Aufgabe auch erfüllen? Das ist die große Frage? Dort besteht also auch die Gefahr eines Einsturzes von Gebäuden wie in Köln mit dem Stadtarchiv. Ich hoffe nur, dass man daraus gelernt hat und die Situation über einen langen Zeitraum fachlich beobachten wird. Dies kostet immens viel Geld!

Auf Grund dieser Ereignisse muss man einfach alle Geothermieprojekt, die derzeit geplant sind auf Eis legen. Es muss so lange ein Moratorium eingehalten werden, bis die entsprechenden Untersuchungsergebnisse dieser Vorkommnisse vorliegen. Danach muß über diese Technik neu entschieden werden.
Es zeigt mal wieder, wir wollen etwas „Gutes“ tun und haben leider wieder einmal das „Schlechte“ getan.
Fazit: Jede noch so gut gemeinte neue Technologie muß viel kritischer und genauer überprüft werden, bevor sie eingesetzt wird!

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