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Polizist erschießt Mann in Frankfurt

Polizist erschießt Mann in Frankfurt Bei einer Schießerei hat ein Polizist in Frankfurt einen 48 Jahre alten Mann auf der Straße tödlich getroffen. Ein Polizeibeamter wurde schwer verletzt. zum Artikel 10.11.2009, 11:28Verstoß melden

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endgegner Persönliche Nachricht schicken | 663 Beiträge

@quichotte ----------------------------

der tathergang ist mir relativ schnuppi (man schießt nicht auf polizisten und man sollte auch keine waffe haben, wenn polizisten in der nähe sind). für mich fängt diese story bereits in dem moment an, wo sich dieser man neine waffe besorgt hat.

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Das sind die Dinge, die mich immer stutzig machen.
Ich stehe hier mal völlig hinter dem Einsatz der Polizei und wünsche dem Beamten schnelle Genesung.

Logische Frage:

War der Täter im Besitz eines Waffenscheins - durfte er also eine Kurzwaffe *führen* ?
Erwerben/Besitzen und Führen sind zweierlei Dinge.
Wenn dem nicht so war, dann war allein das Führen der Waffe schon eine Straftat - ganz davon zu schweigen, wenn die Pistole illegal erworben war.

Und da liegt die Crux, wo dieser Artikel wieder ein falsches Licht hinscheinen lassen möchte.
Das Problem sind nicht die *legalen* Waffenbesitzer und Inhaber eines Waffenscheins, sondern die Möglichkeiten und die Personen, die sich *illegal*, ohne Sachkunde und Bedürfnisprüfung etc. Feuerwaffen besorgen können und vlt. sogar noch über das Kriegswaffenkontrollgesetz ( bei vollautom. Waffen ) hinwegsetzen.

Wenn es so viele unverantwortliche Waffenbesitzer in Deutschland gibt, wo sind dann die regelmäßigen Todesmeldungen von Jagdgesellschaften, die sich gegenseitig fahrlässig über den Haufen schießen ?
Eben ... passiert nicht, weil der Besitz und das Führen einer Schußwaffe mit größter Verantwortung verbunden ist, und das wird durch die Behörden geprüft - regelmäßig.

Nero Persönliche Nachricht schicken | 967 Beiträge

@khm:

Du solltest mal darüber nachdenken, dass jene Rot-rot-grünen selbst einem dermaßen ausländer-, religions-, links- und schwulenfeindlichen Menschen wie Dir, der sich Massengräber herbeisehnt und persönlich die Leute abknallen möchte, die er für lebensunwert hält, tatsächlich auch die Menschenrechte zugestehen.

Deine Gesinnungsgenossen würden es wahrscheinlich nicht tun.

Commander36 408 Beiträge

Dieser Beitrag wurde von der Forenaufsicht gesperrt.

MarkoJ Persönliche Nachricht schicken | 1 Beitrag

Ja ja so ist das nun mal,dass jetzt viele Behörden überprüfen werden,war der Schuss verhältnismäßig?
Ich behaupte ja,ohne selbst dabei gewesen zu sein!
Ich meine,wenn mein Kollege angeschossen wird,dann braucht man sich hier nicht den Kopf zu zerbrechen,ob der Kollege noch die Chance hat *DEESKALIEREND*auf dem Schützen einzuwirken!Auch ich würde sofort versuchen das Leben meines Kollegen und mich zu schützen und.....schiessen!!!
Verdammt es kann doch nicht sein,dass wir (ich bin im Ermittlungsdienst tätig) zb.im Winter von Leuten provoziert und bedroht werden,sodass diese Menschen möglichst ins Gefängnis kommen und dann warm sitzen und eine warme Mahlzeit bekommen!Aber das ist die Wahrheit!!!!Es darf nicht soweit kommen,dass die Kollegen bei einem Schusswechsel ihr Pfefferspray einsetzen anstatt ihre Waffe.
Denn auch der Polizeibeamte hat nur ein Leben!!!
Hier im Forum schreibt jemand,dass ist Berufsrisiko!He,bitte bitte schalte erst dein Gehirn ein bevor du so etwas von dir gibst.
Ansonsten wünsche ich alle Menschen sich doch bitte zu respektieren.Auch Polizisten sind nur Menschen!Ich habe mir als Jugendlicher fast in die Hose gemacht,weil ich von der Polizei angehalten wurde,weil mein Mofa anstatt 25.KM/H 38.KM/H schnell war!

10Top
Biber 1790 Beiträge

und noch etwas:

Wenn jemand, der sich mit einem kleinen Taschenmesser gegen mehrere Schläger wehrt, die zuvor noch seinen Freund umgehauen hatte, dafür über vier Jahre Gefängnis bekommt, dann stimmt ohnehin etwas in der Relation nicht mehr. Und ich finde, dass es keinen Grund gibt, den Normalbürger anders zu beurteilen als Polizisten-Notwehr

Nero Persönliche Nachricht schicken | 967 Beiträge

Übrigens: Dass der Tathergang hinterher strafrechtlich untersucht wird, ist dringend notwendig in einem Rechtsstaat.

Keiner hat Lust auf amerikanische Verhältnisse, wo einen die Polizei erstmal zu Boden wirft, sofort mit dem Tod bedroht und notfalls Infos mit Gewalt rausprügelt - auch dann, wenn man völlig unschuldig und nur am falschen Ort zur falschen Zeit ist.

Das Bewusstsein, sein Verhalten rechtfertigen zu müssen, führt definitiv zu maßvollerem Verhalten der Polizei. Ich habe nur deshalb in diesem Fall Vertrauen in die Polizei, weil der Polizist weiß, dass er bei leichtfertigem Erschießen angeklagt werden kann und deshalb höchstwahrscheinlich eine tatsächliche Notwehrsituation vorlag. Wäre das in Russland oder den USA passiert, ich wäre wesentlich skeptischer.

Dogo Persönliche Nachricht schicken | 2 Beiträge

Wenn ich mir die Meinungen mancher Leute hier durchlese stehen mir echt die Haare zu Berge da sieht man mal wieder das die meisten eben keine Ahnung von Schusswaffen haben was ja nicht unbedingt schlimm ist nur sollte man dann besser den Mund halten.Ich kann dazu sagen bin 38 Jahre alt und Aktiver Sportschütze schon seit ich 16 Jahre alt bin. Habe in dieser Zeit bestimmt schon mit einigen Waffen geschossen u.a auch mit Dienstpistolen der Polizei. Es ist nicht so einfach wie der Normalbürger sich das vorstellt mit so einer Waffe Punktgenau zu treffen und erst Recht nicht in einer Stress Situation in der sich der Polizist befand.Ich bin echt froh das es so gelaufen ist und der Polizist noch am Leben ist. Er hat nach den jetzigen Erkentnissen vollkommen richtig gehandelt denn es war eine Notwehr Situation und er musste handeln.Diese Entscheidung fiel ihm bestimmt nicht leicht aber er tat es um sich und andere zu schützen was ihm auch gelang und das ist die Hauptsache.

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